gebratene Tortiglioni mit Knoblauch und getrockneten Tomaten

Zutaten:
300 g Tortiglioni
1 Glas getrocknete Tomaten in Öl (z.B. von Penny, Füllmenge 280 g), abgetropft und fein gehackt
1 Zwiebel, fein gehackt
4 Knoblauchzehen, fein gehackt
7 EL Olivenöl
2 EL Pasta-Kräutermischung (Knoblauch, Basilikum, Zwiebeln, Paprika, Oregano, Majoran, Thymian)
1,5 TL Zucker
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
Tortiglioni wie gewohnt kochen.
Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten 3 Minuten in 3 EL Olivenöl dünsten. Tortiglioni hinzugeben und ca. 15 Minuten auf 2/3-Power (z.B. 4 von 6) kräftig anbraten. Zwischendurch wenden, aber nicht ständig rumrühren. Schließlich weitere 4 EL Olivenöl hinzugeben und mit der Kräutermischung, Zucker, Pfeffer und genügend Salz abschmecken.
Simpel, lecker!

vegane Linzer Sterne mit selbstgemachter "Red-Fruit"-Marmelade

Wir vereinen hier heute in diesem Post am ersten Advent gleich zwei Rezepte. Zum einen, das Rezept für die wahnsinnig leckere "Red-Fruit"-Marmelade und zum anderen, die vorweihnachtlichen veganen Linzer Sterne (bei uns in Blütenform). Wer keine Lust hat, vor den Keksen noch eine komplette Marmelade zu kochen und abkühlen zu lassen, der nehmen handelsübliche Himbeer- oder Erdbeer-Marmelade.


Zutaten: für die Marmelade (füllt 3 große Gläser)
500 g Gelierzucker 2:1
300 g Erdbeeren (auch tiefgekühlt)
250 g Rhabarber kleingeschnitten
750 g rote "Beeren-Mischung" von Edeka Gut&Günstig (tiefgekühlte Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Sauerkirsche etc.)
2 TL Kunstzitrone

Zubereitung:
Die Früchte in einem Topf zum Kochen bringen und pürieren. Den Gelierzucker einrühren und weitere 10 Min. köcheln lassen. Alles in sterile Gläser füllen. Die Deckel draufschrauben und 5 - 10 Min. auf den Kopf stellen. Danach wieder umdrehen und auskühlen lassen.


Zutaten: für ca. 40 Kekse
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 vegane Eier ("No-Egg" von Orgran)
150 g Zucker
1/2 abgeriebene Schale einer Zitrone
1 TL Zimt
1 Msp. gemahlene Muskatnuss
200 g Margarine
200 g Marmelade deiner Wahl

Zubereitung:
Die Zutaten in einer großen Rührschüssel mit dem Mixer zu einem glatten Teig kneten. Diesen dann im Kühlschrank 1 Stunde erkalten lassen. Bei uns war der Teig immer noch sehr feucht und klebrig, weswegen wir vor dem Ausrollen n0ch ca. 100 g Mehl hinzugegeben haben, bis er geschmeidig und nicht mehr klebrig war. Nun dünn ausrollen und Sternchen (oder Blumen oder Herzen) ausstechen. Die eine Hälfte der Kekse auf ein Backblech legen und mit Marmelade bestreichen; aus der anderen Hälfte der Kekse in der Mitte ein kleines Loch ausstechen. Die gelochten Sterne auf die mit Marmelade bestrichenen Plätzchen setzen und leicht andrücken. Im vorgeheizten Backofen bei 175° C etwa 15 Minuten backen. Wer's mag, kann die Kekse nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

veganer mediterraner Linseneintopf

Ein schöner wärmender und nahrhafter Eintopf, der besonders in der kalten Jahreszeit Körper und Seele mit der Energie versorgt, die sie brauchen.

Zutaten:
250 g getr. Linsen
3 Paprika (rot, grün, gelb), grob gewürfelt
250 g (Cherry-)Tomaten, in Scheiben
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 EL Öl
750 ml Wasser
3 TL veganes Gemüsebrühepulver
1 EL Balsamico-Essig
1 TL getr. Thymian
1 EL getr. Schnittlauch
Salz, Pfeffer
optional 100 g Cheezly Mozzarella, gewürfelt (zum Garnieren)

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch in einem Topf mit Öl glasig dünsten. Linsen, Wasser und Brühepulver hinzugeben, zum Kochen bringen und ca. 35 Minuten köcheln lassen. Dann Paprika und Tomaten hinzugeben und etwa 10 Minuten mitkochen lassen. Anschließend mit Balsamico, Thymian, Schnittlauch, Salz und Pfeffer abschmecken und, evtl. mit Cheezly garniert, servieren.

Tipp: Im Schnellkochtopf verringert sich die Garzeit auf insgesamt gut 10 Minuten.

veganes Kichererbsen-Curry mit Champignon-Soße

Die Idee für das Rezept haben wir bei Kochen, Backen, Leben: Vegan! entdeckt und nachgekocht!


Zutaten:
für die Champignon-Soße
150 g Champignons, in Streifen geschnitten
150 ml Wasser
100 ml Sojamilch
1 TL Brühpulver
evtl. etwas Stärke zum Binden

für das Kicherebsen-Curry:
2 Zwiebeln, kleingeschnitten
150 ml Wasser
250 g Kichererbsen aus der Dose
200 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
150 g Mais
1 TL gemahlenen Ingwer
1 TL gemahlenen Koriander
1 TL gemahlenen Knoblauch
2-3 TL Currypulver

Zubereitung:
Wasser und Sojamilch als Grundlage für die Champignon-Soße in einen Topf geben und auf mittlerer Stufe erwärmen (nicht zum kochen bringen). Wenn die verdünnte Sojamilch warm geworden ist, mit Brühpulver abschmecken.
Die Champignons in einer Pfanne mit etwas Öl gut anbraten und mit etwas Salz und Pfeffer würzen, dann zur Soße geben und einmal aufkochen lassen. Wenn die Soße köchelt, kann die Platte wieder auf eine niedrige Temperatur zurückgeschaltet werden.
Die noch heiße Pfanne von den Champigons kann man nun nutzen um (erneut mit etwas Öl) die Zwiebeln gut anzubraten. Ingwer, Koriander, Knoblauch und Currypulver dazu geben und mit den 150 ml Wasser aufgießen und verrühren. Anschließend die Kichererbsen und die Kartoffeln hinzugeben und ca. 10 Minuten, am besten mit Deckel auf der Pfanne köcheln lassen, damit die Kartoffeln auch schön weich werden. Zum Schluss den Mais unterrühren.

ultra-saftiges veganes Kürbisbrot

Dieses leckere Kürbisbrot ist nach einem Rezept von Oma entstanden. Leider haben wir vergessen den Kürbis vorher zu wiegen, so dass die Angaben da leider etwas ungenau sind :/

Zutaten:
500 g Mehl
125 g Margarine
75 g Zucker
1/2 P. Backpulver
Kürbis, grob gewürfelt; so viel, dass man einen kleinen Topf damit zur Hälfte füllen kann

Zubereitung:
Den Kürbis in einem kleinen Topf mit einem fingerbreit Wasser kochen und anschließend pürieren. Die restlichen Zutaten in einer Schüssel mischen, verrühren und dann mit Knethaken das Kürbispüree unterziehen.
Das Ganze für 45 Minuten bei 175° C backen.

schnelle vegane Pizza mit gegrilltem Gemüse

Ja ja, die auf Fertig-Pizzateig basierenden Rezepte auf Laubfresser wollen keine Ende nehmen. Hier eine weitere Idee für eine flotte vegane Pizza:

Zutaten:
1 Fertig-Pizzateig (z.B. von Knack und Back)
2 Tomaten, in Scheiben
350 g TK-Grillgemüse (z.B. von Netto, PA usw. siehe unten), aufgetaut
1 Packung Cheezly Mozzarella Style

Zubereitung:
Pizzateig auf einem Backblech ausbreiten, mit beiliegender Tomatensauce bestreichen, mit Tomaten und Grillgemüse belegen und schließlich Cheezly grob darüber raspeln. Das Ganze für 20 Minuten bei 200° C in den Ofen geben.

Jütro Grillgemüse Klassische Art (erhältlich bei Netto)
Zutaten: Zucchini gegrillt, Paprika gegrillt, Auberginen gegrillt, Zwiebeln gegrillt, Wasser, pflanzliche Fette und Öle, Emulgator (Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren), jodiertes Speisesalz, Knoblauch, Kräuter, Pfeffer.

Der Hersteller Jütro Tiefkühlkost bestätigt bezüglich des Emulgators, dass alle beim Grillgemüse eingesetzten Zuschlagstoffe frei von Zutaten tierischen Ursprungs sind.

Sellerieschnitzel mit Kartoffeln und veganer brauner Sauce

Sellerieschnitzel rockt hart. Hat mit Fleisch rein gar nichts zu tun, ist aber eine sehr leckere Form der Zubereitung einer Gemüsesorte, die bei uns viel zu selten auf den Tisch kommt. Mmm, ich könnt schon wieder son Teil verdrücken. :)


Zutaten:

  • 1 mittelgroßer bis großer Knollensellerie, geschält, in 1 cm dicken Scheiben, 10 Min. in Salzwasser gegart
  • Mehl
  • Wassser
  • Paniermehl
  • Sojasauce
  • Salz, Pfeffer
  • Öl
  • 1 kg Kartoffeln, geschält, in mundgerechten Stücken
  • vegane braune Sauce/Bratensauce für 500 ml (z.B. "Maggi - Delikatess Soße zu Braten", NICHT "Schweinebraten")


Zubereitung:

  • Kartoffeln wie gewohnt in etwas Salzwasser garen.
  • In einem tiefen Teller aus Mehl und Wasser eine sämige Masse herstellen und mit etwas Sojasauce, Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Selleriescheiben erst darin wenden, anschließend in einem zweiten Teller mit Paniermehl und beiseite legen.
  • In einer Pfanne mit heißem Öl die Selleriescheiben portionsweise von beiden Seiten goldbraun braten.
  • Währenddessen die Sauce nach Packungsanleitung zubereiten (wir nehmen für Saucenpulver für 500 ml Flüssigkeit immer nur 375 ml Wasser damit die Sauce dicker und aromatischer wird).
  • Abschließend alles zusammen servieren.

