Kuchnia - osteuropäische Küche auch vegan

UPDATE (26.12.2012) Wir haben von weiteren Leuten erfahren, denen trotz veganer Bestellung etwas unveganes serviert wurde... nicht so cool.

Wir wollten schon lange einmal bei Kuchnia in Hamburg-St. Pauli vorbeischauen, seit wir gesehen hatten, dass auf der Karte extra als vegan ausgezeichnete Speisen standen. Als wir das erste Mal an einem Wochenende dort waren, hatten sie leider ohne ersichtlichen Grund geschlossen. Und als wir heute zu Beginn der Öffnungszeit um 15 Uhr dort waren und angaben, etwas essen zu wollen, war man zuerst nicht sicher, ob es schon "losginge".
Darauf angesprochen, dass wir das letzte Mal vor verschlossenen Türen standen und angaben um 15:20 Uhr dort gewesen zu sein, sagte man uns sinngemäß, dass man es mit den Öffnungszeiten nicht so genau nehme. Wir konnten dann doch eintreten, nur die Pierogi sollten 10 Minuten länger dauerns sonst, da das Wasser noch aufheizen müsse.
Vorweg bestellten wir einen Salatteller mit verschiedenen osteuropäischen Salaten, welche bitte ausschließlich vegan sein sollten (es gibt dort auch unvegane).
Gegen 15:20 Uhr war es auch schon ziemlich voll (wie schon oft von außen gesehen) und wir fragten uns, wie oft wohl Gäste das Lokal noch geschlossen vorfinden.
Zu dem Salat, der nach etwa 25 Minuten kam, gab es einen Korb mit Brot, Salz und eine Schale Streichfett, der unkommentiert auf den Tisch gestellt wurde. Erst auf Nachfrage am Tresen bekam das Streichfett einen Namen: Butter - Na, danke!
Da uns aufgrund der geöffneten Tür langsam kalt wurde (draußen waren es 10° C und auch andere Gäste saßen in Jacken da oder spielten an der Heizung herum) bestellten wir uns (veganen) Milchkaffee.
Als das Essen nach einer Stunde (!) kam, wurde die Tür dann auf unsere Nachfrage hin geschlossen und es wurde schnell wärmer. Das Essen, auch der Salat waren in Ordnung aber nichts, was einen vom Hocker haut (vobei, das nun auch sehr subjektiv ist und vom Drumherum wahrscheinlich negativ beeinflusst).
Zwischendrin wurden von der Bedienung noch ohne Nachfrage drei weitere Gäste an unseren Tisch gesetzt, weil es sonst keinen Platz mehr gab.
Welcher Sojajoghurt zu meinen Pierogi gereicht wurde, konnte man mir nicht sagen. Alpro wurde vermutet, woraufhin ich angab, das ich das aufgrund der Alpro-eigenen leichten Vanille-Note wohl geschmeckt hätte. Nachgeschaut wurde auch nicht.
Da der Kaffee noch immer nicht gekommen war und wir auch nicht mehr viel Lust hatten, hier länger zu bleiben, fragten wir ob wir ihn auch mitnehmen könnten, was leider nicht möglich war, auch wenn uns angeboten wurde, dass man im Keller nach Bechern suchen könne. Das lehnten wir ab. Den Kaffee (welcher mit einem Keks gereicht wurde, der sich auf Nachfrage als unvegan herausstellte) haben wir dann draußen schnell ausgetrunken.
Vielleicht war nur in dem Tag der Wurm drin, aber eine Empfehlung gibt es definitiv nicht und nach dieser Kritik traue ich mich auch kein zweites Mal hin.

vegan Frühstücken in St. Pauli - die Dritte

UPDATE 11.11.2012: Das vegane Frühstück in der Kogge gibt es leider nicht mehr. Mehr Infos zur veganen Frühstückslandschaft in Hamburg gibt es in unserem ersten Post zum Thema: vegan Frühstücken in Hamburg

Der Vollständigkeit halber waren wir letztes Wochenende auch einmal im Backbord frühstücken, dass ohnehin zu empfehlen ist, da es dort neben ein paar regulären veganen Gerichten auch immer ein veganes Tagesgericht gibt.

Die beiden wichtigsten Kriterien (nach seiner Veganität) erfüllte dieses Frühstück voll und ganz: 1. es war lecker und 2. es hat satt gemacht.
Nicht im Bild sind die zwei Scheiben Ciabatta und die beiden Brötchen, die dazu gehörten. Ansonsten gab es neben buntem Obst und Gemüse ein paar Scheiben (leckeren) Räuchertofu, 3 Aufstriche (ich schätze 2 davon waren die altbekannten Alnatura Streichcremes Kräuter und Paprika Chili - beide auf Sonnenblumenkernbasis - und ein wurstartiger (aus der Dose), den ich nicht erkannt habe. Alles sehr großzügig bemessen. Außerdem gab es natürlich Alsan-Margarine, Erdnussbutter und Marmelade.

Dieses Wochenende hat es uns zum Frühstücken nach längerer Zeit wieder einmal ins Caffè Latte in der Wohlwillstr. verschlagen und es hat sich noch einmal bestätigt, dass der Laden unser absoluter Favorit in Sachen Frühstück ist. An vielen Stellen läuft es im Caffè Latte zwar nicht so rund wie andernorts, aber das Frühstück gewinnt einfach unheimlich durch die immer leicht unterschiedliche Zusammenstellung an frisch gebratenem Gemüse, verschieden angebratenem Tofu und verschiedenen selbstgemachten Aufstrichen. Hier hab ich wirklich das Gefühl, nicht dort zu sein, weil ich Bock hab frühstücken zu gehen (und letztendlich fast das gleiche wie zuhause zu essen), sondern weil dass Frühstück echt was Besonderes ist. Mehr übers Caffè Latte im Frühstück-Post Nr 1.

vegane Milch-Schokolade

Leider kein Bild und nur die kurze Info: Die Reimilch-Schokoladen von Naturata sind einfach am leckersten. Zudem noch Bio und Fair Trade.


Die Bonvita Ricemilk Couverture ist zwar nicht von schlechten Eltern und ebenfalls Bio und Fair Trade, hat aber im Abgang eine leicht ziehende, kratzige Süße und wird von uns seit Entdecken der veganen Naturata-Schokoladen (die meisten sind leider nicht vegan) eigentlich nicht mehr gekauft.

vegane Polenta mit würzigem Linsen-Spinat

Tanja hat uns erlaubt ihr schönes Foto zu verwenden (siehe Kommentar)

Zutaten (für 2 Personen):
100 g Polenta (Hierfür etwas Wasser, Olivenöl, Gemüsebrühepulver sowie Salz und Pfeffer bereithalten).
200 g rote Linsen
500 g TK-Würz-Spinat (wer normalen Blattspinat nimmt schwitzt vor der Spinatzubereitung in der Pfanne eine Knoblauchzehe mehr an und eine gehackte Zwiebel)
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 EL Öl
etwas veganes Brühepulver
etwas Sojasauce
1/2 Tl Curry
1 Msp. Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer, etwas Muskat

Zubereitung:
Polenta nach Packungsanweisung zubereiten.
Linsen in 400 ml Wasser ca. 10 Minuten garen. Anschließend mit Brühepulver würzen.
Eine Knoblauchzehe in einer Pfanne mit Öl anschwitzen, Spinat hinzugeben, auftauen und für 3 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen. Dann mit Curry, Muskat, Salz, Pfeffer und etwas Sojasauce würzen.
Linsen und Spinat vermischen und evtl. noch einmal abschmecken und zuletzt auf Tellern über der Polenta verteilen.

