veganes Boeuf Stroganoff

Zutaten:
150 g Sojamedallions, trocken (oder gleich Sojaschnetzel)
300 g Champignons, in Scheiben
4 Schalotten oder 1 Zwiebel, in Streifen
1 Zwiebel, in Streifen
5 Gewürzgurken, abgespült, entkernt, gewürfelt
6 TL Margarine
500 ml trockenen Weißwein
1,65 l Wasser
9 TL Gemüsebrühepulver
2 TL Zuckercouleur
Knoblauchgranulat
250 ml Sojasahne
1 EL Stärke
Saft von einer Zitrone
Salz, Pfeffer
2 Tassen Reis
4 Tassen Wasser

Zubereitung:
Sojamedallions in einer kräftigen Gemüsebrühe aus 1,5 l Wasser, 8 TL Brühepulver, 1 Zwiebel und Knoblauchgranulat sowie 400 ml Weißwein und Zuckercouleur ca. 30 Minuten kochen. Anschließend auspressen, in 1,5 cm dicke Streifen schneiden, Zwiebelsteifen grob entfernen und in zwei Portionen hintereinander in jeweils 2 TL Margarine anbraten, beiseite stellen, warm halten und mit Salz und Pfeffer würzen.
2 Tassen Reis wie gewohnt in 4 Tassen Wasser mit einer Prise Salz kochen.
Champignons mit dem Salz einer halben Zitrone säuern und mit den Schalotten/der Zwiebel in 2 TL Margarine anbraten. Mit 100 ml Weißwein ablöschen. Sojasahne und 150 ml Wasser + 1 TL Brühepulver hinzugeben und um 1/4 des Volumens einkochen. Gurkenwürfel hinzugeben, mit Stärke bestäuben und verrühren. Nun die Sojaschnetzel in die Sauce geben und einmal aufkochen lassen. Schließlich mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Reis und etwas grüner Garnitur servieren.

Endlich: Pennerpfanne vegan

Sie wurde bereits vor langer Zeit angekündigt, jetzt ist sie endlich da:

Zutaten:
ca. 400 g Tofu-Bratstreifen, grob püriert (oder anderen Hackfleisch-Ersatz)
ca. 600 ml veganes Sauerkraut, inkl. Flüssigkeit
10 EL Sojajoghurt natur (bloß nicht den Vanille-verseuchten von Alpro; könnte auch mit Sojasahne klappen)
3 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst
1 TL Harissa (Vorsicht, scharf!)
Salz, Pfeffer
750 g Kartoffeln, geschält

Zubereitung:
Kartoffeln wie gewohnt kochen. Pürierte Tofu-Bratstreifen in einer Pfanne ca. 5 Minuten krümelig anbraten, dann Sauerkraut, Knoblauch, Harissa, etwas Salz und Pfeffer hinzugeben und 10 Minuten auf halber Hitze mit Deckel köcheln lassen. Sojajoghurt hinzugeben, durchrühren und nochmal mit Salz, Pfeffer und Harissa abschmecken und mit den Kartoffeln servieren. Dazu passt Wein aus dem Tetra-Pak.

frittierter veganer Käse

Dies ist eigentlich noch kein fertiges Rezept, da es noch einige Unausgereiftheiten aufweist, auf die wir ganz unten eingehen. Jedoch ist mir ein ähnliches Rezept in Deutschland noch nie begegnet, deshalb musste vollkommen "blind" ausprobiert werden. Als wir letztes Jahr in Ungarn waren, gab es diesen veganen Käse an einem veganen Essensstand auf dem Sziget-Festival. Auch im Napfényes Étterem (einem veganen Restaurant in Budapest) gab es diesen panierten veganen Käse, wobei es sich um den Cheezly von Pural handeln sollte.

Zutaten:
Cheezly Mozzarella-Style
Mehl
Wasser
Paniermehl

Zubereitung:
Cheezly in entsprechende Stückchen zerteilen, in einem dickflüssigen Mehl-Wasser-Gemisch schwenken und dann im Paniermehl wenden, so dass alles schön bedeckt ist. Das Ganze bei gut 180° C für 2 Minuten in die Friteuse.