Rösti-Ecken mit Tomate und veganem Mozzarella

Extrem gechilltes Essen. Lena schwärmt heute noch davon, für Lutz hätts ne Sauce dazu sein dürfen. Klar ist aber - mega unaufwendig und dennoch was Besonderes.

Zutaten:
750 g Rösti-Ecken (z.B. von Penny; bisher keine PA, Zutaten siehe unten)
2 Tomaten, in Scheiben
1 Packung Cheezly Mozzarella Style, in ca. 2 - 3 mm dicken/dünnen Scheiben
ein paar italienische Kräuter
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Rösti-Ecken mit Tomate belegen, lecker würzen, Cheezly drauf und nach Packungsanleitung in den Ofen. Zack!

Marena Rösti-Ecken (von Penny)
Zutaten: Kartoffeln, Sonnenblumenöl, jodiertes Speisesalz, Weizenmehl, Röstzwiebeln, Gewürze, Traubenzucker.

vegane Möhren-Kokos-Cremesuppe

Sicher die dritte Möhrensuppe auf Laubfresser, doch so lecker, dass wir um einen Post nicht umhin kommen.

Zutaten:
Wasser
500 g Möhren, grob geschnitten
200 ml Kokosmilch
1 Zwiebel, grob gehackt
2 EL Öl
2 Knoblauchzehen, grob gehackt
3 TL veganes Gemüsebrühepulver
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1/2 TL Kurkuma
evtl. 2 Msp Koriander

Zubereitung:
Zwiebel in einem Topf mit Öl etwas anbraten. Möhren, Brühepulver und so viel Wasser, dass die Möhren leicht bedeckt sind, dazu geben, aufkochen lassen und bei niedriger Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann Kokosmilch, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und evtl. Koriander hinzugeben, noch einmal kurz aufkochen und schließlich schön cremig pürieren.
Dazu schickt sich etwas aufgebackenes Brot mit Margarine.

Dies ist eine leicht vereinfachte Version einer Kochanleitung von Rezeptefuchs.

vegane Pizza Pasta

Wer die Dr. Oetker Ristorante Pizza Pasta einst mochte, wird sich über dieses Rezept sehr freuen.
Das Bild stammt noch von unserem ersten Versuch (ohne Spinat, wie beim Vorbild), das Rezept ist aber upgedated und entspricht dem neuesten Stand der Rezeptentwicklung - mit beeindruckendem Ergebnis. :)

vegane Pizza PastaZutaten:

  • 1 Packung Fertig-Pizzateig (400 g Teig, 200 g Tomatensauce, z.B. das Pizza-Kit von Pilsbury)
  • 150 g Gobbetti (z.B. von Barilla)
  • 150 g junger TK-Spinat, gehackt
  • ca. 200g vegane schmelzfähige Käsealternative (z.B. Cheezly Mozzarella Style oder Santeciano), gerieben
  • 75 g Tomatenketchup
  • 1 EL vegane Worcestershiresauce (z.B. von Sanchon aus dem Bio-Laden)
  • 1/2 TL veganes Brühepulver
  • 1/2 TL Paprika, edelsüß
  • Knoblauchgranulat
  • Zwiebelgranulat
  • Salz und Pfeffer


Zubereitung:

  • Spinat bei mittlerer Hitze auftauen (evtl. wenig Wasser hinzufügen) und mit etwas Salz, Pfeffer und Zwiebelgranulat würzen.
  • Gobetti wie gewohnt garen.
  • Tomatensauce mit Ketchup, Worcestershiresauce, Brühepulver, Paprika, Knoblauch und Salz würzen.
  • Pizzateig mit Backpapier auf einem Backblech ausbreiten und Tomatensauce darauf verteilen.
  • Nun klecksweise mit Spinat belegen.
  • Die Nudeln gleichmäßig verteilen.
  • "Käse" darüber streuen.
  • Für 15 - 20 Minuten in den auf 200° C vorgeheizten den Ofen schieben.

vegane Knoblauchsauce

Da man im Supermarkt unseres Wissens nach keine vegane Knoblauchsauce bekommt (siehe hier), veröffentlichen wir hier noch einmal ein Rezept für eine verhältnismäßig aufwendige (falls man noch keine Mayo da hat), dafür aber unverhältnismäßig leckere vegane Knoblauchsauce. Soweit ich mich erinnere, schmeckt sie so ziemlich, wie die, die man zu seinem Baguette oder Croque, in diesen kleinen Baguette-Läden, bekommt.

Zutaten:
250 g Sojajoghurt Natur (Empfehlung: Sojade oder Provamel, denn Alpro Natur schmeckt leicht vanillig-süß)
250 g vegane Mayonnaise
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt oder gepresst
1/4 Zwiebel, sehr fein gehackt
ca. 5 TL Petersilie
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Zucker

Zubereitung:
Sojajoghurt, Mayonnaise, Zwiebel, Knoblauch, Petersilie verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abdecken und für ca. 1 Stunde kalt stellen damit Zwiebel und Knoblauch ihr Aroma an die Sauce abgeben können.

Sojade - eine fruchtlose Email-Korrespondenz

UPDATE 12.11.2012: Dieser Post dient nun mehr als Archiv-Eintrag. Nach neuesten Erkenntnissen ist Sojade jetzt vegan.

In DIESEM Post haben wir bereits die starke Vermutung geäußert, dass Sojade nicht vegan ist.
Im Folgenden möchten wir euch einen Einblick in unsere Email-Korrespondenz mit Triballat dem Hersteller von Sojade (im folgenden der Einfachheit halber "Sojade" genannt) gewähren.
Um nicht gegen das Urheberrecht, Postgeheimnis oder dergleichen zu verstoßen, können wir Sojade hier leider nicht zitieren, sondern nur wiedergeben, was sie uns mitgelteilt haben. Hierbei lassen wir Höflichkeitsfloskeln und irrelevante Informationen wie, dass die Bakterienkulturen dem Sojajoghurt seine Cremigkeit und den leckeren Geschmack geben, aus, und beschränken uns auf die "vegan-relevanten" Fakten, die uns gegeben wurden.


1. Produktanfrage von Laubfresser:
"[...]Ich wüsste gern, wo Sie Ihre Joghurtkulturen herbekommen. Sind sie von Pflanzen oder Milch?[...]"

originale, englischsprachige Email an Sojade: "[...]I would like to know where your yoghurt-cultures are from. Is it from plant or milk?[...]"

1. Antwort von Sojade:
Sojade gab daraufhin bekannt, dass die, für die Produktion von Sojade benutzten, „Fermente“ Mikroorganismen seien, deren Ursprung weder tierisch noch pflanzlich wäre.



2. Produktanfrage von Laubfresser:

"[...]Können Sie mir sagen, woher sie die Fermente haben? Natürlich sind Bakterien Mikroorganismen und weder tierisch noch pflanzlich, aber ich wüsste gern, was die Quelle ist. Diese Bakterien werden nicht ins Reagenzglas springen dadurch, dass man sie sich vorstellt, man muss sie auch einem natürlichen Produkt finden und dann kultivieren. Was ist dieses natürliche Produkt?
Und was für Nährböden nutzen sie? Sind dort irgendwelche tierischen Produkte enthalten oder sind die Nährböden für die Fermente komplett pflanzenbasiert?[...]"

originale, englischsprachige Email an Sojade: "[...]Can you tell me, where you got the ferments from? Of cause bacteria are microorganisms and neither animal nor vegetable, but I like to know, what the source is. These bacteria will not jump into the test tube by imagining them, you have to find them on some natural product and then cultivate them. What is this natural product? And what breeding grounds do you use? Are there any animal products involved or are the breeding grounds for the ferments completely plant based?[...]"

2. Antwort von Sojade:
Nun teilte Sojade mir nur mit, dass alle weiteren Informationen vertraulich seien.



3. Produktanfrage von Laubfresser (zwei Monate später - ein erneuter Versuch):
"[...]ich lebe vegan, was bedeutet, dass ich keine tierischen Produkte und solche konsumiere, für die tierische Produkte an irgendeinem Punkt im Produktionsprozess genutzt werden, selbst wenn diese nicht mehr im Endprodukt enthalten sind.
Ihr Sojade Natur (Soja Joghurt) könnte vegan sein.
Um das herauszufinden habe ich ein paar Fragen:
1. Was ist die natürliche Quelle von der sie die Bakterienkulturen bekommen oder bekommen haben, so dass sie sie kultivieren konnten? Wenn Sie mir die Frage im Detail nicht beantworten können, teilen Sie mir einfach mit, ob sie von einer tierisch- oder pflanzlichbasierten Quelle stammen.
2. Wenn die Quelle der Bakterien eine tierische ist: Brauchen Sie fortwährend diese Quelle oder werden die Bakterien nun komplett ohne diese Quelle kultiviert?
3. Wenn die Quelle tierisch ist, Sie sie aber nicht mehr für die Kultivierung benötigen: Seit wann haben Sie aufgehört, die Quelle für die Kultivierung zu benutzen?
4. Benutzen Sie irgendein tierisches Produkt in den Nährböden der Bakterienkulturen?

Wenn Sie einige Fragen schwer zu beantworten finden ohne Produktionsgeheimnisse zu offenbaren, versuchen Sie einfach zu erklären bis klar wird, ob das Produkt für eine vegane Ernährung (wie im ersten Satz beschrieben) geeignet ist oder nicht.[...]"

originale, englischsprachige Email an Sojade: "[...]I live vegan, what means, that I do not consume animal products and those for which animal products are used at any point of the production process even if there are none of them in the end product. Your Sojade Natural (Soy Yoghurt) might be vegan. To find out I have some questions: 1. What is the natural source you get or got the bacteria cultures from so that you could cultivate them? If you cannot answer in detail just tell me, if they are from an animal or a plant based source. 2. If the source of the bacteria is an animal one: Do you continously need this source or are the bacteria cultivated now completely without the source? 3. If the source is animal but you do not need it anymore for cultivation: Since when have you stopped using the source for cultivation? 4. Do you use any animal product in the breeding grounds of the bacteria cultures? If you find some questions hard to answer without exposing production secrets, just try to explain as far as it becomes clear, if the product is suitable for a vegan diet (as described in the first sentence) or not.[...]"