Dieses Rezept orientiert sich stark an dem für Spinat-Linsen-Quiche aus diesem Buch:
Die vegane Küche: 150 vegetarische Rezepte für alle, die ganz auf tierische Produkte verzichten wollen

veganes Reisfleisch

Mhhh... mal wieder Omas Rezeptesammlung durchstöbert - veganisiert - voll gut! :)

Zutaten:
150 g grobe Sojaschnetzel (nach Packungsanleitung zubereitet, abgetropft und ausgedrückt und für eine Weile in einer Mischung aus
1 EL Tomatenmark
3 EL Öl
2 TL Paprika rosenscharf
2 TL Sojasauce
und etwas Pfeffer mariniert)

1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 Paprika, gewürfelt
250 g Basmati-Reis
1 Dose Mais, abgetropft
1 EL getr. Petersilie
2 EL Tomatenmark
1 EL Öl
1 EL Paprika rosenscharf
1 TL getr. Oregano
1 TL getr. Basilikum
etwas Knoblauchgranulat
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch in 1 EL Öl glasig dünsten, Paprika hinzugeben und kurz mitdünsten. Dann Reis hinzugeben, salzen, pfeffern und kurz anrösten. Schließlich mit 500 ml Wasser ablöschen, aufkochen lassen und bei kleiner Hitze ausquellen lassen (evtl. noch etwas Wasser hinzugeben, falls der Reis es benötigt). Dann Sojaschnetzel, Mais und 2 EL Tomatenmark hinzugeben hinzugeben und mit Paprika, Oregano, Basilkum, Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken und kurz durchziehen lassen.

veganes Frühstück in St. Pauli - die Zweite

UPDATE 11.11.2012: Das Café Munck gibt es leider nicht mehr. Mehr Infos zur veganen Frühstückslandschaft in Hamburg gibt es in unserem ersten Post zum Thema: vegan Frühstücken in Hamburg

Durch einen anonymen Tipp :D in unserem ersten Post zum Thema "vegan Frühstücken in Hamburg" haben wir vom Café Munck erfahren - einem neuen vegetarischen Café, wo es neben veganem Frühstück z.B. auch vegane Suppen gibt und Soja-Latte Macchiato & Co. selbstredend auch.
Location: Café Munck, Gilbertstr. 60/Ecke Winklers Platz in Hamburg-St. Pauli

Ich komm mal gleich zum Punkt:
Fürs große vegane Frühstück haben wir 6,10 € berappt und ist damit das günstigste uns bekannte Angebot. Enthalten waren zwei sehr leckere warme (!) Bio-Vollkorn-Körnerbrötchen, ein Toast (nicht im Bild ;) ) und laut Karte drei Aufstriche, Marmelade, Sojaaufschnitt und Margarine - wie ihr seht gabs heute mehr Aufschnitt als Aufstrich und zwar reichlich und lecker. Obst & Co. seht ihr ja... :) Die Marmelade war eine köstliche Kreation aus Rhabarber und Rose - schade dass ich nicht so auf Süßes stehe.
Es war sehr lecker und wir sind gut satt geworden.
Desweiteren verwendet das Café Munck viel Bio-Zutaten und legt Wert auf fairen und regionalen Handel. Die Räume sind für meinen Geschmack sehr hübsch eingerichtet und die Bedienung (selbst Veganerin) war sehr freundlich und zuvorkommend.
Großartig - wir kommen wieder!
Vielen Dank an den anonymen Tippgeber. :D

veraltetes UPDATE (2.4.2012):
Das Café Munck hat nur noch von Freitags bis Sonntags geöffnet.

UNvegan-Alarm im Kühlregal

Gestern bei Budnikowsky hatte ich bei den neuen Green Heart-Aufstrichen schon zugegriffen, als die Verkäuferin plötzlich von Frischkäse sprach. Zuerst dachte ich "Geil, Frischkäse!", da ich von Green Heart bisher nur vegane Produkte kannte, aber als ich dann doch noch mal auf die Zutatenliste sah stellte sich heraus: Es war tatsächlich Tierkäse. Also Vorsicht bei den neuen Green Heart Auftrichen mit den blauen Deckeln - sie enthalten u.a. "Topfen" (österreichisch: Quark).
Allerdings gibt es aus der "Brotsalat-Reihe" mit den gelben Deckeln auch einen neuen veganen Aufstrich - so einen Kartoffel-Salat. Ganz nett, aber der gute alte GeVlügel-Mais ist mir 100 mal lieber. :)

vegane Restaurants in Hamburg

Neben diversen Lokalitäten, in denen man wunderbar vegan essen kann, die aber nicht nur vegane Speisen anbieten, gibt es in Hamburg seit einiger Zeit zwei rein vegane Restaurants: Mitte 2010 eröffnete ein "Loving Hut"-Restaurant in der Hamburger Neustadt und Anfang 2011 kam das "Leaf" in Ottensen dazu.
Nachdem ich es in den letzten Tagen nun endlich geschafft habe, die beiden einmal zu besuchen, will ich meine Eindrücke mit euch teilen.

Im Leaf waren wir zum Frühstück, welches  immer Sonntags von 11 - 15 Uhr angeboten wird es leider nicht mehr gibt (UPDATE 2.11.2012)Mehr Infos zur veganen Frühstückslandschaft in Hamburg gibt es in unserem ersten Post zum Thema: vegan Frühstücken in Hamburg

Das gemischte Frühstück für 9,40 € ist, wie ihr seht, sehr schön angerichtet und beinhaltet ein Brötchen, einen Toast und zwei Scheiben Vollkornbrot, etwas Obst und Gemüse, Rührtofu und reichlich Brotbelag: Margarine, zwei Sorten wurstartiger Seitan-Aufschnitt, eine Scheibe veganer Käse, Erdnussbutter, veganes Zwiebelmett, ein sehr leckerer Avocado-Aufstrich und hausgemachter Frischkäse für dessen Herstellung glücklicherweise der Sojajoghurt von Provamel verwendet wird und nicht der höchstwahrscheinlich unvegane Sojade.
Ich fand es sehr lecker, abwechslungsreich und sichtlich liebevoll ausgewählt und zubereitet. Wir waren danach so satt, dass wir uns das Gebäck, welches wir unbedingt noch probieren wollten einpacken lassen mussten: Ein Stück vegane After-Eight-Torte und ein Stück veganen Käsekuchen für je 3,50 €. Am Abend holten wir die beiden Stücke aus dem Kühlschrank und dank der professionellen Verpackung sahen sie trotz Transports auf dem Kinderwagenverdeck durch einen leichten Regen immer noch tadellos aus.
Die erste Gabel nahm ich von dem Käsekuchen "OH - MEIN - GOTT!" entfuhr es mir. Dieser Kuchen war fantastisch, einfach perfekt. Keine Ahnung wie die das hingekriegt haben. So säuerlich, so käsig, so unbeschreiblich. Ich steh übrigens überhaupt nicht auf Kuchen und immer wenn ich doch mal einen nehme, "weils grad nen veganen gibt", bereue ich es nach 2 Bissen, weil ich den Kuchen zwar lecker finde, aber Kuchen halt nicht mein Ding ist. Hier war es anders - ganz anders. Probiert ihn! Mich hats umgehauen.
Ach ja, die After-Eight-Torte war nicht weniger himmlisch: Die Teig-Ebenen zwischen der herrlichen Schoko-Minz-Creme waren so wunderbar fluffig locker und saftig - ein Traum. Ich war kurz davor im Leaf noch mal anzurufen und mitzuteilen, wie toll das Gebäck war. Stattdessen werde ich wohl einfach diesen Post auf der Facebook-Seite vom Leaf verlinken.