Der Käse schmilzt wunderbar und die Panade wird herrlich knusprig, jedoch sind zwei unserer drei Stücke (wir hatten nur einen halben Cheezly zur Verfügung) ausgelaufen: Der eine fast ganz, der andere ziemlich stark und der dritte war genau, wie er sein sollte. Nun ist wohl die Frage, was man besser machen kann. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, die Panade zu verstärken?
Ich habe jetzt mal ne Email an das Restaurant in Ungarn geschrieben, hoffentlich teilen die ihr Wissen mit uns.

vegane Pfannkuchen mit veganem Vanille-Eis und heißen Kirschen

Wie so oft war Lutz beim Edeka in der Paul-Roosen-Str. in St. Pauli auf der Suche nach einer Inspiration für das heutige Mittagessen. Ein flüchtiger Blick über die Eistruhe, dann zum Gewürzregal... Moment mal! War das nicht... Swedish Glace... Vanille und Himbeere... Hammer! Und wir sind dafür kürzlich noch ins Kaufland nach Lokstedt gefahren. :) Damit stand dann auch das Mittagessen fest.

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen):
250 g Mehl
500 ml Soja-Reis-Milch (von Aldi, hat übrigens auch nur soviel Fett, wie die Light von Alpro)
4 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
evtl. etwas Margarine (zum ausbacken, aber in einer beschichteten Pfanne gehts auch ganz gut ohne)
1 großes Glas Sauerkirschen/Schattenmorellen
4 TL Stärke
veganes Vanille-Eis (z.B. von Swedish Glace (Bezugsquellen) oder Cristallo)
evtl. ein paar Schokoraspel

Zubereitung:
Mehl, Sojamilch, Zucker, Vanillezucker und Salz vermischen und in einer heißen beschichteten Pfanne zu Pfannkuchen ausbacken (ca. 1 Kelle pro Stück). Stärke in etwas von dem Kirschsaft mit einem Schneebesen lösen, Kirschen im Saft aufkochen und dann das Stärke-Saft-Gemisch hinzugeben und ca. 1 Minute weiterkochen.
Schließlich die Pfannkuchen mit Eis, heißen Kirschen und evtl. Schokoraspeln servieren.

veganer Blätterteig mit Asia-Gemüse und veganem Käse

Ein wirklich schnelles und leckeres Essen auf der Basis von Blätterteig und Asia-Gemüse, dass irgendwie in dieser Kombination gar nicht mehr asistisch ist, dafür aber wirklich ziemlich lecker.

Zutaten:
1/2 Beutel veganes TK-Asia-Gemüse (z.B. von Netto oder Edeka - siehe Kommentar)
1 Rolle Blätterteig
1/2 Cheezly Mozzarella-Style, in 1 cm großen Würfeln (kann, falls nicht zur Hand auch durch angebratene vegane Wurststückchen ersetzt werden - ist dann zwar was anderes aber ebenfalls sehr lecker)

Zubereitung:
Asiagemüse nach Packungsanleitung in der Pfanne anbraten. Wenn dies fertig ist, den veganen Käse unterrühren. Ein Rost mit Backpapier auslegen und den Blätterteig darauf ausbreiten. Auf einer Hälfte das Gemüse verteilen (rundherum ca. 2 cm Rand lassen). Die zweite Hälfte rüberklappen und die Kanten zusammendrücken, so dass das Gemüse fest eingeschlosse ist. Das ganze für eine Viertelstunde im auf 220° C vorgeheizten Backofen backen (bei Ober-/Unterhitze eine Schiene unterhalb der Mitte wählen, damit der Teig oben nicht zu braun wird).