3. Antwort von Sojade:
Sojade teile mir mit, dass das Produktionsverfahren sich nicht geändert hat (seit meiner letzten Email) und schickte mir erneut den gleichen Textbaustein, wie in ihrer ersten Antwort, der besagte, dass die, für die Produktion von Sojade benutzten, „Fermente“ Mikroorganismen seien, deren Ursprung weder tierisch noch pflanzlich wäre.



Letzte Antwort von Laubfresser:
"[...]Ihre Antworten sind nicht ausreichend um sicher zu sein, ob das Produkt vegan ist oder nicht. Nichts von beidem wird klar. Die Reaktion in der deutschen veganen Gemeinschaft ist hauptsächlich der Verdacht, dass Ihre Firma nicht zugeben will, dass Sojade nicht vegan ist.
Ihr Mitbewerber Alpro macht absolut klar, dass ihre Produkte vegan sind (sie haben sogar das „Vegan-“Label der Vegan Society).
Wenn Sie weiterhin vage Aussagen darüber machen, ob Ihr Produkt vegan ist oder nicht, wird Ihr Ansehen in der veganen Gemeinschaft leiden und Ihr Produkt wird weitgehend als nicht vegan gelten.[...]"

originale, englischsprachige Email an Sojade: "[...]your answers are insufficient to be sure whether the product is vegan or not. None of the both gets clear. The reaction in the German vegan community is mostly the suspicion that your company does not want to admit that Sojade is not vegan. Your competitor Alpro makes absolutely clear that their products are vegan (they even bear the "Vegan"-Label of the Vegan Society). If you keep on making vague statements about whether your product is vegan or not, your reputation in the vegan community will suffer and your product will broadly considered not to be vegan.[...]"
Letzte Antwort von Sojade:
Sojade weicht erneut aus und weist darauf hin, dass die "Fermente" weder zum Reich der Tiere oder Pflanzen zählen und gibt an, dass es sich dabei um eine biologische Realität handele und für alle "Fermente" gelte.
Zuletzt geben sie noch an, dass sie im Besitz besonderer "Fermente" sind, mit denen man gut Soja fermentieren kann.

vegane Salami: die Chorizo von Wheaty und die Picknicker Velami von Viana als vegane Alternative zu Bifi & Co.

Gran Chorizo von Wheaty

Die besonders pikante Gran Chorizo von Wheaty (Topas) macht sich nicht nur auf Brötchen gut, sondern auch auf Pizza, Baguette und allem wo sonst Salami Verwendung findet. Leider ist sie mit einem Preis ab 5 € für 200 g recht teuer - doch es lohnt sich auf jeden Fall.

(veraltet)
Zutaten: Weizeneiweiß* (30%), Wasser, Kokosfett*, Paprikawürfel rot*, Gewürze*, Hefeextrakt, Zwiebeln*, Meersalz, Rauch**.
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
** = natürlicher Buchenholzrauch

(veraltet)
UPDATE (19.2.2012): Rezepturänderung
Zutaten: Wasser, Weizeneiweiß* (26%), Paprika rot*, Kokosfett*, Hefeextrakt, Zwiebeln*, Gewürze*, Steinsalz, Glukosesirup* getrocknet, Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl*, Rauch**.
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
** = natürlicher Buchenholzrauch

UPDATE (18.5.2012): Rezepturänderung

Zutaten: Wasser, Weizeneiweiß* (26%), Paprika rot*, Kokosfett*, Hefeextrakt, Zwiebeln*, Gewürze*, Steinsalz, Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl*, Rauch**.
* = aus kontrolliert biologischem Anbau
** = natürlicher Buchenholzrauch



Picknicker von Viana

Für die große Velami von Viana kennen wir leider keine Bezugsquelle in Hamburg, dafür gibt es die Picknicker Velami beim bösen Alnatura: Sehr salamig, nicht ganz so pikant, wie die Wheaty Chorizo und mit 1 € für 50 g sogar günstiger. Um seine Pizza damit zu belegen, bräuchte man jedoch eine gute Portion Geduld.

Zutaten: Trinkwasser, Räuchertofu*, Weizeneiweiß*, Sonnenblumenöl*, Tofu*, Gewürze*, Meersalz, Rohrohrzucker*, Malzpulver*, Verdickungsmittel: Seetangextrakt, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl*, Mandeln*, Rote Beete*, Maltodextrin*, Hefeextrakt, Palmfett*, Sellerie*, Senf*.
* = kontrolliert biologischer Anbau


Da sowohl Topas (Wheaty) als auch TofuTown (Viana, Veggie Life, Soyatoo) bekanntermaßen ausschließlich vegane Produkte herstellen sehen wir Produktanfragen hier als nicht notwendig an.

vegane Tom Kha Tofu - thailändische Kokossuppe mit Tofu

In zahlreichen Versuchen haben wir versucht, die fantastische Tom Kha Tofu von Asia Quick* nachzumachen. Nun ist das Ergebnis dem Original tatsächlich präsentationswürdig nahe gekommen.
Die exotischeren Zutaten bekommt ihr in vielen Asia-Läden.

Zutaten:
500 ml milde vegane Brühe
50 g Galangal (Thai-Ingwer), geschält, in Scheiben
3 Stängel Zitronengras, äußeres Blatt und Enden entfernt, in 3 cm langen Stücken, schräg geschnitten
100 g Aubergine, in 1 cm großen Würfeln
2 Schalotten, grob geschnitten
5 frische Kaffir-Limettenblätter
250 g Tofu, in 1 cm großen Würfeln
1 geh. EL rotes Thai-Curry (ohne Garnelenpaste!!! , z.B. von Cock)
evtl. 1 frische Chilischote, in feinen Ringen
500 ml Kokosmilch (z.B. von Aroy-D aus dem Tetrapak, 55% Kokos-Extrakt, 45% Wasser)
3 EL Limettensaft (ca. 1 Limette)
1 EL Zucker
2 TL Salz
evtl. zum Garnieren ein paar Champignons in Scheiben und ein paar Blätter Basilikum
3 Tassen Jasmin-Reis (+ eine Prise Salz nach dem Kochen)

Zubereitung:
Jasmin-Reis nach Packungsanleitung kochen.
Brühe mit Galgant und Zitronengras aufkochen und 5 Minuten bei hoher Hitze kochen. Das Ganze durch ein Sieb in einen anderen Topf umfüllen, so dass Zitronengras und Galgant wieder entfernt werden (wer in Besitz eines Schaumlöffels ist, kann auch diesen dafür benutzen). Die Brühe wieder in den ursprünglichen Topf füllen. Nun Aubergine, Schalotten, Kaffir-Limettenblätter, Tofu, Thai-Curry und evtl. Chili hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen lassen. Erst jetzt die Kokosmilch hinzugeben und noch einmal kurz aufkochen lassen. Schließlich mit Limettensaft, Zucker und Salz abschmecken und mit den Champignons und Basilikum garnieren und mit dem Reis servieren.

* unser Stamm-Asiate hier in St. Pauli; immer ohne Sahne, ohne Fischsauce sagen; bei Bok ist die Tom Kha ohne Fischsauce übrigens bis dato gar nicht zu bekommen, obwohl sie in der Karte als vegetarisch ausgezeichnet ist, was bei Asia Quick vermutlich auch der Fall ist... äh... wir werden sie mal drauf hinweisen... Bok hat schon Post :D
UPDATE 14.10.2010: Bok verspricht beim nächsten Druck der Karte die Fischsauce anzugeben. Da bin ich mal gespannt.
UPDATE 1.2.2013: Es gibt schon länger einen Post über das, was bei Bok anscheinend noch immer schief läuft

veganes Kichererbsen-Gulasch mit Kartoffeln nach Omas Art

Zutaten:
  • 600 g Kartoffeln, geschält, in mundgerechten Stückchen
  • 1 große Dose Kichererbsen (ca. 480 g Abtropfgewicht), abgetropft
  • 100 g Sojabrocken (z.B. aus dem Asialaden oder dem Reformhaus)
  • 600 ml Wasser
  • 2 gehäufte TL veganes Brühepulver
  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 große Dose geschälte Tomaten (ca. 800 g Füllmenge), mit Saft
  • 3 EL Tomatenmark (3-fach konzentriert)
  • 2 EL Paprika edelsüß
  • 3 EL Sojasauce (nach Geschmack)
  • 2 Spritzer Zitronensaft (z.B. aus der fiesen Kunstzitrone)
  • 1/2 TL Knoblauchgranulat
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. 1 TL Zucker sowie Tabasco oder Chili

Zubereitung:
  • Tomaten in einem Topf zerstoßen
  • Kartoffeln, Kichererbsen, Sojabrocken, Wasser, Brühepulver, Zwiebeln, Öl, Tomatenmark und Paprikapulver hinzugeben.
  • Mit Deckel bei 2/3-Hitze zum Kochen bringen und für ca. 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
  • Schließlich mit Sojasauce, Zitronensaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer und evtl. Zucker und etwas Scharfem abschmecken.

Rührtofu - die vegane Alternative zu Rührei

Ein Muss für das vegane Luxusfrühstück. Dieses in der veganen Community altbekannte Rezept kursiert im Internet in tausend verschiedenen Varianten. Wir mögen es recht schnörkellos mit Schnittlauch, inspiriert von dem Rührei, das es früher bei Lutz' Großeltern immer gab.

Zutaten:
2 - 3 EL Margarine
1 Zwiebel, fein gehackt
400 g Tofu, mit den Händen grob zerbröselt
100 ml Sojamilch
1/2 TL Kurkuma
1 EL Sojasauce
1 - 2 EL getrockneter Schnittlauch (oder halt ein kleiner Bund frischer)
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Paprikapulver und/oder Curry sowie Petersilie
optional etwas Kala Namak für wirklich perversen Eigeschmack (gibts z.B. im Asia-Versand oder VeganWonderland)

Zubereitung:
Margarine in einer Pfanne zerlassen, Zwiebel darin glasig dünsten, Tofu und Sojamilch hinzugeben und für 2 Minuten stark erhitzen, dabei rühren. Herdplatte ausschalten, Kurkuma, Sojasauce, Schnittlauch und evtl. andere Gewürze hinzugeben und 1 weitere Minute köcheln lassen. Schließlich mit Salz und Pfeffer und optional Kala Namak abschmecken.
Wir essen den Rührtofu sowohl pur als auch auf frischen Brötchen sehr gerne.

exotisches veganes Spinat-Kokosmilch-Brattofu-Ananas-Wrap

Ein Gericht, dessen karge Ablichtung das großartige damit verbundene Geschmackserlebnis nicht erahnen lässt.
Wir hatten Lust auf Wraps, und noch frischen Spinat im Kühlschrank. Das Endergebnis ist eine recht ungewöhnliche, jedoch sehr schmackhafte Kombination von Far East und Wild West.
Wer es klassischer mag, kann statt der Wraps auch einfach Jasmin-Reis oder Basmati-Reis dazu reichen.