(mehr zum Thema "veganes Frühstück in Hamburg")



Mein erstes Mal im (gut besuchten) Loving Hut: Das Publikum war an diesem Dienstagmittag sehr gemischt von Businessmen über Touristen bis zur jungen Familie war alles dabei.
Wir orderten die Nummer 10 der Mittagskarte ( alles für günstige 6,90 € inkl. Suppe oder drei Mini-Frühlingsrollen) "Barbecue-Grillspieße - Sojafleisch, Pilz, Paprika mit gebratenem Reis und Erdnuss-Sauce". Pilze waren nicht dabei, was dem ganzen aber keinen Abbruch tat, denn dafür steckte auf den Spießen herrlich zubereitete Zucchini und frische Ananas. Erstere war eindeutig mariniert und hatte ein sehr leckeres zitroniges Aroma. Auch das Sojafleisch war hervorragend zubereitet und konnten in Konsistenz und Geschmack auf jeden Fall überzeugen. Der Bratreis war zwar lecker, blieb aber zwischen den anderen Köstlichkeiten das Mauerblümchen. Die Erdnuss-Sauce war ein weiteres Highlight und hatte durch exotische Gewürze einen einzigartigen, mir neuen Geschmack.
Das Stück Schokotorte danach war sehr lecker - dennoch bereute ich, es genommen zu haben... ich mag wohl einfach keinen Kuchen. ;) Dafür kann ich aber unbedingt die hausgemachte Limonade empfehlen, welche sehr hübsch dekoriert ist und ziemlich an einen alkoholfreien Caipirinha erinnert.

original orientalischer Hummus

Diese wunderbare Vorspeise aus dem Nahen Osten ist in 5 Minuten hergestellt, verdammt lecker, nahrfhaft und gesund. Man kann Hummus einfach pur z.B. mit dünnem Fladenbrot oder als Dip z.B. für Falafel genießen. Wir haben dazu Zucchinipuffer gemacht, welche leider etwas matschig waren, deshalb gibts dafür kein Rezept. :)

Zutaten:
1 kleine Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 250 g), abgetropft
1 EL Tahin (Sesammus; erhältlich in türk. Lebensmittelgeschäften und großen Bioläden)
4 EL Olivenöl
Saft von einer Zitrone
etwas Knoblauch
1/2 EL Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer
optional etwas glatte Petersilie und/oder Paprikapulver sowie noch ein wenig Olivenöl zum Garnieren

Zubereitung:
Alles zusammen pürieren und mit den Gewürzen abschmecken. :)
Evtl. noch etwas garnieren.

Soyabella's Dark Side: vegane Okara-Schnitzel

Nachdem dank Sarah von veganguerilla.de die halbe vegane Blogger-Welt (inklusive uns) von Keimling.de mit der Soyabella Sojamilchmaschine versorgt wurde, tat sich sicher für viele die Frage auf "Wie verwerte ich den Sojamatsch?".
Okara ist der Name dieses Nebenproduktes der Sojamilchherstellung, welches laut Wikipedia "reich an Ballaststoffen, Stärke, vollwertigem Eiweiß und gut resorbierbarem Eisen" ist und kann in der Küche vielfältig eingesetzt werden.
Dies war unser erster Versuch (den/die/das?) Okara weiterzuverarbeiten und da das Ergebnis ziemlich lecker geworden ist und eine tolle Konsistenz hatte, wollen wir es an dieser Stelle gern mit euch teilen.
Dazu gabs Kartoffelbrei und Ketchup - wer kreativer werden will hat unseren Segen. ;) Auch beim Würzen der Schnitzel könnte man noch etwas entschlossener sein.

Zutaten (für etwa 6 Okara-Schnitzel):
ca. 250 g Okara (fiel bei uns bei einer Sojamilch-Herstellung mit der Soyabella an)
ca. 250 g Mehl
1 Zwiebel, gehackt
1 EL Tomatenmark
1 TL mittelscharfer Senf
1 EL Sojasauce
1 TL vegane Worcestershiresauce
1 EL getr. Korianderblätter
1 EL getr. Schnittlauch
2 TL Paprika edelsüß
1/2 TL Knoblauchgranulat (alternativ gern auch frischen)
1/2 TL Thymian
1/2 TL Muskat
ein Hauch Rauchsalz (1/2 Prise; als ich mich dagegen entschied war es schon drin... habs nicht rausgeschmeckt.... also wohl eher weglassen)
Salz, Pfeffer
etwas Öl zum Braten

Zubereitung:
Mehl nach und nach mit dem Okara vermengen bis der Teig eine gut bratbare Konsistenz hat. Dann mit den restlichen Zutaten würzen und in einer Pfanne mit etwas heißem Öl von beiden Seiten durchbraten.

vegane Chili Dogs

American Food vom Feinsten... und eine wunderbare Variation des klassischen (veganen) Hot Dogs.

Zutaten (für 4 Chili-Dogs):
4 vegane Hot Dog-Brötchen (z.B. der Marke Golden Toast oder die von Netto)
4 vegane Würstchen (z.B. Tofu-Seitan-Frankfurter von Alnatura)
80 g feine Sojaschnetzel
240 ml Wasser
1 TL veganes Brühepulver
2 EL Öl
1 EL Tomatenmark (3-fach konzentriert)
1 EL vegane Worcestershiresauce
1 TL mexikanische Gewürzmischung (Paprika, Chili, Zwiebel, Koriander, Pfeffer, Knoblauch, Oregano, Kreuzkümmel, Petersilie, Salz, Zucker)
etwas Knoblauch
1 EL Ketchup
1 EL rauchige Barbecue-Sauce
noch etwas Wasser (bei mir 2 EL)
etwas Scharfes (z.B. Chipotle-Sauce, Chilipulver etc.)
Knoblauchgranulat
Salz, Pfeffer
1 kleine Zwiebel, fein gehackt

Zubereitung:
Die 240 ml Wasser zum Kochen bringen und damit Sojaschnetzel und Brühepulver in einer Schüssel übergießen. Nach ca. 10 Minuten des Quellens die Sojaschnetzel in einer Pfanne am besten mit Deckel auf 2/3-Power erhitzen bis die restliche Flüssigkeit verschwunden ist. Dann Öl hinzufügen und etwas anbraten. Nun das Tomatenmark und die Worcestershiresauce hinzugeben, verteilen und kurz mitbraten. Schließlich mit der Gewürzmischung und Knoblauch würzen, Ketchup und Barbecue-Sauce dazugeben und mit etwas Wasser die richtige Konsistenz verleihen und mit evtl. mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt den richtigen Schärfegrad einstellen.
Würstchen schnell in etwas Wasser erhitzen.
Brötchen einschneiden, kurz in die Mikrowelle geben (bei uns dauerte ein Brötchen auf maximaler Stufe ca. 20 Sekunden) und die Wurst hineinlegen. Dann die Wurst mit dem Soja-Chili toppen und gehackte Zwiebel darüber geben.

veganer türkischer Pilaw mit Champignons

Beim Edeka Heitmann in der Großen Bergstraße in Hamburg-Altona gibts so einen lustigen Rezepte-Computer, der auf das Repertoire von Kuechengoetter.de zurückgreift: Über einen Touchscreen kann man Hunderte von Kochideen durchstöbern und sich interessante Rezepte auf einen kassenbonähnlichen Zettel ausdrucken lassen. Ich benutze das Ding fast immer, wenn ich da bin.
Diesmal ist dieses simple und dennoch erstaunlich leckere Gericht dabei rausgekommen.
Probieren! :)

Zutaten (für zwei große Teller):
200 g Champignons, die großen halbiert bis geviertelt
2 Zwiebeln, gehackt
200 ml Wasser
1 TL veganes Brühepulver
300 ml natürtrüber Apfel-Direktsaft
2 Lorbeerblätter
2 EL Öl
200 g Basmati-Reis
2 EL Rosinen oder Sultaninen
1 (gestr.) TL Zimt
1 TL Paprikapulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Wasser mit Brühepulver, Apfelsaft und Lorbeerblättern in einem Topf mit Deckel aufkochen, Platte ausschalten und darauf ziehen lassen.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Reis darin etwas andünsten. Zwiebel hinzugeben und mitdünsten bis der Reis etwas bräunt und schließlich mit den Champignons in einer kleinen Auflaufform vermischen (der Reis wird vor allem unten landen ;D).
Nun mit Zimt, Paprika, Salz und Pfeffer würzen, das Brühe-Apelsaft-Gemisch über dem Reis-Pilz-Gemisch verteilen, die Rosinen darüberstreuen und zuletzt das Ganze für 35 Minuten in den auf 180° C vorgeheizten Backofen geben.

vegan Frühstücken in Hamburg

Aufgrund der starken Veränderungen in der Hamburger veganen Frühstückslandschaft, soll dies, als erster seiner Art, der Hauptpost zum Thema sein, der unseren Kenntnisstand dessen zusammenfasst, wo man in Hamburg explizit veganes Frühstück bekommt.
Außer in den beiden hier vorgestellten Lokalen, ist dies zur Zeit außerdem im Kaffee Stark, der Kogge, im Saal II und Sonntags auch im Feldstern der Fall.
Aufgrund der erwähnten häufigen Änderungen, kann ich leider nicht garantieren, dass dieser Artikel immer topaktuell ist.