UPDATE 23.10.2010:
Zusammenfassung der Antwort der Frost-Import GmbH Halle (Hersteller des "Pfannengemüse Asiatische Art" von Netto):
Das Produkt ist vegan.
Die Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren und die Aromen sind rein pflanzlich. Das Gewürz kann produktionsbedingte Spuren von Laktose enthalten, die nicht zu dessen Rezeptur gehören. Der Zucker wird in Deutschland hergestellt und nicht mit Tierkohle entfärbt. Es werden keine Inhaltsstoffe verwendet, die nicht als Zutat deklariert sind.

Was sollen wir kochen?

Da wir mittlerweile schon einige Leser haben, fragen wir euch jetzt einfach mal: Welche Rezepte interessieren euch? Oder gibt es vielleicht etwas, was ihr gerne kochen würdet, aber nicht genau wisst wie ihr es vegan am besten anstellen sollt?
Sagt es uns mithilfe der Kommentar-Funktion und vielleicht probieren wir es aus.

veganes Auberginen-Laban

Zutaten:
2 Auberginen, geschält und in 5 mm dicke Scheiben geschnitten
250 g Sojajoghurt (außer Alpro, siehe hier)
ca. 8 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, fein gehackt oder gepresst
1 Spritzer Kunstzitrone oder frischen Zitronensaft
ca. 1/3 TL Kreuzkümmel
evtl. etwas Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Auberginen nach und nach in wenig Öl von beiden Seiten anbraten (bei unserem E-Herd mit 6 Stufen haben wir erst auf Stufe 6 eingeheizt und dann durchgehend auf Stufe 4 gebraten) und schließlich pürieren. Knoblauch und Joghurt für 2 Minuten auf mittlerer Stufe erhitzen, Auberginenpüree hinzugeben und für weitere 5 Minuten erhitzen. Schließlich mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel, evtl. Cayennepfeffer und dem Zitronensaft abschmecken.
Dazu passt frisches Pita-Brot. Wir haben uns damit Dürüms bestrichen und eingerollt. Es war zwar lecker, aber etwas mehr Abwechslung wär schon nett gewesen. Besser als Vorspeise oder Beilage einplanen.

Das Rezept haben wir von Naturkost.de

Alpro Light - Die Sojamilch für Menschen, die keine Sojamilch mögen

Im Test anlässlich der Rezepturänderung des Alpro Sojajoghurts hat Alpro zwar nicht sonderlich gut abgeschnitten, doch es gibt auch Positives über Alpro zu berichten:

Eingebacken, verkocht und dergleichen hatte Lena nie ein Problem mit Sojamilch. Doch wenn darum ging, sie pur zu trinken oder damit z.B. ein Müsli zu essen, war ihr der Sojageschmack (oder was auch immer) jedes Mal zu stark und damit für sie ungenießbar.
Wir haben etliche Sojadrinks, die ja fast alle ziemlich verschieden schmecken (wenn man ein Kenner ist ;)), ausprobiert und keine wurden den hohen Ansprüchen Lenas Geschmacksnerven gerecht. Auch Soja-Reis-, reine Reis- oder Hafermilch oder mit Vanille oder Schokolade aromatisierte "Milchs" fanden bei ihr keinen Anklang.
Doch heute war es soweit: Zum ersten Mal sagte Lena nach dem Trinken eines Pflanzendrinks "Die mag ich!". Unglaublich!
Alpro Light heißt das gute Zeug - und dürfte wenigstens in großen Supermärkten zu bekommen sein. Wir haben es von Toom.

Zutaten: Wasser, geschälte Sojabohnen (4%), Fruktose-Glukose-Sirup, Inulin, Calciumcarbonat, Säureregulator (Monokaliumphosphat), Meersalz, Aroma, Stabilisator (Gellan), Vitamine (Riboflavin (B2), B12, D2).

Und, ja, auch das Vitamin D und sowieso alles ist vegan an diesem Produkt - wie alles von Alpro. Siehe hier.

Pasta Punkrock - Nudeln in veganer Spinat-Käse-Sahne-Sauce

Schneller kriegt man es nicht einmal mit Fertig-Tomatensauce aus dem Glas hin, da die Nudeln hier am "längsten" brauchen. Wirklich richtig schnell, anders und lecker! Die edlere Variante findet ihr hier.

Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • ca. 500 g junger Spinat, gehackt (z.B. von Iglo)
  • 250 ml Sojasahne
  • 1 TL veganes Brühepulver
  • Pfeffer, Knoblauch
  • evtl. getrocknete Zwiebel, Salz, Hefeflocken oder Hefeextrakt
  • evtl. 1 Zwiebel, gehackt als allererstes in der Pfanne glasig dünsten


Zubereitung:

  • Nudeln wie gewohnt kochen.
  • Spinat bei 2/3-Hitze auftauen und 2 Minuten kochen lassen.
  • Sojasahne hinzugeben.
  • Mit Brühepulver, Pfeffer und Knoblauch und evtl. den anderen Vorschlägen abschmecken. 
  • Fertig.

Saison: vegane Rhabarber-Muffins

Das gute alte Muffinrezept funktioniert auch prima mit Rhabarber, allerdings kann man davon ein bisschen mehr nehmen: Erstmal die Hälfte des Teiges in die Form geben, Rhabarberstücke reindrücken, Rest des Teiges darüber und noch mehr Rhabarber rein. Es kann eigentlich garnicht zu viel Rhabarber sein.

rinatura Soja-Pfanne "Gyros"-Art

Diese vegane Gyros-Pfanne haben wir kürzlich bei SPAR-Markt Björn Harste in Bremen-Neustadt gekauft. Das praktische daran ist, dass man außer Wasser nichts mehr hinzugeben muss. Zwiebeln, Gewürze etc. sind bereits enthalten. Sie ist zwar lecker, jedoch finden wir die Konsistenz etwas bröckelig und das Ganze ist (wie so vieles) sicherlich ohne großen Mehraufwand in gleicher oder besserer Qualität und obendrein günstiger selbst herzustellen.

In der Antwort des Importeurs RILA Feinkost-Importe GmbH & Co. KG auf unsere Produktanfrage bestätigt er, dass keine tierischen Bestandteile enthalten sind und das Produkt auch ohne Hilfe von tierischen Produkten hergestellt wurde.

Mal beliefern lassen: Lecker veganes Sushi von Asia Quick


Heut haben wir das Sushi nicht selber gemacht, wie hier, sondern haben uns ganz gemütlich beliefern lassen von unserem Stamm-Asiaten um die Ecke.
Wichtig ist, da heute vielerorts Sushi mit Mayo gemacht wird, darum zu bitten, diese wegzulassen. Bei Asia Quick kann man sie sich dafür z.B. mit etwas Erdnussbutter aufpeppen lassen. Keine Sorge, der Erdnussbuttergeschmack ist recht dezent und sehr lecker.

Test anlässlich der Rezepturänderung: Alpro-, Provamel- und Sojade-Sojajoghurt im Vergleich

UPDATE 12.11.2012 Sojade ist (zumindest jetzt) vegan und der Post wurde überarbeitet. Es gibt überholte Textstellen zu Archivzwecken. Diese sind ausgegraut. Hier gibt es neueste Informationen zur Veganität von Sojade.

Als wir davon lasen, dass Alpro die Rezeptur seines Sojajoghurts geändert hatte und dieser nun süß schmecken sollte schauten wir gleich nach Alternativen. Wir waren ziemlich bestürzt als wir feststellten, dass anscheinend zeitgleich auch die Rezeptur des Yofu von Provamel "verbessert" wurde.
Sollte das das Ende von veganem Tsatziki und dergleichen sein? NEIN!


Erstmal stellte sich heraus, dass Provamel die Bio-Marke von Alpro ist. Während es Alpro im Supermarkt zu kaufen gibt, findet man Provamel in Reformhäusern und Bioläden. Bei uns in Hamburg z.B. gibt es Sojade auch bei der Drogeriekette Budnikowsky, die diverse Bio-Produkte inklusive eines netten Sortiments an veganen Brotaufstrichen und Fleischalternativen zu moderaten Preisen anbieten. Sojade ist ebenfalls ein Bio-Produkt.