Zutaten:
6 Weizen-Tortilla-Wraps
500 g frischer Spinat, grob gehackt
1 Zwiebel, gehackt
400 g Tofu, in 1 cm dicken Scheiben, von beiden Seiten goldgelb angebraten oder frittiert und nochmals geviertelt
1 Dose Ananas, in Stücken, abgetropft (oder frische, weils doch erheblich leckerer ist)
1 Dose Kokosmilch (400 g)
4 - 5 gehäufte EL Stärke
4 EL Mushroom Vegetarian Sauce von Healthy Boy Brand (aus dem Asia-Laden)
2 EL Sojasauce
2 - 3 TL Currypulver
1 TL Zucker
1/2 TL Knoblauchgranulat
1 TL Salz
Öl
evtl. Chili

Zubereitung:
Zwiebel in einer sehr großen Pfanne oder Wok mit Öl glasig dünsten, Spinat hinzugeben und zusehen, wie er in wenigen Minuten zusammenfällt. Kokosmilch und Ananas hinzufügen, mit der Stärke bestäuben und ohne Klümpchenbildung unterrühren. Kurz aufkochen lassen, Tofu hinzugeben und mit Mushroom Sauce, Sojasauce, Curry, Zucker, Knoblauch, Salz und evtl. Chili abschmecken.
Die Wraps 20 Sekunden in der Mikrowelle erhitzen und mit Spinat und Co. befüllen.

vegane Lauch-Kartoffel-Pfanne mit veganer Bratwurst

Um 3 Stangen Lauch die weg mussten entstand heute ein überraschend leckeres einfaches und schnelles Gericht. Die veganen Bratwürste, die es dazu gab, sind Lutz' Ansicht nach die Besten. (Zutaten und Produktanfrage siehe unten)

Zutaten:
5 mittelgroße Kartoffeln, geschält, gewürfelt
3 Stangen Lauch, in Halb-Ringen
125 ml Sojasahne
etwas Öl
Salz, Pfeffer, etwas Muskat
2 vegane Bratwürste (z.B. "Bratwurst ohne Ei - vegetarisch" von granoVita, erhältlich in Reformhäusern, evtl. auf Nachfrage bestellbar)

Zubereitung:
Kartoffeln in einer Pfanne im Öl ca. 5 Minuten schmoren, Lauch hinzugeben und weitere 5 - 10 Minuten weiterschmoren bis Lauch und Kartoffeln gar sind. Schließlich Sojasahne hinzugeben, kurz aufkochen lassen und sparsam mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
Die veganen Bratwürste in etwas Öl kurz von 4 Seiten anbraten und mit der Kartoffel-Lauch-Pfanne servieren.

granoVita "Bratwurst ohne Ei - vegetarisch"
Zutaten: Wasser, Weizenstärke, Palmkernfett, Zwiebeln, Salz, Gewürze (mit Senf), Weizenpflanzenfaser, Kartoffelstärke, Palmöl, Rapsöl, Sojaeiweiß, Vollkorn-Haferflocken, Kräuter, Weizenmehl, pflanzliche Verdickungsmittel Xanthan und Johannisbrotkernmehl, Maltodextrin, Hefe, Hefeextrakte, Emulgatoren Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren und Lecithine, Säuerungsmittel Citronensäure, Raucharoma.

Unsere Produktanfrage bei Hersteller granoVita ergibt:
Das Produkt ist laut Rezeptur vegan, aber mögliche Spuren von Ei seien herstelltechnisch bedingt nicht vollkommen auszuschließen, daher sei der Artikel als vegetarisch zu bezeichnen.
Überdies wird der Ursprung der Mono-und Diglyceride von Speisefettsäuren mit "Palmöl" angegeben und der des Lecithin mit "Sonnenblumen".

Leider kein vegane Knoblauchsauce bei Aldi, Netto oder Edeka mehr

UPDATE (6.6.2013): Die Zeit der veganen Knoblauchsauce aus Supermärkten und Discountern ist wohl leider definitiv vorbei. Sie enthalten nun alle Milcheiweiß.
Zu Archivzwecken findet ihr die vorgegangene Post-Version noch im ausgegrauten Zustand.

Dieser Post wurde am 3.1.2010 komplett neu überarbeitet.
Bitte neueste Kommentare beachten: Rezepturänderungen... :(
"WhiteRose hat gesagt…
Die von Aldi hat jetzt auch Milcheiweiß. Die von Edeka und Lidl konnte ich noch nicht überprüfen."
In dieser x-ten Fassung des Posts tendieren wir wieder dazu, dieses Produkt als vegan anzusehen:
Erste Aussagen der Hersteller, dass Branntweinessig würde mit Gelatine geklärt werden, wurden wieder zurückgenommen, nachdem wir Ihnen gebündeltete Informationen aus diesem Thread zukommen ließen und erneut nachfragten.

Die neuesten Informationen über das Aroma und den Zucker, als weitere kritische Zutaten, machen ebenfalls einen guten Eindruck. Auch wenn der Edeka Kundenservice bezüglich weiterer tierischer Inhaltsstoffe (auch solche die laut Gesetz nicht als Zutat deklariert werden müssen) keine klare Aussage macht. Bei Voss Feinkost klingt es aufgrund der Formulierung schon anders.
Eine Antwort von Homann steht seit erneutem Nachfragen bezüglich des Branntweinessigs aus.

Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass alle drei Saucen vom selben Hersteller stammen und daher auch gleich vegan sind. Bei der "Edeka Sauce" kennen wir den Hersteller gar nicht. Bei der "Aldi-" und der "Netto Sauce" sind es Voss Feinkost GmbH und Homann Feinkost GmbH, welche interessanterweise die gleiche Adresse haben.
Darüber hinaus ist bemerkenswert, die bei allen drei Produkten identische, Zutatenliste: Wasser, pflanzliches Öl, Zucker, Branntweinessig, modifizierte Stärke, Knoblauch (1,75%), Salz, Zwiebeln, Aroma, Glukosesirup, Verdickungsmittel (Xanthan, Guarkernmehl), Säuerungsmittel (Citronensäure), Kräuter.


Antworten der Voss Feinkost GmbH (Hersteller der "delikato Knoblauch Sauce", zur "Grillsaison" erhältlich bei Aldi)
"[...] wir nehmen Bezug auf Ihre E-Mail vom 02.11.2010, die wir an unsere
Lieferanten von Branntweinessig weitergeleitet haben.
Nachstehend die Antworten:

Lieferant 1): [...] der Endverbraucher ist sehr gut und richtig informiert. Seiner Abhandlung ist nichts hinzu zu fügen - der Branntweinessig wird nicht geklärt vor der Filtration, die Klärung betrifft nur die Obstessige aufgrund der bereits trüben Rohstoffe.
Lieferant 2): [...] die Ausführungen des Endverbrauchers deuten darauf hin, dass dieser sich
ausführlich mit der Herstellung von Essig beschäftigt hat. Branntweinessig
wird in der Tat nicht geschönt.

Wir entschuldigen uns für die Fehlinformationen, die wir Ihnen gegeben
haben.

1. Soweit uns die Daten von unseren Lieferanten vorliegen, enthält das Aroma keine Bestandteile tierischen Ursprungs.
2. Laut Aussage unseres Einkaufes wurde der verwendete Zucker in Deutschland raffiniert.
3. Uns sind keine weiteren tierischen Stoffe bekannt, die für das Produkt verwendet wurden. [...]"


Antworten des Edeka Kundenservice (Vertreiber der "GUT&GÜNSTIG Knoblauch Sauce")
"[...] Ja, Sie haben Recht! Branntweinessig bedarf im Gegensatz zu Obstessig keiner Klärung. Leider wurde uns zuvor eine falsche Antwort seitens des Lieferanten übermitteln. Eine erneute Nachfrage ergab, dass der in der GUT&GÜNSTIG Knoblauch Sauce frisch-würzig 250 ml verwendete Branntweinessig nicht geschönt wird. Bitte entschuldigen Sie die Falschinformation!

Leider können wir die gestellten Fragen im Zusammenhang mit den sonstigen tierischen Stoffen nicht mit absoluter Sicherheit verneinen. Laut Auskunft unseres Lieferanten ist in dem verwendeten Aroma kein tierischer Bestandteil enthalten. Der verwendete Zucker wurde nach Aussage unseres Lieferanten in Deutschland raffiniert. [...]"

schnelles veganes Linsen-Dal mit Thai-Einflüssen

Zutaten (reicht ohne Reis für eine Person):
200 g rote Linsen
600 ml Wasser
1 gelbe Paprika, gehackt
1 Bund Frühlingszwiebeln, in groben Ringen
1 TL veganes Brühepulver
1 geh. TL gelbes Thai-Curry (z.B. von Cock aus dem Asia-Laden oder Edeka)
etwas Knoblauch, Salz
evtl. etwas Limettensaft

Zubereitung:
Wasser in einem Topf zum kochen bringen, Linsen hinzugeben, verrühren und ca. 2 Minuten im offenen Topf kochen, dann Paprika hinzugeben, weitere 6 Minuten bei mittlerer Temperatur kochen. Nun die Frühlingszwiebeln hinzugeben, Platte abschalten, mit Thai-Curry, Knoblauch, Brühepulver und Salz abschmecken.
Vor dem Servieren evtl. mit etwas Limettensaft beträufeln. Evtl. Basmati-Reis dazu reichen.