Das große vegane Frühstück im Miller kommt für 9,20 € imposant daher. War aber für meinen Geschmack mehr Schein als sein.
Als Aperitif gab es ein Glas Vanille-Sojamilch und nach einer halben Stunde brachte das gestresste aber freundliche Personal das Essen. Soweit ich gehört habe ist eine solche Wartezeit hier nicht ungewöhnlich zumindest nicht an den Tagen, an denen ganz St. Pauli Zeit hat frühstücken zu gehen.
Das Frühstück bestand des Weiteren aus 2 Brötchen, 2 Scheiben Toast, einer Scheibe Brot, haufenweise Obst und Gemüse, Erdnussbutter, Erdbeermarmelade, (vermutlich Alnatura Paprika-Chili-) Aufstrich, zwei Scheiben leckerem Aufschnitt, einem halben kalten und trockenen Grünkernbratling und je zwei Scheiben Kräuter- und Räuchertofu, welche leider ebenfalls in keinster Weise zubereitet war. Den Räuchertofu fand ich richtig eklig, obwohl ich sonst aufpassen muss, dass überhaupt noch welcher in der Cabonara-Sauce landet.
Das Essen sah echt toll aus und hatte sicher viel Potential, aber an den entscheidenden Stellen wurde dann doch an Liebe gespart. Vielleicht probier ich beim nächsten mal die Baked Beans mit Seitan-Würstchen, aber dieses Frühstück bestelle ich nicht noch einmal.


Das vegane Frühstück im Caffè Latte kostet 7,90 € (glaube ich - UPDATE 21.12.2011: 9 €) und ist für meinen Geschmack richtig super. Eigentlich wollte ich diesen Post gar nicht machen, da es sich eine der Bedienungen (oder etwa doch die Betreiberin?) in einem unüberlegten Moment richtig mit mir verscherzt hat, als ich mit ihr sprach und sie mich in sehr abweisendem Tonfall mit den Worten "Wir haben grad echt andere Sorgen!" abwimmelte. Ja, ich bin sensibel!
Leider ist das vegane Frühstück dort richtig gut und ich werde nachdem ich mir geschworen hatte, dort nie wieder einen Fuß in die Tür zu setzen, doch wieder hingehen.
Das Frühstück besteht aus einem Brötchen, zwei halben Scheiben Toast und drei Scheiben sehr leckerem Ciabatta mit getrockneten Tomaten. Dazu gibt es einen Teller mit etwas Obst und Salat vielleicht ein paar Oliven (zu der Zeit wegen akuter EHEC-Warnung etwas kärger als sonst). Das Highlight sind einige Scheiben sehr lecker gewürzter und frisch angebratener Tofu sowie zwei verschiedene selbstgemachte Aufstriche und etwas gebratenes Gemüse (Zucchini, Cherry-Tomaten... so in der Richtung).

veganes Spaghetti-Eis

Als Lena vor einiger Zeit nach Spaghetti-Eis verlangte, sagte ich erst, dass es doch einfach nur Vanille-Eis mit Erdbeersauce sei.
Mittlerweile weiß ich, dass die Form nicht nur fürs Auge wichtig ist, sondern dass auch die Schmelzeigenschaften sich total verändern: Das Eis wird viel zarter, die Sauce verteilt sich anders. Die Schokoraspel geben den letzten Schliff.
Ich liebe es! :)

Zutaten:
veganes Vanillie-eis (z.B. Swedish Glace feine Vanille)
Erbeersauce (z.B. von Schwartau)
vegane weiße Schokolade (z.B. von Bonvita aus dem Reformhaus), geraspelt

benötigtes Werkzeug:
eine Spätzlepresse (für ca. 10 € im groooßen Supermarkt oder einem der selten gewordenen Haushaltswarengeschäfte oder Amazon-Link unten)

Zubereitung:
Eis durch die Presse drücken, Erdbeersauce und schließlich weiße Schokoraspel drüber.
Einfach herrlich... und eine äußerst leckere Methode schnell ein paar Kilos zuzunehmen. :) (geht noch schneller wenn man das Spaghetti-Eis auf einem Bett aus geschlagener Sojasahne bzw. Sprühsahne aufbaut).

Senor Mauskewitz' streng geheimer veganer Nudelsalat

Zutaten:
500 g Fusilli (Rohgewicht), gekocht, erkaltet
1 Dose Erbsen, abgetropft
400 g vegane Würstchen, klein gewürfelt (z.B. Alnatura Frankfurter)
5 große Gewürzgurken, klein gewürfelt
1 Dose Mais
3 - 4 kleine Dosen Mandarinen (und Hälfte des Saftes), kleingeschnitten
200 g vegane Mayonnaise
150 g Ketchup
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Essig

Zubereitung:
*tief Luft hol*
Alles vermischen!

Alternativ auch sehr lecker mit gebratenem Tofu statt der Wurst und einem leichten "Salat-Fix"-Dressing statt Ketchup-Mayo.

veganer afrikanischer Erdnusstopf mit Couscous

In letzter Zeit waren wir öfter mal bei Tropical Point am Bahnhof Altona, da man dort wunderbar afrikanisch vegan essen kann. Für Leute aus Hamburg ein echter Tipp.
Doch auch Zuhause kann man in den Genuss afrikanischer Küche kommen. Nachdem wir vor langer Zeit schon einmal "Vegan African Chicken" gekocht hatten, wollten wir diesmal etwas neues ausprobieren. Das hier vorgestellte Rezept haben wir im Wesentlichen von Rezeptefuchs übernommen.


Zutaten:
für das Sojafleisch (sollte mindestens 3 Stunden mariniert werden):
150g trockene Sojabrocken/-schnetzel
60 g Erdnussbutter
300 ml Wasser
2 TL veganes Gemüsebrühepulver
3 Knoblauchzehen, fein gehackt oder gepresst

für den Rest:
500 g Couscous (dafür etwas Olivenöl und Margarine einplanen)
300 g TK-Prinzessbohnen
2 mittelgroße Zucchini, in feinen Stiften
1 Zwiebel, gehackt
1 kleine Dose geschälte Tomaten, mit Saft
90 g Erdnussbutter
350 ml Wasser
4 TL Öl
2 TL vegane Gemüsebrühe
Chili oder Paprika rosenscharf
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
für das Sojafleisch:
Wasser zum Kochen bringen, mit den übrigen Zutaten und schließlich mit dem Sojafleisch vermischen. Für 3 Stunden z.B. in einem luftleeren Gefrierbeutel marinieren.

für den Rest:
Couscous mit der gleichen Menge (500 ml) kochendem leicht gesalzenem Wasser mit etwas Olivenöl verrühren und ziehen lassen. Mit Margarine und etwas Salz verfeinern.

Sojafleisch in etwas heißem Öl anbraten, kurz die Zwiebel mitbraten. Wasser, Brühepulver, Erdnussbutter und Tomaten hinzugeben und letztere etwas zerstoßen. Nach 10 Minuten köcheln bei mittlerer Hitze Zucchini und Bohnen hinzugeben und für etwa weitere 10 Minuten bei starker Hitze kochen lassen (am besten mit Deckel).
Schließlich mit Salz, Pfeffer und je nach gewünschter Schärfe mit Chili oder Paprika abschmecken und mit Couscous servieren.