Wir hatten ihn im Original-Post als veganen Sojajoghurt betitelt. Jedoch kamen von diversen Seiten Anmerkungen, dass Sojade bei Produktanfragen nie direkt auf die Frage, auf welcher Basis die Starterkulturen gezogen werden, eingeht. Daher machten wir nach Jahren des guten Glaubens, Sojade sei vegan, eine erneute Produktanfrage per Email beim deutschen Vertrieb von Sojade. In dieser Email erklärten wir, wie die Gerüchte um Sojade aussehen und dass wir im Falle einer Nichtbeantwortung unserer detaillierten Fragen bekanntgeben müssten, dass Sojade vermutlich nicht vegan sei. Da wir bis zum heutigen Tage keine Nachricht erhalten haben, ist davon auszugehen, dass Sojade nicht vegan ist. Auch wenn Sojade für Veganer nach dem aktuellen Wissensstand nicht mehr in Frage kommt, haben wir viele Inhalte Sojade betreffend in diesem Post belassen.

UPDATE (2.8.2010): Der Sojade-Hersteller Triballat hat vorgestern (nach sicherlich über einem Monat) geantwortet. Die Antwort auf meine Frage WOHER die Joghurtkulturen (ob von einem pflanzlichen oder tierischen Produkt) stammen war ausweichend und besagte, dass die Joghurtkulturen, weder pflanzlich noch tierisch seien, sondern Mikroorganismen - aha - nicht ganz meine Frage. Als ich erklärte, dass diese Kulturen nicht in ein Reagenzglas hüpfen, nur weil man sie sich vorstelle, sondern man sie auf einem natürlichen Produkt entdecken und vermehren muss, dass ich gern wüsste, was dieses Produkt sei und auch, welche Nährböden verwendet werden und ob diese tierische Produkte enthalten oder rein pflanzlich sind, teilte man mir schlicht mit, dass diese Information vertraulich sei. Eine Möglichkeit wäre ja gewesen, wie Alpro es z.B. macht, nicht zu verraten welche Nährböden verwendet werden, aber zu versichern, dass die Nährböden auf jeden Fall frei von tierischen Stoffen sind.
Die komplette Email-Korrespondenz findet ihr HIER.

Die Preise:

Alpro - 1,59 € für 500 ml (beim Edeka in der Paul-Roosen-Straße 8)

Provamel - 1,79 € für 500 ml (aus dem Reformhaus Engelhardt in der Schanzenstraße 24)

Sojade - 1,69 € für 400 ml (also sozusagen 2,11 € für 500 ml) (ebenfalls beim Reformhaus Engelhardt)


Die Zutaten:

Alpro: Wasser, geschälte Sojabohnen (7,9 %), Zucker, Tricalciumcitrat, Stabilisator (Pektin), Säureregulatoren (Citronensäure, Natriumcitrat), Meersalz, Aroma, Vitamine (B12, D2), Emulgator (Lecithin), Joghurtkulturen (Str. thermophilus, L. bulgaricus), Antioxidationsmittel (Acorbylpalminat, stark tocopherolhaltige Extrakte).

Provamel: Wasser, geschälte Sojabohnen (7,9 %), Tapiokasirup, Stabilisator: Pektin, Maisstärke, Säureregulator: Citronensäure, Meersalz, Bifidobacterium, Reifungskulturen: Str. thermophilus und L. bulgaricus.

Sojade: Soja Drink (Quellwasser, ganze Sojabohnen 8 %), ausgewählte Kulturen davon Bifidus und Acidophilus.


Der Geschmack:

Zuerst der Stein des Anstoßes - Alpro:
Oh, mein Gott, es ist wahr! Was früher noch wie veganer Naturjoghurt war, hat nun eine nicht zu überschmeckende Vanille-Note. Für veganen Tsatziki nicht zu empfehlen, dennoch können wir nicht ausschließen, dass durch ausreichende Würzung das Vanille-Aroma in den Hintergrund tritt und eventuell doch ein genießbarer Tsatziki entsteht. Trotzdem wäre der neue Alpro die letzte Wahl.