veganes Rahm-Geschnetzeltes mit Pilzen

Zutaten:
ca. 400 g veganes Geschnetzeltes (z.B. 2 Packungen Tofu-Bratstreifen von BioBio, erhältlich bei Netto)
500 g Champignons, geviertelt
1 Bund Frühlingszwiebeln, in groben Ringen
250 ml Sojasahne
1/2 TL getr. Majoran
1 TL getr. Schnittlauch
Salz, Pfeffer, etwas Knoblauch
2 EL Öl
evtl. 1 Schuss Weißwein

Zubereitung:
1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, veganes Geschnetzeltes darin anbraten und beiseite stellen.
Champignons mit Öl in einer Pfanne kräftig anbraten, evtl. mit Weißwein ablöschen, Frühlingszwiebeln und Sahne hinzugeben und ca. 3 Minuten einkochen lassen. Dann das Geschnetzelte, Majoran, Schnittlauch und etwas Knoblauch hinzugeben und weitere 2 Minuten köcheln. Schließlich mit Salz und Pfeffer abschmecken und z.B. mit Nudeln (ca. 300 g trocken) servieren.

veganes Bruschetta mit Tomaten, Knoblauch und Basilikum in 5 Minuten

Eigentlich dauert es sowieso nur ein paar Minuten frisches Bruschetta zu machen: Weißbrot toasten, mit einer Knoblauchzehe einreiben und darauf, kurz in Olivenöl, Salz, Pfeffer und Oregano, marinierte gewürfelte Tomaten verteilen und mit Basilikum garnieren.
Doch das dauerte uns heute zu lang - haha - deshalb haben wir uns mit Fertigprodukten begnügt:

Zutaten:
500 g Weißbrot (z.B. Bruschetta von Ital d'Oro erhältlich bei Lidl)
840 g Bruschetta-Brotbelag (z.B. 3 Gläser Bruschetta Pomodoro von Orto Mio erhältlich bei Penny)
einige Basilikumblätter

Zubereitung:
Brot ca. 5 Minuten bei 225 °C im Ofen rösten, Brotbelag daruf verteilen und mit Basilikum garnieren.
Manchmal mögen wir es auch, wenn der Belag mit im Ofen war.


Bruschetta von Ital d'Oro
Zutaten: Weizenmehl, Wasser, pflanzliches Öl 2,2%, Kochsalz, Hefe, Malzmehl aus Weichweizen, Etylalkohol (zur Oberflächenbehandlung).


Bruschetta Pomodoro von Orto Mio
Zutaten: Tomatenwürfel 72%, pflanzliches Öl, Tomatenmark 4%, natürliches Olivenöl extra 3%, Zucker, Knoblauch, Speisesalz, Basilikum, Säuerungsmittel Citronensäure, Antioxidationsmittel Ascorbinsäure.

veganes Hokkaido-Kürbis-Curry

Dies ist eine leicht veränderte und veganisierte Version eines Rezepts von Chefkoch. Das Ergebnis ist wirklich sehr lecker und durch die treffende Kombination von Hokkaido-Kürbis, gelbem Thai-Curry und Räuchertofu wirklich edel.

Zutaten (für ca. 5 große Portionen):
1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis, geschält, entkernt, bei 150 °C 30 Min. vorbebacken und anschließend gewürfelt
250 g Räuchertofu, gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe
1 Kartoffel, geschält, gewürfelt
8 EL rote Linsen
4 gehäufte EL vegane gelbe Thai Curry-Paste (z.B. von Cock)
1 Dose Kokosmilch
6 EL Sojasauce
4 EL Mangochutney
3 EL Margarine
1 TL veganes Brühepulver
Salz
2,5 Tassen Basmati- oder Jasmin-Reis

Zubereitung:
Reis wie gewohnt kochen.
Räuchertofu in Margarine anbraten, Linsen und Zwiebeln hinzugeben und den Knoblauch hineinpressen. Unter Rühren anbraten, Kartoffel hinzugeben und kurz weiterbraten, dann Kokosmilch und Thai-Curry hineingeben und 10 Minuten auf mittlerer Hitze mit Deckel kochen. Zwischendurch rühren und evtl. Flüssigkeit hinzugeben. Nun Kürbis, Mango Chutney, Sojasauce und Brühepulver hinzugeben und mit Salz abschmecken. Für ca. 20 Minuten bis Linsen und Kürbis gar sind mit Deckel weiterköcheln lassen, zwischendurch rühren und evtl. etwas Wasser hinzugeben.

Das Knack & Back Pizza-Kit, TIP Pizza Presto und Florian's Flammkuchen-Böden sind vegan

Frischen Teig selbst herzustellen ist zwar nicht schwer und auch auf jeden Fall am günstigsten, doch wenn es schnell gehen muss oder man einfach mal faul ist, bieten sich diese beiden Produkte an. Von TIP Pizza Presto haben wir gerade leider kein Foto - es ist die günstigere bei Real erhältliche Alternative zum Knack & Back Pizza Kit, den man z.B. bei Rewe, Edeka und vielen anderen Supermärkten bekommt. Die Flammkuchenböden sind schwieriger zu bekommen: Ich kenne hier in Hamburg nur den Edeka Heitmann, welcher sie führt.

Knack & Back Pizza-Kit
Teig (67%): Weizenmehl, Wasser, Weizengluten, Dextrose, Backtriebmittel: Glucono-delta-lacton, Natriumhydrogencarbonat, Salz, Zucker, pflanzliche Öle, pflanzliche Fette, Alkohol, Aroma, Stabilisator: Xanthan, Mehlbehandlungsmittel: Ascorbinsäure.
Tomatensauce (33%): Tomatenpüree mit Tomatenstückchen (Wasser, Tomatenstückchen, Tomatenpaste) (97%), Salz, Sonnenblumenöl, Zucker, getrocknete Zwiebeln, Oregano, Basilikum, Säureregulator: Zitronensäure.

Antwort des Herstellers General Mills GmbH auf unsere Produktanfrage:
"[...] Die in unseren Produkten verwendeten Mono- und Diglyceride sind [...] pflanzlicher Herkunft [...] [Wir können] ausschließen, dass das Produkt selbst - abgesehen von [...] Spuren von Milch und Ei - unter Verwendung tierischer Zutaten / Zusatzstoffe / Trägerstoffe hergestellt wurde. Auch das Verpackungsmaterial, welches direkt mit dem Produkt in Kontakt kommt, ist frei von tierischen Bestandteilen. [...]"


TIP Pizza Presto
Zutaten: Teig 67 %, Weizenmehl, Wasser, Weizengluten, Dextrose, Backtriebmittel, Salz, Zucker, Aroma.
Tomatensauce: Tomatenpüree, Wasser, Tomatenstücke, Tomatenpaste, Salz, Zucker, Zwiebeln, Oregano, Basilikum.

Auszüge aus den Antworten des Real Verbraucherservice auf unsere Produktanfrage:
"[...] Unser Lieferant konnte uns bestätigen, dass das Produkt selbst (neben den deklarierten Spuren von Milch und Ei) nicht unter Verwendung tierischer Zutaten, Zusatzstoffe und Trägerstoffe hergestellt wurde.
Insbesondere können wir Ihnen die Abwesenheit von tierischen Trägerstoffen für Zusatzstoffe und Enzyme und tierischen Klärungshilfsmitteln für den verwendeten Alkohol bestätigen.
Weiterhin können wir Ihnen bestätigen, dass das Verpackungsmaterial, welches direkt mit dem Produkt in Kontakt kommt, frei von tierischen Bestandteilen ist.
[...]
Wir haben eben die finale Rückmeldung von unserem Lieferanten bezüglich des Zuckers erhalten. Wir können Ihnen hiermit bestätigen, dass bei der Herstellung des Zucker keine Tierkohle eingesetzt wird.[...]


Florian's Flammkuchen-Böden
Zutaten: Weizenmehl, Wasser, Pflanzenöl, Salz.

Antwort des Herstellers Florian GmbH auf unsere Produktanfrage:
"[...]Unsere flammenkuchenböden bestehen nur aus weizenmehl, oel, wasser , salz [...]"

Kichererbsen-Salat mit Cherry-Tomaten und veganem Petersilie-Minz-Joghurt-Dressing

Dieses tolle Rezept haben wir im Rezepteideen-Automat im neuen Edeka Heitmann in Hamburg-Altona gefunden. Von diesem tollen Automaten aus kann man auf haufenweise Rezepte von Küchengötter.de zugreifen und direkt auf eine Art Bon ausdrucken.

Zutaten:
1 Dose Kichererbsen (240 g Abtropfgewicht), abgetropft
250 g Cherry-Tomaten, halbiert
2 Frühlingszwiebeln, gehackt
ca. 8 Blätter frische Minze
1/2 Bund glatte Petersilie, von großen Stängeln befreit
150 g Sojajoghurt (z.B. Provamel; bloß nicht den vanilligen Alpro natur)
2 EL Zitronensaft
abgeriebene Schale von 1/4 unbehandelten Zitrone
1 kleine Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
2 Messerspitzen Kreuzkümmel, gemahlen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kichererbsen, Tomaten und Frühlingszwiebeln in eine Schüssel geben.
Petersilie, Minze, Zitronensaft und -schale mit dem Sojajoghurt pürieren, die Knoblauchzehe hineinpressen, Olivenöl hinzugeben und mit Salz Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken. Zu den Kichererbsen & Co. in die Schüssel geben, vorsichtig verrühren und eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur durchziehen lassen.

Mauritius Schoko Gelee-Bananen von Aldi sind vegan

Hurra, nach langer Zeit des Darbens sind endlich befriedigende Antworten auf unsere Produktanfragen gekommen. Als Gaststar: Lutz' linker Daumen.

Zutaten: Zucker, Glukosesirup, Wasser, Kakaomasse, Säuerungsmittel: Citronensäure, Kakaobutter, Geliermittel: Agar-Agar, natürliches Aroma, Emulgatoren: Sojalecithine und Polyglycerin-Polyricinoleat.