Gebratene Zucchini an Tomatenreis mit veganer Pilz-Sahne-Sauce

Gebratene Zucchini an Tomatenreis mit veganer PilzsauceZutaten:
für den Tomatenreis:
2 Tassen (z.B. Basmati-)Reis
4 Tassen Wasser
2 TL veganes Gemüsebrühepulver
4 Tomaten, entkernt, gewürfelt, evtl. zuvor gehäutet (Tomaten für 1 Minute in kochendes Wasser, abschrecken, Haut abziehen)
Zitronensaft (Kunstzitrone)
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Knoblauch

für die Sauce:
ca. 200 g (braune) Champignons, grob geschnitten
1 Zwiebel
1 EL Öl
250 ml Sojasahne
Salz, Pfeffer, Knoblauch, Majoran

für die Zucchini:
2 Zucchini, (halbiert und )längs in Scheiben geschnitten
etwas Mehl
Olivenöl
Salz, Pfeffer


Zubereitung:
für den Tomatenreis:
Reis in Wasser mit Brühepulver kochen und kurz vor Ende der Gar-Quellzeit die Tomaten hinzufügen. Olivenöl hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Zitronensaft abschmecken.

für die Sauce:
Champignons mit der Zwiebel in Öl kräftig anbraten, schließlich mit Sojasahne ablöschen, kurz aufkochen, durchpürieren und mit den Gewürzen abschmecken.

für die Zucchini:
Zucchinischeiben mit Salz und Pfeffer bestreuen,in etwas Mehl wenden und in einer heißen Pfanne mit Olivenöl anbraten.

Leider nicht vegan: Der neue Soja-Joghurt von Berief

Nur eine kleine Mitteilung der Information halber:

Kürzlich hab ich Supermarktregal den anscheinend neuen Soja-Joghurt von der Firma Berief entdeckt und gleich eine Produktanfrage gemacht.
Wie mir mitgeteilt wurde, wird zum Kultivieren der, ursprünglich aus Kuhmilch gewonnenen, Milchsäurebakterien leider weiterhin Laktose als Stoffwechselprodukt eingesetzt.

Schade - ein weiterer unveganer Sojajoghurt. Doch muss man der Firma Berief auf jeden Fall zugutehalten, dass sie klare Aussagen machen und nicht um den heißen Brei reden wie der Mitbewerber Sojade (siehe hier (UPDATE 12.11.2012: Sojade macht nun klare Aussagen)). Wer weiß vielleicht macht Berief ja in absehbarer Zeit den gleichen Entwicklungsschritt, den Alpro/Provamel im Jahre 2005 (?) gemacht hat - die Umstellung auf ein absolut veganes Produktionsverfahren.

veganes Croque mit Knoblauchsauce

Eigentlich handelt es sich bei einem Croque um eine französiche Sandwich-Variante auf Toastbrot-Basis. Da es in Deutschland jedoch üblich ist, belegte Baguettes unter diesem Namen zu verkaufen, haben wir diese Bezeichnung einfach mal als Post Titel gewählt. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen haben wir statt Baguette Ciabatta verwendet, da es schwierig ist ein so breites Baguette zu bekommen, wie man sie aus Baguette-Läden kennt.

veganes Croque mit KnoblauchsauceZutaten:
1 großes Ciabatta, wie ein Brötchen aufgeschnitten und noch einmal vertikal halbiert
2 Tomaten, in dünnen Scheiben
einige Eisbergsalatblätter, in groben Streifen
400 g Tofu, in dünnen Scheiben
evtl. 1 Cheezly Mozzarella, grob geraspelt

für die Sauce (am besten zuerst machen und im Kühlschrank durchziehen lassen):
250 g vegane Mayonnaise
250 g veganen ungesüßten Sojajoghurt (meines Wissens kommen nur Sojade und Provamel in Frage, da Alpro Natur vanillig-süß ist)
1 Knoblauchzehe, grob geschnitten
1/4 Zwiebel, grob geschnitten
5 TL getr. Petersilie
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Unterseite des Ciabatta mit Eisbergsalat belegen, dann abwechselnd Tomate und Tofu übereinanderlappend daraufgeben. Evtl. mit dem Cheezly bestreuen und mit der Oberseite des Brotes deckeln. Schön stramm in Alufolie eingewickelt für 15 Minuten in den auf 250° C vorgeheizten Ofen geben.

für die Sauce:
Mayonnaise und Sojajoghurt vermischen, Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und glattpürieren. Nun Petersilie und Zucker hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sauce und "Croque" zusammen servieren. Man kann die Sauce entweder direkt über das entdeckelte Croque geben oder in einer Schale bereitstellen und dippen.

Wir hätten uns gewünscht, dass das Brot noch weicher wird. Hat da jemand Tipps für Kauf oder Zubereitung?

veganer Pilz-Schmarrn mit Lauchzwiebeln und Räuchertofu

Leichte Sommer-Küche?! Pah! Nicht mit uns!
Heute gab es diesen kräftig deftigen Pilzschmarrn mit Räuchertofu.
Lecker, schmecker, reingehauen!

Zutaten (für 2 Potrtionen):
400 g Champignons, in Scheiben
100 g Lauchzwiebeln, in Ringen
125 g Räuchertofu, in kleinen Würfeln
100 g Mehl
200 ml Sojamilch
40 ml Wasser
2 EL Margarine
2 EL Öl
3 EL gehackte Petersilie (und etwas mehr zum Garnieren)
3 TL getr. Majoran
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Mehl, Sojamilch und Wasser mit einem Schneebesen zu einem dünnen Teig verarbeiten
Öl in einer Pfanne erhitzen und darin Champignons und Räuchertofu kräftig anbraten (dafür muss erstmal eine Weile Flüssigkeit verdampfen). Dann auch mittlere Hitze schalten, Lauchzwiebeln hinzugeben und 2 Minuten mitdünsten. Nun mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen und den Teig über dem Gemüse verteilen und stocken lassen. Wenn die Unterseite angebräunt ist, den Schmarrn auf einen Teller gleiten lassen und umgedreht in die Pfanne zurück stürzen. Nun die untere Seite wieder anbräunen lassen und schließlich mit einem Pfannenwender in mundgerechte Stücke zerteilen. Petersilie und Margarine hinzugeben und den Schmarrn noch einmal bei hoher Hitze goldbraun backen.
Mit Petersilie garniert servieren.

schnelle vegane türkische Linsensuppe

Diese einfache Linsensuppe ist sehr ökonomisch - kein Kartoffelschälen, kein Möhrenschnibbeln: Kartoffelpüreepulver und Instantbrühe machen es möglich. Eigentlich ein totales Sakrileg, doch diese Kniffe stammen tatsächlich von einem Profi. Naja - so lang es trotzdem ausgezeichnet schmeckt und obendrein weniger Arbeit macht... :)

Zutaten:
1,5 l Wasser
200 g getr. rote Linsen
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
40 g Kartoffelpüreepulver
1 EL Tomatenmark
2 EL Margarine
6 TL veganes Brühepulver
1 TL Paprikapulver
1 EL getr. Petersilie
1 - 2 TL getr. Minze
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch in einem Topf mit der Margarine andünsten. Tomatenmark hinzugeben und kurz mit anschwitzen. Linsen und Wasser hinzugeben, aufkochen lassen und ca. 20 Minuten kochen. Anschließend gründlich durchpürieren, die restlichen Zutaten hinzugeben, mit einem Schneebesen kräftig durchmixen und kurz ziehen lassen.
Dazu aufgebackenes Fladenbrot, 1/4 Zitrone zum frisch darüber auspressen und evtl. ein paar Frühlingszwiebeln, Rucola und/oder Möhren und Rettich in Scheiben reichen.

VEG' OUT!