Der kleine Bio-Bruder - Provamel
Ohne direkt sagen zu können, wie er vor der Rezepturänderung geschmeckt hat, denke ich, dass sie keinen großen Schaden gebracht haben kann. "Cremiger" soll er vor allem geworden sein und tatsächlich ist er der cremigste der Drei. Lena hat er durch seine Süß-Säuerlichkeit am ehesten an tierischen Joghurt erinnert und ist sicher auch für nicht-süße Dinge wie eben besagten Tsatziki zu verwenden.

Der Außenseiter - Sojade:
Der sicherlich am wenigsten verbreitetste und unbekannteste der Drei, fällt im direkten Vergleich schonmal dadurch auf, dass er die hellste Farbe hat. Im Geschmack ist er zwar am zurückhaltendsten, aber trotzdem joghurtig-lecker und für alle erdenklichen Verwendungszwecke zu gebrauchen.


Fazit:
Lena ist von allen Drei begeistert und schätzt an ihnen, dass sie alle nicht nach Soja schmecken. Lutz kann der Vanille-Note des neuen Alpros nichts abgewinnen. Sojade fällt durch seine sympathisch kurze Zutatenliste auf, liegt preislich jedoch am höchsten.

vegane Champignon-Creme-Suppe

Zutaten:
ca. 600 g Champignons, in Scheiben
2 große Zwiebeln, gehackt
1 EL Margarine
750 ml Sojamilch
4 EL Mehl
2 TL Brühepulver
1 EL Weißweinessig
3 EL Petersilie
Salz, Pfeffer, Knoblauch

Zubereitung:
In einem großen Topf Margarine zerlassen, Zwiebeln darin 1 Minute andünsten, Champignons (bis auf wenige Scheiben zum garnieren) hinzugeben und weitere 5 Minuten mitdünsten. Evtl. zwischendurch etwas Wasser hinzugeben, damit nichts anbrennt. Mit dem Mehl bestäuben und umrühren, dann die Sojamilch und das Brühepulver hinzugeben und unter Rühren aufkochen und dann bei geringer Hitze 10 Minuten köcheln lassen (Aufpassen! Sojamilch brennt leicht an). Zum Schluss pürieren, Petersilie, Weißweinessig und etwas Knoblauch hinzugeben und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
Diese Suppe ist ziemlich dick und reichhaltig, wer es dünner mag gibt noch 500 ml Wasser und ca. 2 weitere TL Brühepulver hinzu. Mit ein paar Champignonscheiben (Ja, wir haben's vergessen. :D) und Petersilie garnieren und servieren. Dazu passt getoastetes Brot mit Margarine.

Saison: Spargel mit veganem Schinken, Kartoffeln und einer leichten hellen Sauce

Zutaten: (für 2 Personen)
0,5 kg Spargel, geschält
8 mittelgroße Kartoffeln, geschält
1 Packung "Wheaty Aufschnitt vom Rauch" als Schinkenersatz

für die Sauce:
6 TL Halbfettmargarine
2 EL Mehl
250 ml Sojamilch
200 ml Gemüsebrühe
3 EL gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung:
Für den Spargel 1/2 Liter Wasser mit einem EL Salz und einem EL Zucker zum kochen bringen und den Spargel darin ca. 20 Minuten garen. Der Spargel ist gar, wenn er sich beim hochheben leicht durchbiegt.
Die Kartoffeln wie gewohnt in einem Topf mit etwas Salzwasser erhitzen.

für die Sauce:
Die Margarine in einem Topf zerlassen und dann mit dem Mehl bestäuben. Mit der Milch und der Brühe ablöschen und kräftig umrühren, damit nichts verklumpt. Die Petersilie einrühren und mit Salz und Pfeffer nach belieben abschmecken.

Alles auf dem Teller servieren und jeweils zwei Spargel mit einer Scheibe Wheaty Aufschnitt umrollen. Lecker, lecker, lecker..
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