Der Hersteller van Netten GmbH gibt auf unsere Produktanfragen an, dass:

  • alle Zutaten auch die Emulgatoren und das Aroma pflanzlicher Natur sind.
  • der Zucker aus Deutschland von namhaften Lieferanten bezogen wird und die Verwendung von Tierkohle nicht bekannt ist.
  • als nicht deklarierte Inhaltsstoffe Haftungen von Mais- und Weizenstärkepuder in Frage kommen, welches als technologisches Hilfsmittel zur Formgebung benutzt wird. Diese Hilfsmittel jedoch rein pflanzlich seien. [...]

vegane Sandwich-Toasts

Wir essen seit drei Tagen Sandwiches, die wir mit unserem lang ungenutzt herumstehenden Sandwich-Toaster machen. Wer keinen Sandwichmaker hat: Die Dinger gibts schon ab 10 - 15 €.
Das Tolle an Sandwiches ist, dass man jeden ein bisschen anders machen kann und in kurzer Zeit, viele neue Sachen ausprobieren. Unter dem Bild findet ihr ein Bespiel-Basic-Rezept.

Zutaten:
haufenweise Toast-Brot (zwei pro Sandwich)
Eisbergsalat
Tomaten, in Scheiben
Cheezly Mozzarella Style, gerieben
Margarine
Ketchup und oder veganes Pesto (z.B. von Leverno)

Zubereitung:
Zwei Toast-Scheiben erst mit Margarine bestreichen, dann mit etwas Pesto oder Ketchup. Nun eine der beiden Scheiben mit etwas Eisbergasalat, Tomaten und Cheezly belegen und mit der anderen Scheibe abdecken. Das Ganze für ca. 5 Minuten in den Sandwich-Toaster geben.

vegane Pizza Calzone à la Lena

Zutaten (für 2 Calzone):
600 g Pizzateig
350 ml Tomatensauce (fertig gewürzt und abgeschmeckt)
1 Packung Cheezly Mozzarella
100 g Champignons, in Scheiben
150 g Zucchini, gewürfelt
100 g grüne Oliven mit Paprikafüllung, abgetropft
italienische Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum, Majoran, Salbei, Knoblauch, Bohnenkraut, Rosmarin)

Zubereitung:
Teig halbieren und beide Hälften rund ausrollen.
4 EL der Tomatensauce beiseite stellen und den Rest mit Champignons, Zucchini und Oliven in eine Schüssel geben, 2/3 des Cheezlys darüberreiben, alles durchmischen und auf je einer Hälfte der Pizzateige verteilen. Diese zuklappen, die Ränder zusammendrücken und auf jeder Calzone je 2 EL Tomatensauce, ein paar italienische Kräuter und den Rest des Cheezlys verteilen.
Das Ganze für 20 Minuten auf einem Rost auf der untersten Schiene bei 200 °C backen.

veganer Pizzateig (Grundrezept)

Zutaten (für 600 g bzw. 1 Blech oder 2 runde Pizzen):
400 g Mehl
200 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
2 TL Salz
4 EL Olivenöl

Zubereitung:
Mehl und Salz vermischen, Olivenöl dazugeben. Zucker im Wasser verrühren, Hefe hineinbröseln und unter Rühren auflösen. Trockene und feuchte Zutaten vermischen und ca. 10 Minuten kneten. Zugedeckt etwa 30 Minuten stehen lassen und dann ausrollen. (Belegen und bei 200° C für 20 Minuten backen.)

Wer seine Pizza dünner mag, kann von jeder Zutat auch nur 2/3 nehmen.

vegane Saure Kartoffeln

Mein Treffen mit einem alten Freund, der mir erzählte, wie gern er Saure Kartoffeln isst, hat dafür gesorgt, dass wir es heute selber einmal ausprobierten. Ich kann nur sagen, Hausmannskost vom Feinsten: günstig, einfach, lecker!

Zutaten:
750 g Kartoffeln
2 EL Margarine
1 Zwiebel, gehackt
2,5 EL Mehl
750 ml Wasser
3 EL Weißweinessig (z.B. das von Kühne ist vegan)
1 Lorbeerblatt
etwas Piment
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Kartoffeln mit Schale in Salzwasser kochen, pellen und würfeln.
In einem Topf die Zwiebel mit der Margarine andünsten, mit dem Mehl bestäuben und aufgießen. Lorbeerblatt, Piment, Essig, etwas Salz und Pfeffer hinzufügen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Schließlich die Kartoffeln hinzugeben, noch einmal aufkochen, mit Salz und Essig abschmecken und servieren.

veganes Himbeer-Joghurt-Eis

Im vergangenen Jahr haben wir schonmal versucht, dieses Eis zu machen. Wir haben damals die Zutaten vermischt und sind alle zehn Minuten zum Gefrierschrank gelaufen um zu rühren. Leider war das Eis dann doch recht plötzlich sehr fest und kein Stück cremig.
Jetzt haben wir uns für gut 60 € die Krups Venise G VS2 41 Eismaschine gekauft und mithilfe dieser ist das Eis wesentlich besser geworden. Unser erster Versuch ist zwar weder so cremig noch so fest gefroren, wie an der Eisdiele (und ich könnte mir vorstellen, dass es mit halbwegs bezahlbaren Eismaschinen auch nicht ohne Weiteres geht), aber auf jeden Fall schon richtig geil. Ich bin gespannt, welche Kreationen in nächster Zeit kommen!

Zutaten (bis auf den Puderzucker sollte alles gut durchgekühlt sein):
250 g Himbeeren, püriert
500 g Sojajoghurt
100 ml Sojamilch
4 EL Puderzucker (kann nach Geschmack auch mehr oder weniger sein)

Zubereitung:
Alles vermixen und ab in die Eismaschine.

Etwas Sojasahne könnte dem Rezept sicher nicht schaden. Vielleicht anstelle der Sojamilch...

"Scholetta - Feine Schokoladenblättchen Zartbitter" von Aldi sind vegan

Bei Aldi gibt es diese süßen veganen Schokochips.

Zutaten: Zartbitterschokolade (Zucker, Kakaomasse, Kakaobutter, fettarmes Kakaopulver, Emulgator (Sojalecithin), Aroma), 11 % Reiscrispies (Reismehl, Zucker, Gerstenmalzextrakt, Salz, Trennmittel (Calciumcarbonat), pflanzliches Öl, Emulgator (Sojalecithin)).

Der Hersteller Aldente GmbH gibt auf unsere Produktanfrage hin bekannt, dass die Sorte Zartbitter keinerlei tierische Zutaten enthält. Da die Sorte jedoch auf der gleichen Linie wie die Vollmilchsorten produziert würde, könne sie aus produktionstechnischen Gründen Spuren von Milchbestandteilen enthalten.

veganes Lamm mit veganer Austernsauce

Vor einigen Jahren gab es in Bremen ein Restaurant an der Schlachte in Bremen, dass den schönen Namen Moto trug und wo es diverse vegane Speisen gab, die solchen mit Tierprodukten nachempfunden waren. Leider schloss das Moto eines Tages unerwartet, und für einige Jahre bestand nur ein Versand unter diesem Namen, bei dem man pflanzliche Fleischimitate bestellen konnte. Mittlerweile gibt es wieder ein Restaurant im "Viertel" unter dessen Namen - Vegefarm - auch der Versand läuft.
Auf der Internetseite, als auch dem Blog von Vegefarm, gibt es diverse vegane Rezepte und mit deren Hilfe, sowie einigen speziellen Fragen im Email-Kontakt mit Vegefarm ist es mir gelungen, dieses Rezept zu rekonstruieren, welches bei Vegefarm den schönen Namen "How-Yo Lamm" trägt, was soviel bedeutet, wie "Lamm in Austernsauce".
Das vegane "Lammfleisch" aus Soja, Shiitake und Gewürzen habe ich hier in Hamburg bei Vinh Loi, einem Asien-Supermarkt, den es auch mehrmals in Berlin gibt, neben anderen Fleischimitaten, als veganes "Hammelfleisch" gefunden. Bei Vegefarm ist dieses und andere zwar einen guten Euro teurer, kann dort aber ganz einfach bestellt werden, woraufhin es dann umweltschonend mit Trockeneis gekühlt, direkt nachhause geliefert wird.
Vielen Dank Vegefarm, für dieses großartige Gericht!

UPDATE 28.10.2010: Die Asiaten scheinen gern mal Rezepturen zu ändern (ich hoffe, es stört sich niemand an dieser rassistischen Pauschalisierung - man beachte den zufällig entstandenen traurigen Smiley => ): Heute haben wir das Fake-Hammelfleisch gesehen und es bestand plötzlich hauptsächlich aus Milcheiweiß. Dafür war ein anderes Produkt, das vorher Milcheiweiß enthielt, laut Zutatenliste vegan. Also: Augen auf beim Fake-Fleisch-Kauf!

Zutaten (für 3 Portionen):
300 g veganes TK-Hammelfleisch, aufgetaut und die einzelnen Stücke evtl. halbiert
375 g Broccoli, in Röschen
175 g Möhren, in dünnen Scheiben
1 große Zwiebel, grob gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 EL Shao Xing-Reiswein (wie/ob der geklärt wird ist noch unklar, PA läuft; wer was Handfestes weiß, bitte melden)
375 ml vegane Gemüsebrühe (1,5 TL Brühepulver)
4 EL Vegetarian Mushroom Oyster Sauce von Wan Ja Shan (oder Mushroom Vegetarian Sauce von Healthy Boy Brand)
3 TL Sojasauce
3 TL Zucker
Pfeffer
3 TL Kartoffelmehl (zum Binden mit kaltem Wasser anrühren)
3 EL Sonnenblumenöl
etwas Sesamöl
125 g Jasmin-Reis

Zubereitung:
Jasmin-Reis nach Packungsanweisung zubereiten.
Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne oder Wok auf 3/4 Stärke erhitzen. Darin Zwiebeln und Knoblauch unter Rühren andünsten, dann Broccoli und Möhren hinzugeben, die Hitze hochschalten und anbraten. Hammelfleisch hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Reiswein ablöschen und die Gemüsebrühe zugießen. Mit der Austern-Pilz-Sauce, Sojasauce, Zucker und Pfeffer würzen. Das Ganze aufkochen lassen, mit Kartoffelmehl abbinden und etwas einkochen lassen. Schließlich mit etwas Sesamöl beträufeln und mit dem Jasmin-Reis servieren.

Anmerkung: Da wir versuchen, hier ein Gericht nachzukochen, dessen genaues Rezept wir nicht kennen, sind wir natürlich sehr kritisch und wollen es möglichst dem Original nachempfinden. Hierfür würde ich das nächste Mal weniger Gemüsebrühe und mehr Mushroom-Sauce nehmen (welche ebenfalls sehr salzig ist).

veganer Gyros-Teller Spezial bei hin&veg!