Wenn er in Hamburg-Ottensen auf Nahrungssuche ist, treibt es den gemeinen Laubfresser meistens zu Falafel Al Arabi oder Babylon - welche beide hervorragende Falafelspezialitäten in verschiedenen Ausführungen haben und direkt nebeneinander an der Kreuzung an der "Fabrik" liegen. Vergleichbar gute Falafel findet der Laubfresser sonst nur im Schanzenviertel bei Azeitona in der Beckstr. und bei Falafelstern am S-Bahn-Ausgang Sternschanze - Falafel Factory zwei Häuser weiter ist auch nicht schlecht.
Doch zurück nach Ottensen: Diesmal verirrte sich der Laubfresser seit langem einmal wieder zu "Veg' Out!" (nicht zu verwechseln mit Hin & Veg!). Ein kleines vegetarisches Imbissrestaurant, ebenfalls unweit der "Fabrik", welches an diesem sonnigen Tag wieder einmal sehr gut besucht war.
Auf der Karte standen einige potentiell vegane Gerichte, wonach sich der Laubfresser allerdings gar nicht weiter erkundigte. Er kam gleich zum Punkt: Es lüstete ihm nach etwas fleischigem veganen, was die Karte an diesem Tag nicht ohne weiteres hergab. Der freundliche Verkäufer bot an, die veganen Komponenten zweier Gerichte zu kombinieren, so dass es schließlich "Seitan-Thüringer zu Tomaten-Bohnen-Gemüse mit Basmati-Reis" gab. Sehr lecker, hat satt gemacht, mal kein Fast Food und für 6,50 € voll im Rahmen.
Einzig störend waren die Barhocker-artigen Stühle mit einer Sitzfläche aus Tierhaut (Leder), was er gerade für ein vegetarisches Restaurant ziemlich unpassend empfand - die müssen doch ständig einen auf den Deckel kriegen dafür...?!
Wie auch immer - der Laubfresser zog gut gesättigt von dannen und kann durchaus eine Empfehlung aussprechen. Und wenn es dort mal einen Tag doch nichts tolles veganes gibt, geht man halt Falafel essen... :)

Öffnungszeiten: Montags - Freitags ca. 11:30 bis 18:00 Uhr, am Wochenende geschlossen

veganer Döner mal ganz anders: Gemüse-Döner

Im Laubfresser-Land war mal wieder kochen mit Nili angesagt, welcher das Rezept für eine vollkommen neue und extrem wohlschmeckende Alternative zum "konventionellen" veganen Döner mitgebracht hat - ganz ohne herkömmlichen Fleischersatz und dennoch fettig, dönerhaft, lecker. :)

Zutaten (für 4 Gemüse-Döner-Taschen):

1 Fladenbrot, geviertelt und zum Befüllen eingeschnitten
1 Zitrone, geviertelt

Für das Gemüse-Döner:
1 kleine Aubergine, gewürfelt
1 kleine Zucchini, gewürfelt
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Süßkartoffel, geschält, gewürfelt
reichlich Sonnenblumenöl

Für die Salat-Füllung:
1/4 Gurke, in Stiften
2 Tomaten, in Stiften
1/4 Eisbergsalat, grob geschnitten
1 Zwiebel, gehackt

Für die Döner-Sauce:
125 ml Sojasahne
70 g Tomatenmark
1 EL Zitronensaft (oder einige Spritze Kunstzitrone)
1,5 TL Paprika rosenscharf
1/2 TL Zimt
1 TL Zucker
Knoblauch, Salz, Pfeffer
evtl. 1 TL vegane Worcestershire-Sauce

Zubereitung:

Für das Gemüse-Döner:
Das Gemüse einige Minuten in heißem Sonnenblumenöl frittieren, dann mit einem Schaumlöffel oder einem vergleichbaren Küchenutensil abschöpfen und in ein mit Küchenkrepp ausgelegtes Behältnis geben.

Für die Döner-Sauce:
Zutaten gründlich vermischen. ;)

Nun das Brot einige Minuten im auf 200° C vorgeheizten Backofen von beiden Seiten antoasten, Gemüse-Döner, Salat-Füllung und Sauce in einer Schüssel vermengen und damit die Fladenbrotviertel füllen. Schließlich ein Zitronenviertel frisch über dem fertigen Gemüse-Döner zerquetschen und genießen.

Fettuccine mit herzhaftem Linsen-Sellerie-Rosmarin-Sugo

Dieses Rezept ist immer wieder mal eine tolle Abwechslung zu einer Nudelsauce auf Tomaten- oder Sojasahnebasis und überrascht auch alle, die Angst vor Stangensellerie haben. :)

Zutaten:
250 g Fettucine
200 g rote Linsen
4 Sellerie-Stangen, in Scheiben, Selleriegrün beiseite gelegt
1 Zwiebel, gehackt
2 Knoblauchzehen, gehackt
2 Rosmarinzweige, gehackt (alternativ 2 TL getr. Rosmarin)
700 ml Wasser
3 TL vegenes Gemüsebrühepulver
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Sellerie, Zwiebel und Knoblauch mit 1 EL Olivenöl in einem Topf andünsten. Rote Linsen, Rosmarin, Wasser und Brühepulver hinzugeben, aufkochen und ca. 30 Minuten bei geringer Temperatur köcheln lassen. Evtl. zwischendurch etwas Wasser nachgießen.
Parallel dazu die Fettuccine kochen. Wer mag kann sie 10 Minuten vor Ende der Kochzeit auch mit weiteren 300 ml Wasser direkt zu den Linsen geben (auch hier evtl. Wasser nachgießen).
Die Sauce zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit den Nudeln anrichten, das restliche Olivenöl darüber geben und mit dem Selleriegrün garnieren.

Dieses Rezept stammt im Wesentlichen aus dem Buch Die vegane Küche von Ingrid Newkirk und PETA.

Imam Bayildi - veganes türkisches Auberginengericht

Der Name dieses Gerichts bedeutet "Der Imam fiel in Ohnmacht", der Legende nach, weil er von dem Aroma dieses Gerichts so überwältigt war, dass er das Bewusstsein verlor.

Zutaten:
4 Auberginen
1 große Dose Tomaten, mit Saft, zerdrückt
2 Zwiebeln, fein gehackt
2 Knoblauchzehen oder mehr, fein gehackt
1 Bund glatte Petersilie, gehackt
10 EL Olivenöl
2 TL Zimt
1 TL Paprikapulver
4 TL Zucker
1 TL Salz
Pfeffer
Saft von einer Zitrone

Zubereitung:
Von den Auberginen auf einer Seite der Länge nach ein Stück abschneiden um ein stabile Basis zu schaffen damit sie nicht zur Seite umkippen bzw. rollen. Nun in Abständen von 1 cm ca. 3/4 tief quer einschneiden und bei jedem zweiten entstandenen Segment die Haut abschälen. Schließlich senkrecht zu den Querschnitten mittig einen senkrechten Schnitt vornehmen aber nicht durchschneiden. Kräftig salzen und nach 30 Minuten kalt abspülen und abtrocknen.

Zwiebel und Knoblauch in 2 EL Olivenöl anschwitzen, Tomaten, Zimt und Paprika hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach 10 Minuten des Einkochens die Petersilie hinzugeben.

Nun die Auberginen vorsichtig auseinanderziehen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mit der Tomatensauce befüllen. Jetzt mit Zucker bestreuen, dem restlichen Olivenöl beträufeln und für ca. 55 Minuten in den auf 175° C vorgeheizten Backofen geben.
Vorm Servieren den Zitronensaft darüber geben.

Am Besten schmeckt es unserer Meinung nach auf Zimmertemperatur, wenn alles schön durchgezogen ist, zusammen mit warmem Fladenbrot.

Das Originalrezept stammt von veganwelt.de.

extra-schokoladige vegane Schokomuffins

Zutaten (für 12 Stück):
200 g Mehl
200 g Zucker
110 g Kakao
1/2 TL Salz
2 TL Backpulver
250 ml Sojamilch
125 ml neutrales Öl
100 g Zartbitterschokoladenraspel

Zubereitung:
Mehl, Zucker, Kakao, Salz und Backpulver vermischen. Sojamilch und Öl hinzugeben und mit einem Rührbesen oder Handrührgerät mixen. Schließlich die Schokoraspeln hinzugeben, noch einmal alles vermixen und auf 12 Papierförmchen auf einem Backblech verteilen. Das Ganze für 25 - 30 Minuten in den auf 175° C vorgeheizten Ofen geben.
Dazu ist ein Glas Yogi Tee mit Sojamilch sehr lecker.

Das Originalrezept stammt von ...schlemmen ohne muh und mäh...

Baguette mit Tomaten-Bruschetta

Das Killer-Rezept von Tante Maggi:

Zutaten:
1 Baguette, in ca. 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten
5 Tomaten, entkernt, feingewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
3 EL Olivenöl
1 EL Oregano
Salz, Pfeffer
ein paar Basiliumblätter zum Garnieren

Zubereitung:
Tomaten und Knoblauch in einer Schüssel mit dem Olivenöl verrühren und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.
Das Bruschetta auf den Baguettescheiben verteilen und für ca. 6 Minuten in den 200° C heißen Ofen schieben. Mit Basilikum garnieren und servieren.

bunte vegane Linsenpfanne mit Paprika und Baby-Maiskolben

Dieses Rezept stammt im Wesentlichen von Rezeptefuchs.de. Wir haben es nur etwas vereinfacht.