Puh, dieser riesige vegane Gyros-Teller (Spezial) bei hin&veg! hatte zwar einen stolzen Preis von 8,50 €, dafür musste ich (Lutz; Lena hatte eine Pizza gegessen) noch einen Rest mitnehmen, weil ich es nicht ganz geschafft habe. Als Kritikpunkt angemerkt sei, dass ich das "Fleisch", wenn auch mit veganer Sahnesauce, etwas langweilig fand.

Tofu in Senfsauce mit Salzkartoffeln

Das vegane Pendant zu Eiern in Senfsauce schwirrte schon lange in meinem Kopf rum. Endlich haben wir es ausprobiert. Dazu haben wir Salzkartoffeln und einen Salat aus Rucola, Tomaten und Balsamico-Dressing, garniert mit ein paar Sonnenblumenkernen, gegessen.
Very tasty!

Zutaten:
400 g Tofu, gesechzehntelt
3 EL Margarine
2 EL Mehl
250 ml vegane Gemüsebrühe
125 ml Sojamilch
3 EL Senf
Salz, Pfeffer
1 Prise Piment
1 Lorbeerblatt
evtl. 1 TL Hefextrakt
500 g Kartoffeln, geschält

Zubereitung:
Kartoffeln in gut gesalzenem Wasser kochen, nach dem Garen ohne Deckel abdampfen lassen.

Margarine in einem Topf zerlassen, das Mehl darin anschwitzen und schließlich mit Gemüsebrühe und Sojamilch aufgießen, Senf unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Piment abschmecken. Das Lorbeerblatt hinzugeben und 10 Minuten leicht köcheln lassen, den Tofu hineingeben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.

Mit den Salzkartoffeln und Salat servieren.

vegane Fladenbrotpizza mit Rucola und Oliven

Zutaten:
1 großes türkisches Fladenbrot, horizontal zerteilt (wie ein Brötchen)
1 Glas Tomatensauce (Napoli von Netto ist sehr lecker)
5 Tomaten, in dünnen Scheiben
1 Glas Oliven mit Paprikafüllung, abgetropft
ca. 50 g Rucola
1 Packung Cheezly Mozzarella (alternativ Hefeschmelz)
2 Prisen Zucker
Salz, Pfeffer, Knoblauch, italienische Kräuter (Oregano, Thymian, Basilikum, Majoran, Salbei, Knoblauch, Bohnenkraut, Rosmarin)
evtl. 1 Zwiebel und Parmazano

Zubereitung:
Die beiden Fladenbrothälften mit der ehemals inneren Seite nach oben auf zwei Bleche legen, gleichmäßig die Tomatensauce darauf verteilen und mit den Tomaten, Oliven, evtl. der Zwiebel belegen und anschließend würzen. Zuletzt den Cheezly grob darüber raspeln und für 15 Minuten bei 200 °C in den Ofen geben. Schließlich mit dem Rucola belegen, evtl. mit Parmazano bestreuen und servieren. Wer es milder mag kann den Rucola 2 Minuten mitbacken.

veganer Parmesan-Käse - Florentino Parmazano

Hurra, ein veganer Parmesan-Ersatz!!!
Ganz ehrlich? Ein ganz nettes Gimmick, schmeckt auch Parmesan-artig, aber zum Leben brauch ich es nicht. Bestellen kann man das Zeug z.B. bei veganwonderland.de

Zutaten: Sojamehl, Palmöl, Salz, Aromen, Vitamin E (Antioxidant).

Hefeschmelz (Grundrezept)

Es wurde langsam mal Zeit, diesem Grundrezept einen separaten Post zu geben, damit es nicht immer wieder aufgeschrieben werden muss.
Auf dem Bild seht ihr einen improvisierten Hawaii-Toast mit Ketchup, Ananas, veganer Frankfurter und - on Top - Hefeschmelz. Dieses Rezept dafür hat uns allerdings besser gefallen - braucht aber auch mehr exotische Zutaten.

Zutaten:
4 EL Margarine
5 TL Mehl
260 ml Wasser
2 TL Senf
1 TL Salz
8 EL Edelhefeflocken

Zubereitung:
Margarine in einem Topf schmelzen. Mehl hinzugeben, dann etwas von dem Wasser. Nun Senf und Salz hinzugeben und noch etwas Wasser. Und schließlich die Edelhefeflocken unterrühren und das restliche Wasser hinzugeben. Kurz aufkochen, abschmecken - fertig.

veganer Nudelauflauf mit Räuchertofu und Mais

Zutaten:
300 g Fusili
250 g Räuchertofu, in Streifen
1 Dose Mais, abgetropft
300 ml Sojasahne
100 ml Sojamilch
1 EL Ketchup
1 EL Sonnenblumenöl
6 EL Edelhefeflocken
Salz, Pfeffer, Knoblauch
evtl. Pizzagewürz (Paprika, Thymian, Oregano, Majoran, Basilikum, Petersilie, Chillies, Rosmarin, Liebstockblätter)

Zubereitung:
Nudeln wie gewohnt kochen.
Räuchertofu ca. 5 Minuten auf nicht ganz hoher Stufe in dem Öl anbraten. Mais, Ketchup, Sojasahne und -milch hinzugeben, ca. 2 Minuten köcheln lassen und dann mit Edelhefeflocken, Salz, Pfeffer, Knoblauch und evtl. Pizzagewürz kräftig würzen.
Das Ganze in einer kleinen Auflaufform mit den Nudeln vermischen und bei 200 °C für 20 Minuten in den Ofen.

nordafrikanisches Couscous-Linsen-Gericht

Eigentlich ist dieses Gericht ur-Hamburgisch und auf ganzer Linie die Kreation eines hungrigen und faulen Lutzes - doch die Zutaten schreien "Tunesien, Marokko, Algerien!"

Zubereitungszeit ca. 10 Minuten - pah!

Zutaten:
150 g Couscous
250 ml Wasser
1 große Dose Linsen mit Suppengrün (530 g Abtropfgewicht), abgetropft
1 Zwiebel, grob gehackt
1 EL Sonnenblumenöl
Saft von 1 - 2 Zitronen
2 TL Gemüsebrühepulver
Salz, Pfeffer, Knoblauch, Zimt
milde Harissa-Gewürzzubereitung (Meersalz, Koriander 20%, Chili 10%, Knoblauchflocken, Kreuzkümmel, Kümmel, Pfefferminze, pflanzliches Öl; alternativ geht sicher auch traditionelle Harissa-Paste)
evtl. 3 EL Olivenöl

Zubereitung:
Zwiebel in Öl anbraten, Couscous und Wasser hinzugeben. Wenn das Wasser verdampft ist Linsen und Gemüsebrühepulver hinzugeben und Hitze abschalten (bei einem E-Herd). Wenn alles schön erhitzt ist mit den Gewürzen, kräftig Zitronensaft und evtl. Olivenöl abschmecken.

Negativ-Liste - potentiell vegan laut Zutatenliste, laut Produktanfrage unvegan

Immer wieder entdeckt man Produkte, die laut Zutatenliste durchaus vegan sein könnten. Doch um sicher zu gehen ist es sinnvoll, eine Produktanfrage zu machen. Leider fallen diese bezüglich der Veganität der Produkte auch häufig negativ aus. In diesem Post wollen wir solche Produkte, samt einem Auszug der Antwort auf unsere Produktanfrage, sammeln.

Aldi:
Pottkieker - Delikateßsauce zum Braten
Antwort von Buss GmbH & Co. KG Fertiggerichte (Hersteller):
"[...] Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass in allen unseren Gerichten tierische Bestandteile in der Rezeptur verwendet werden.
Wenn keine spezielle Auslobung wie "frei von tierischen Zutaten" auf dem Etikett gemacht wird,
dann können Sie davon ausgehen, dass diese Lebensmittel für eine vegane Ernährung nicht geeignet sind. [...]"


Edeka:
GUT&GÜNSTIG Apfelschorle 1,5 l
"[...] Bei der Herstellung wird der Apfelsaft mit Gelatine geklärt. Somit ist das Produkt nicht für die vegetarische Ernährung geeignet. [...]"

Die zur Herstellung von klaren Säften nötige Klärung wird, trotz alternativer Möglichkeiten, heute in den meisten Fällen leider vermutlich noch immer unter Verwendung von Gelatine durchgeführt.

to be continued...

Laubfresser hat Geburtstag

Oje, ganz vergessen - Laubfresser hatte am 3.8.2010 Geburtstag und feiert sein 1-jähriges Bestehen. Hurra! :)

cremiges veganes Zucchini-Geschnetzeltes in Kokosmilch mit Jasmin-Reis

Zutaten:
100 g Sojaschnetzel
ca. 1 Liter kräftige Brühe
2 Zucchini (vorzugsweise 1 grüne und 1 gelbe), gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
1 Dose Kokosmilch
2 EL Sonnenblumenöl
Saft einer halben Zitrone
Salz, Knoblauchgranulat, getr. Korianderblätter
Wok-Gewürzzubereitung (Paprika, Koriander, Kurkuma, Zwiebeln, Chili, Pfeffer, Senfmehl, Bockshornsaat, Ingwer, Kreuzkümmel, Kümmel, Salz, Traubenzucker, Citronensäure)
200 g Jasmin Reis
Wasser für den Reis

Zubereitung:
Reis nach Packungsanleitung kochen.
Sojaschnetzel in der Brühe ca. 10 Minuten kochen, anschließend auspressen und in einer heißen Pfanne mit dem Öl ca. 4 Minuten von allen Seiten anbraten. Dann Zucchini und Zwiebel hinzugeben und unter gelegentlichem Rühren weitere 3 Minuten braten. Nun die Kokosmilch hinzugeben und ca. 3 Minuten bei hoher Hitze kochen lassen. Schließlich mit dem Reis verrühren und mit Zitronensaft, Salz, Knoblauch, Korianderblättern und Wok-Gewürzzubereitung abschmecken. Simpel, lecker.

Champignon-Curry mit Cherry-Tomaten

Das Rezept für dieses leckerere Curry stammt im Wesentlichen von "Kühe sind zum Kuscheln da", einem anderen veganen Rezepteblog mit sehr vielversprechenden Kochideen.

Zutaten:
500 g Champignons, geviertelt
250 g Cherry-Tomaten
200 g TK-Erbsen
1 Zwiebel, geviertelt
4 Knoblauchzehen, zerstoßen
10 g frischer Ingwer, fein gehackt
1 EL Sonnenblumenöl
2 EL Tomatenmark
75 ml Wasser
Saft einer halben Zitrone
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Garam Masala
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Sojasahne, Korianderblätter und Chili
150 g Basmatireis
Wasser für den Reis

Zubereitung:
Reis wie gewohnt kochen. In einer großen Pfanne mit Öl auf mittlerer Hitze Zwiebeln etwas andünsten, Knoblauch und Ingwer hinzugeben und ca. 3 Minuten mitdünsten. Champignons hinzugeben, Hitze hochschalten und unter Rühren ca. 5 Minuten mitbraten. Tomatenmark, Wasser, Garam Masala, evtl. Chili und Erbsen hinzufügen, aufkochen lassen, dann auf niedriger Hitze mit Deckel ca. 5 Minuten kochen. Dann die Tomaten hinzugeben und weitere 5 Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer, dem Saft einer halben Zitrone und evtl. Sojasahne abschmecken und mit Korianderblättern garniert mit dem Reis servieren.

schneller selbstgemachter und natürlich veganer Sonnenblumenkernaufstrich

Ich habe die Vorlage für dieses Rezept auf Chefkoch entdeckt, unter dem Titel "Leberwurst vegetarisch". Ich kenne zwar einige Produkte, die mich mehr an Leberwurst erinnern (auch wenn ich mich garnicht mehr an Leberwurst erinnern kann und viele Omni-Leute bei einigen Nährhefe-Pasteten sagen "Woah! Die schmeckt ja voll nach Leberwurst!" und ich das gar nicht so empfinde und trotzdem sage "Da siehste mal, das Leberwurst ihren Geschmack vermutlich weniger vom Fleisch hat."), aber dieser Sonnenblumenkernaufstrich ist auf jeden Fall verdammt einfach und schnell zu machen, günstig, lecker und in 120 Geschmacksrichtungen veränderbar.

Zutaten:
100 g Sonnenblumenkerne, ohne Schale (z.B. von Aldi)
50 g Sonnenblumenöl
etwas Wasser
1 EL Majoran
etwas Pfeffer
1 TL Kräutersalz
2 EL getrockneter Schnittlauch (oder 1 kleiner Bund frischer)
etwas Knoblauchgranulat (oder frischer)
1 -2 TL Kräuter der Provence, fein gemahlen
evtl. etwas Rauchpaprika
evtl. 1 kleine Zwiebel, fein gehackt

Zubereitung:
Sonnenblumenkerne und Öl in eine hohes Gefäß geben und mit etwas Wasser auffüllen bis die Sonnenblumenkerne leicht mit Wasser bedeckt sind. Majoran, Pfeffer und Kräutersalz hinzugeben und das Ganze schön glatt durchpürieren. Evtl. zwischendurch etwas Wasser nachgeben. Schließlich den Schnittlauch und evtl. die Zwiebel hinzugeben und mit den anderen Gewürzen abschmecken.
Am besten eine Weile im Kühlschrank durchziehen lassen. Hält sich dort ein paar Tage. Es kann nach einer Weile zu Verfärbungen kommen, die ich auf Austrocknen und/oder Oxidation zurückführe und für unbedenklich halte.

Leverno Basilikum-Pesto ist vegan

Trotz nicht eindeutiger Zutaten-Liste ist das bei Edeka erhätliche "Leverno Pesto di Basilico aus Basilikum und Knoblauch" vegan.

Zutaten: Basilikum (45%), pflanzliches Öl, Knoblauch (10%: enthält Schwefeldioxid), Wasser, Speisesalz, Zucker, Knoblauchpulver, Speisestärke, Aromen, Säuerungsmittel Milchsäure

Kann Spuren von Ei, Milch und Schalenfrüchten enthalten.

Der Importeur RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG antwortet auf unsere Produktanfrage, dass keine tierischen Bestandteile enthalten seien und das Pesto auch ohne die Hilfe von tierischen Produkten hergestellt würde.

vegane B12-Nahrungsergänzung: VEG 1 & Co.

BEACHTET BITTE AUCH DIE KOMMENTARE!

Wir hatten schonmal im Allgemeinen über B12 geschrieben: Extrablatt!!! Veganer sollten auf ihren Vitamin B12-Wert achten.
Auch mit angereicherten Lebensmitteln ist es ob der schlechten Resorptionsrate schwierig seinen B12-Bedarf auf Dauer zu decken. Und da wir alle die vegane Ernährung nicht in Verruf bringen wollen, indem wir a) unseren eigenen Kot naschen (B12-Quelle) oder b) Alzheimer bekommen (B12-Mangel), ist es schlau sich um seine Versorgung mit B12 über Nahrungsergänzungsmittel zu kümmern.
Eine vegane und ziemlich günstige Möglichkeit, dies zu tun, ist, sich VEG 1 zu besorgen und sich jeden Tag einen dieser sympathisch stinkenden Presslinge einzuverleiben. Und keine Sorge, es heißt Kautablette, ist aber weniger zu kauen wie ein Kaubonbon, als vielmehr wie Traubenzucker - zack weg!

Eine Kautablette versorgt den Körper mit (% der von der EU empfohlenen täglichen Dosis):
Vitamin B2 - 1.6mg (100%)
Vitamin B6 - 2mg (100%)
Folsäure - 200µg (100%)
Vitamin B12 - 10µg (1000%)
Vitamin D - 10µg (200%)
Jod - 150µg (100%)
Selen - 60µg (N/A)

Zusammensetzung: Zucker, Dextrose, Akazie, Selenomethionine (Selen), Stearinsäure, Aroma (schwarze Johannisbeere), Ergocalciferol Preparation (Vitamin D2), Pyridoxine Hydrochloride (Vitamin B6), Magnesiumstearat, Riboflavin (Vitamin B2), PVP, Folsäure, Kaliumiodid (Jod), Cyanocobalamin (B12)

günstige vegane Körperpflege-Produkte

Vegane Kosmetika zu bekommen finden wir gar nicht so leicht. Wirklich konsequent und sicher tierversuchsfrei geht es nur, wenn man sich an die Positivliste des Deutschen Tierschutzbundes hält und auch da muss man dann noch schauen, dass die Inhaltsstoffe der einzelnen Kosmetika vegan sind. Leider sind die Produkte von dieser Liste kaum im normalen Handel zu bekommen (korrigiert uns, wenn wir falsch liegen) und da es sich um - durchaus unterstützenswerte - Nischenprodukte handelt, im Vergleich betrachtet, sehr teuer.
Wir haben uns daher letztendlich entschieden, hier Produkte von der DM-Eigenmarkenliste vorzustellen, welche bei DM und Budnikowsky zu günstigen Preisen zu bekommen sind. Auch hier gibt es zwei Kategorien:
1. Die Alverde-Produkte mit dem Siegel der Vegan Society und dem BDIH-Siegel und dessen (unserer Ansicht nach löchrigen) Standards bezüglich Tierversuchsfreiheit
2. Die konventionellen Eigenmarken-Produkte mit veganer Rezeptur und dem Versprechen von Tierversuchsfreiheit (das aufgrund des Verbots von Tierversuchen für Pflegeprodukte jeder Kosmetikhersteller machen kann). Dennoch ist bei DM das Ablehnen von Tierversuchen glaubwürdiger als z.B. das von Beiersdorf (Nivea etc.), die auf dem medizinischen Sektor Tierversuche machen (und die getesteten Rohstoffe dann auch in Kosmetika nutzen können).

Das Feld Kosmetika und Tierversuche ist weit und schwer zu überblicken. Es gilt Zusammenhänge zwischen Firmen, Marken und Handlungsweisen zu beobachten, abzuwägen und für sich Schlüsse zu ziehen. Und was das angeht sind wir auch keine Experten.

Dies alles vorausschickend können wir euch nun ein paar Produkte vorstellen:

vegane Zahnpasta: z.B. DONTODent Kräuter (konventionell) oder lavera basis sensitiv Zahncreme Mint (BDIH-/Vegan-Siegel)


die Konventionellen: (1) vegane Tages-/Feuchtigkeitscreme: Balea Tagescreme mit Lotusblüte für normale und Mischhaut; (2) veganes Deodorant: Balea Deo Roll On Fresh; (3) vegane Flüssigseife: Balea BATH Creme Seife Sensitiv; (4) vegane Bodylotion: Balea Wohlfühl-Bodylotion; (5) veganes Duschgel für Männer: Balea men Duschgel Fresh; (6) veganes Duschgel (nicht nur) für Frauen: Balea Wellness-Dusche Lemongras; (7) vegane Reinigungsmilch: Balea sanfte Reinigungsmilch für jeden Hauttyp; (8) veganer Sonnenschutz: SUNDANCE transparentes Sonnenspray LSF 20 (leider gab es bei unserem Budni nur noch dieses, ansonsten gibt es laut DM-Eigenmarkenliste noch weitere vegane SUNDANCE-Produkte mit LSF)


die BDIH-/Vegan-Siegel-Produkte (von links nach rechts): vegane Gesichtsreinigung: alviana Reinigungsschaum für normale Haut (alviana ist eine bei Budnikowsky erhältliche Alnatura-Eigenmarke); veganes Duschgel für Männer: alverde MEN Duschgel-Shampoo; veganes Duschgel für Frauen: alverde Duschcreme Feige Zuckerrohr; vegane Tages-/Feuchtigkeitscreme: alverde Ultra Sensitiv Pflegecreme Jojoba; vegane Seife: alverde Pflanzenöl-Seife Granatapfel (steht auf der "vegane Eigenmarken-Liste", ist laut Verpackung rein pflanzlich, trägt dennoch nicht das Vegan-Siegel - warum auch immer)

Außer den hier vorgestellen Produkten, gibt es noch einige andere in der DM-Eigenmarkenliste. Jedoch lohnt es sich auch trotz Liste immer noch ein Auge auf die Inhaltsstoffe zu haben, da die Liste bewiesenermaßen nicht fehlerfrei ist.
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