Zutaten:
1 Dose Linsen mit Suppengrün (530 g Abtropfgewicht), abgetropft
500 g Paprika-Mix (rot, gelb, grün), in Streifen
1 Glas Baby-Maiskolben (190 g Abtropfgewicht), abgetropft, längs halbiert
1 Zwiebel, gehackt
1 Knoblauchzehe, gehackt
125 ml veganes Gemüsebrühe
1 EL veganes Weißweinessig (z.B. von Kühne)
1 EL Zucker
3 EL Margarine
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Margarine in einer heißen Pfanne zerlassen und Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Baby-Mais darin ca. 4 Minuten dünsten. Brühe hinzugeben und ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Nun Linsen hinzugeben und ca. 3 Minuten erhitzen. Schließlich mit Essig, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

schnelle vegane Erbsensuppe

Zutaten:
750 g TK-Erbsen
3 große Karotten, in Halb-Scheiben
5 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
200 g vegane Würstchen (z.B. "Frankfurter aus Seitan und Tofu" von Alnatura)
1 l vegane Gemüsebrühe
1 EL Margarine
2 Lorbeerblätter
2 EL getr. Petersilie
etwas Brühepulver
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Brühe mit Erbsen, Karotten, Kartoffeln, Zwiebel und Lorbeerblättern zum Kochen bringen und ca. 15 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen. Etwa die Hälfte der Suppe in einen anderen Topf geben, Lorbeerblätter entfernen und schön cremig durchpürieren. Beides wieder zusammengeben, vegane Würstchen, Margarine und Petersilie hinzufügen und mit Brühepulver, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig.

vegane Pizzataschen

Hurra! Am liebsten sind uns Gerichte, wie diese, die so einfach, so schnell und so lecker sind. :)

Zutaten (für 12 Pizzataschen):
2 Rollen (à 275 g) Blätterteig aus dem Kühlregal
400 ml Tomatensauce
1 Dose Mais (Abtropfgewicht 285 g), abgetropft
220 g Oliven mit Paprikafüllung, halbiert

Zubereitung:
Blätterteig entrollen und in je 6 etwa gleich große Quadrate schneiden. Für die Füllung restliche Zutaten vermischen und jedes Blätterteigquadrat mit 2 EL davon belegen, über die Diagonale zusammenklappen und die Ränder vorsichtig etwas verkneten.
Die gefüllten Blätterteige mit etwas Wasser bestreichen und für ca. 15 Minuten in den auf 200° C vorgeheizten Ofen geben. Es empfiehlt sich, den Teig gut im Auge zu behalten, da er innerhalb von wenigen Minuten die Farbe von gold- zu dunkelbraun bis schwarz wechseln kann.

Pfannkuchen mit veganer Gemüse-Rahm-Füllung

Zutaten:
6 vegane Pfannkuchen
1 Stange Lauch, in Halb-Scheiben
1 große Möhre, in Halb-Scheiben
1 Zucchini, in Halb-Scheiben
2 EL Öl
250 ml Sojasahne
200 ml Wasser
5 TL Stärke
1 TL Salz
3 TL Zucker
2 TL getr. Schnittlauch
2 TL getr. Petersilie
1/2 TL getr. Kerbel
1 EL Zitronensaft
evtl. 1 TL Hefeextrakt
evtl. 1 Schuss Weißwein

Zubereitung:
Gemüse mit Öl in einer heißen Pfanne gar dünsten. Restliche Zutaten (außer die Pfannkuchen ;)) mit einem Schneebesen vermischen und dazu geben. Kurz aufkochen lassen und fertig!
Damit die Pfannkuchen füllen und servieren.

veganer Frühstückklub in Hamburg

In regelmäßigen Abständen findet in Hamburg der Frühstücksklub statt - ein veganes Brunch-Event auf Spendenbasis (Richtwert 5 - 7 € UPDATE: 2.1.2013: Keine Ahnung wo der Richtwert herkommt, wir geben immer so viel, wie wir woanders für ein veganes Frühstück zahlen würden) mit musikalischer Untermalung.
Wir waren beim vorletzen Mal da und waren sehr begeistert. Eine tolle Auswahl an veganen Speisen: An diesem Tag gab es neben Basics, wie Brot, Brötchen, zahlreichen originellen selbstgemachten Aufstrichen und Dips sowie frischem Obst, Gemüse und Müsli u.a. Quiche, Seitan-Medallions, Antipasti, Gazpacho, Grießbrei und Kuchen. Außerdem gab es zu trinken z.B. veganen Cappuccino und Punsch mit oder ohne Schuss.
Abgewaschen wird nach dem Essen selber in bereitgestellten Spülbecken.
Einzig zu bemängeln ist vielleicht, dass das es zum Händewaschen regulär kein fließendes Wasser gibt (zumindest nicht, wenn die Veranstaltung im Gängeviertel stattfindet).
Wer "schick" essen gehen will, ist hier falsch. Aber wer in entspannter freundlicher Atmosphäre die veganen Köstlichkeiten genießen will und sich nicht daran stört, dass der Tisch, an dem man sitzt, evtl. eine Sperrholzplatte auf einer Bierkiste ist, kann seinen Sonntag kaum besser beginnen.

Penne an veganer Gemüse-Sahnesauce mit Bärlauchtofu

Was kann man eigentlich mit Bärlauchtofu kochen?

Zutaten:
300g Penne
1 Zwiebel, klein geschnitten
500g weiße Champignons, in Scheiben geschnitten
1 Zucchini, in Scheiben geschnitten
250g Bärlauch-Tofu
500ml Sojasahne
Öl
Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz

Zubereitung:
Die Nudeln wie gewohnt kochen. In einer Pfanne die Zwiebel in Öl anbraten und dann Champignons und Zucchini hinzu geben und ebenfalls anbraten. Nachdem das Gemüse schön weich ist, den Bärlauch-Tofu hinzu geben und mit der Sojasahne auffüllen. Das Ganze jetzt noch eine Zeit lang kochen lassen und dann mit Salz, Pfeffer und Knoblauchgewürz abschmecken. Fertig :)

Knack & Back Knoblauch-Ecken

Für den schnellen Hunger hat der Hersteller unseres geliebten Fertig-Pizzateiges auch dieses leckere vegane Backgut im Angebot.

Zutaten:
Teig: Weizenmehl, Wasser, Pflanzenmargarine (pflanzliche Fette, pflanzliche Öle, Wasser, Emulgatoren: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Polyglycerinester von Speisefettsäuren, Sojalecithin, Salz, Säureregulator: Milchsäure, Farbstoff: Beta-Carotin, Aroma), Weizengluten, Dextrose, Backtriebmittel: Glucono-delta-lacton, Natriumhydrogencarbonat, Zucker, Salz, Alkohol, Aroma, getrockneter Roggen-Sauerteig, Stabilisator: Xanthan, Mehlbehandlungsmittel: Ascorbinsäure.
Aufstrich: Pflanzliche Öle, Knoblauch (13%), Salz, Wasser, Kräuter, Emulgator: Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren, Aroma, Farbstoff: Beta-Carotin.
Enthält Weizen, Soja und Spuren von Milch und Ei.


Antwort des Herstellers General Mills GmbH auf unsere Produktanfrage:

"[...]Eine Verwendung von tierischen Zutaten bei der Herstellung unserer Knack & Back Frischteige können wir ausschließen. Bei den von Ihnen angefragten Produkten können lediglich, bedingt durch Kreuzkontaminationen, Spuren von Milch und Ei enthalten sein.
Aufgrund häufiger Anfragen wurden kürzlich folgende Fakten geprüft:
- Abwesenheit von tierischen Trägerstoffen für Zusatzstoffe und Enzyme
- Keine tierischen Klärungshilfsmittel für den verwendeten Alkohol
Abgesehen davon können wir ebenfalls bestätigen, dass das Verpackungsmaterial, welches direkt mit dem Produkt in Kontakt kommt, frei von tierischen Bestandteilen ist.[...]"

vegane Gemüse-Kraftbrühe

Wer kein fertiges veganes Brühepulver kaufen möchte, sondern eine frische belebende Gemüsebrühe zubereiten möchte, für den ist dieses Rezept das Richtige.

Zutaten:
2 l Wasser
1 Bund Suppengemüse (ca. 3 Möhren, 1 Scheibe Sellerie, 1/2 Stange Lauch, etwas Petersilie), grob geschnitten
1 Lorbeerblatt
1 TL Sonnenblumenöl
etwas Zitronensaft
2 - 3 TL Salz
etwas Pfeffer

Zubereitung:
Das Wasser mit Öl zum Kochen bringen und das Lorbeerblatt sowie das Suppengemüse (außer die Petersilie) darin 2 Stunden bei geringster Temperatur kochen lassen. Schließlich abseihen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und die einzelnen Portionen mit der frischen Petersilie oder anderen frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Koriander garnieren.

mexikanischer Schmorkartoffel-Auflauf

Das Originalrezept von unserem Großonkel aus Mexiko, der so sehr Schmorkartoffeln liebte... ;)

Zutaten:
750 g festkochende Kartoffeln, geschält, gewürfelt
1 Dose Kidneybohnen, abgetropft
2 kleine Dosen geschälte Tomaten, mit Saft
150 g Sojaschnetzel
1 Zwiebel, grob gehackt
1 l kräftige vegane Brühe
2 EL Sonnenblumenöl
Mexiko-Gewürzmischung, Paprika, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Sojaschnetzel in der Brühe ca. 10 Minuten kochen, Wasser abgießen und auspressen.
Kartoffeln in einer Pfanne mit 1 EL heißem Öl ca. 10 Minuten anschmoren und beiseite stellen.
Sojaschnetzel 5 - 10 Minuten in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten und kräftig mit Paprika und Mexiko-Gewürzmischung würzen.
Alle Zutaten in einer großen Auflaufform mischen, dabei die Tomaten zerdrücken/-hacken und alles gut würzen.
Das Ganze für 30 - 45 Minuten bei 200° C in den Backofen geben.

einfache vegane Gemüsepfanne

So einfach, so schnell, so basic, so überraschend lecker...

Zutaten (für 2 große Teller):
1,5 Tassen Reis
je 1/2 gelbe und rote Paprika, gewürfelt
1/2 Zucchini, in halben Scheiben
ca. 200 g Champignons, geviertelt
1 Zwiebel, grob geschnitten
250 ml Sojasahne
2 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Hähnchenwürzsalz

Zubereitung:
Reis wie gewohnt kochen.
Paprika in einer heißen Pfanne mit Öl ca. 3 Minuten andünsten. Dann Zucchini, Champignons und Zwiebel hinzugeben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Sojasahne hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Mit etwas Hähnchenwürzsalz, Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Reis servieren.

vegane Bratkartoffeln

Lange sehnten wir uns nach eine schmiedeeisernen Pfanne - nun haben wir endlich diese Turk Pfanne. Nichts backt an, sie ist stabil und hält eine wunderbar konstante Hitze. Einfach genial, wenn man wirklich braten will.
Zum Einbrennen verwendeten wir eine andere Technik, als die von Turk empfohlene: Nach dem Entfernen des Korrosionsschutzes bestrichen wir das Innere der Pfanne mit Sonnenblumenöl und legten sie bei 225° C für gut 1,5 Stunden in den Ofen. Danach hatten wir eine wundeschöne gleichmäßige Patina, die schon ihre volle Anti-Haft-Wirkung hatte und beim anschließenden ersten Gebrauch ihre charakeristische schwarze Farbe annahm.

Zutaten:
1 kg festkochende Kartoffeln, am Vortag mit der Schale in Salzwasser gekocht, direkt vor dem Zubereiten gepellt und in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten
2 Zwiebeln, grob gehackt
ca. 7 EL vegane Margarine (z.B: Alsan, Deli Reform oder Sojola) oder Pflanzenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
In einer heißen Pfanne bei 2/3 Hitze (z.B. Stufe 4 von 6) Margarine zerlassen und den Boden mit Kartoffelscheiben bedecken ohne zu stapeln. Bräunung der Kartoffeln beobachten und wenn die untere Seite nach ca. 5 Minuten goldbraun ist, alle Scheiben wenden. Wenn nun beide Seiten der Kartoffeln braun sind, etwas salzen und auf einen Teller oder ähnliches beiseite stellen.
Diesen Schritt wiederholen, bis alle Scheiben gebraten sind.
Zwiebel in der Pfanne rösten, dann mit den Kartoffeln verrühren und noch einmal alles bei hoher Hitze ca. 3 Minuten in der Pfanne schwenken. Schließlich mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Kurkuma-Reis an veganer Chamignon-Sahne-Sauce mit Kichererbsen und gebratenem Tofu

Am Donnerstag war Lutz zu Besuch bei Nili. Gemeinsam kochten sie dieses einfache, aber vorzügliche Mahl.
Styling und Foto: Nili

Zutaten:
2 Tassen Basmati-Reis
ca. 500 g braune Champignons, geviertelt
400 g Tofu, in 1 cm großen Würfeln
1 kleine Dose Kichererbsen, abgetropft
250 ml Sojasahne
einige Rucola-Blätter
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Öl
2 EL Sojasauce
Kurkuma, Koriander, Ingwer
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Reis wie gewohnt kochen und anschließend mit Kurkuma "einfärben".
Tofu in einer Pfanne mit Öl goldgelb braten und schließlich mit Sojasauce ablöschen.
Champignons mit etwas Öl in einem Topf dünsten, mit Sojasahne aufgießen, kurz aufkochen lassen und pürieren. Tofu und Kichererbsen hinzugeben, nochmals kurz aufkochen lassen und mit ordentlich Koriander, etwas Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zusammen mit dem Reis, mit Rucola garniert, servieren.

winterliche vegane Marmelade

Das Rezept für diese leckere Marmelade haben wir von diesem Blog. Die Rezepte dort sind zwar meist vegetarisch, aber wir sind ja inzwischen alle Meister im veganisieren, nicht wahr?

Zutaten: für drei Gläser á 200ml
600 g gemischte Beeren (z.B. tiefgefroren bei Edeka "Beerenteller")
250 g Gelierzucker (wir hatten 2:1)
1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält
1 Vanilleschote
1 Sternanis
3 TL Zimt
1/2 TL geriebene Muskatnuss
1/2 TL geriebene Nelken
1/2 TL Kardamon-Pulver
Saft 1 Orange

Zubereitung:
Die Beeren und den gepressten Orangensaft in einen Topf geben und zusammen mit dem Stück Ingwer, der Vanilleschote und dem Sternanis aufkochen lassen. Die restlichen Gewürze hinzu geben. Die Marmelade weitere 10 Minuten köcheln lassen und zum Ende hin die festen Gewürze entfernen. Nach Bedarf kann die Marmelade nun noch püriert werden. Den Gelierzucker hinzugeben und wieder kurz aufkochen. Die fertige Marmelade in die bereit gestellten Gläser füllen, 10 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.

selbstgemachter veganer Feigensenf

Die Mengenangaben füllen ein Glas von 275ml.

Zutaten:
7 EL Feigenkonfitüre
3 EL Senfpulver
1 EL veganer mittelscharfer Senf (z.B. welcher der keinen anderen Essig als Branntweinessig enthält)
4 EL veganer weißer Balsamicoessig (z.B. von Kühne)
2 EL veganer Obstessig (z.B. Apfelessig von Byodo)
3 EL Wasser

Zubereitung:
Die Feigenkonfitüre in einem Topf erwärmen und ggf. pürieren. Den Obstessig und den Balsamico unterrühren und das ganze bei geringer Hitze etwa 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
Das Senfmehl in einem separaten Schälchen mit dem Wasser und dem mittelscharfen vermischen. Dieses Senfgemisch dann gründlich unter die Konfitüre rühren (man kann den Topf dafür auch vom Herd nehmen) und anschließend nochmals unter Rühren erwärmen.
Der Feigensenf ist nun fertig und kann in das Glas gefüllt werden. 2 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.
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