mexikanischer Schmorkartoffel-Auflauf

Das Originalrezept von unserem Großonkel aus Mexiko, der so sehr Schmorkartoffeln liebte... ;)

Zutaten:
750 g festkochende Kartoffeln, geschält, gewürfelt
1 Dose Kidneybohnen, abgetropft
2 kleine Dosen geschälte Tomaten, mit Saft
150 g Sojaschnetzel
1 Zwiebel, grob gehackt
1 l kräftige vegane Brühe
2 EL Sonnenblumenöl
Mexiko-Gewürzmischung, Paprika, Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Sojaschnetzel in der Brühe ca. 10 Minuten kochen, Wasser abgießen und auspressen.
Kartoffeln in einer Pfanne mit 1 EL heißem Öl ca. 10 Minuten anschmoren und beiseite stellen.
Sojaschnetzel 5 - 10 Minuten in einer Pfanne mit heißem Öl anbraten und kräftig mit Paprika und Mexiko-Gewürzmischung würzen.
Alle Zutaten in einer großen Auflaufform mischen, dabei die Tomaten zerdrücken/-hacken und alles gut würzen.
Das Ganze für 30 - 45 Minuten bei 200° C in den Backofen geben.

einfache vegane Gemüsepfanne

So einfach, so schnell, so basic, so überraschend lecker...

Zutaten (für 2 große Teller):
1,5 Tassen Reis
je 1/2 gelbe und rote Paprika, gewürfelt
1/2 Zucchini, in halben Scheiben
ca. 200 g Champignons, geviertelt
1 Zwiebel, grob geschnitten
250 ml Sojasahne
2 EL Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer, Hähnchenwürzsalz

Zubereitung:
Reis wie gewohnt kochen.
Paprika in einer heißen Pfanne mit Öl ca. 3 Minuten andünsten. Dann Zucchini, Champignons und Zwiebel hinzugeben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Sojasahne hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Mit etwas Hähnchenwürzsalz, Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem Reis servieren.

vegane Bratkartoffeln

Lange sehnten wir uns nach eine schmiedeeisernen Pfanne - nun haben wir endlich diese Turk Pfanne. Nichts backt an, sie ist stabil und hält eine wunderbar konstante Hitze. Einfach genial, wenn man wirklich braten will.
Zum Einbrennen verwendeten wir eine andere Technik, als die von Turk empfohlene: Nach dem Entfernen des Korrosionsschutzes bestrichen wir das Innere der Pfanne mit Sonnenblumenöl und legten sie bei 225° C für gut 1,5 Stunden in den Ofen. Danach hatten wir eine wundeschöne gleichmäßige Patina, die schon ihre volle Anti-Haft-Wirkung hatte und beim anschließenden ersten Gebrauch ihre charakeristische schwarze Farbe annahm.

Zutaten:
1 kg festkochende Kartoffeln, am Vortag mit der Schale in Salzwasser gekocht, direkt vor dem Zubereiten gepellt und in 0,5 cm dicke Scheiben geschnitten
2 Zwiebeln, grob gehackt
ca. 7 EL vegane Margarine (z.B: Alsan, Deli Reform oder Sojola) oder Pflanzenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
In einer heißen Pfanne bei 2/3 Hitze (z.B. Stufe 4 von 6) Margarine zerlassen und den Boden mit Kartoffelscheiben bedecken ohne zu stapeln. Bräunung der Kartoffeln beobachten und wenn die untere Seite nach ca. 5 Minuten goldbraun ist, alle Scheiben wenden. Wenn nun beide Seiten der Kartoffeln braun sind, etwas salzen und auf einen Teller oder ähnliches beiseite stellen.
Diesen Schritt wiederholen, bis alle Scheiben gebraten sind.
Zwiebel in der Pfanne rösten, dann mit den Kartoffeln verrühren und noch einmal alles bei hoher Hitze ca. 3 Minuten in der Pfanne schwenken. Schließlich mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Kurkuma-Reis an veganer Chamignon-Sahne-Sauce mit Kichererbsen und gebratenem Tofu

Am Donnerstag war Lutz zu Besuch bei Nili. Gemeinsam kochten sie dieses einfache, aber vorzügliche Mahl.
Styling und Foto: Nili

Zutaten:
2 Tassen Basmati-Reis
ca. 500 g braune Champignons, geviertelt
400 g Tofu, in 1 cm großen Würfeln
1 kleine Dose Kichererbsen, abgetropft
250 ml Sojasahne
einige Rucola-Blätter
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Öl
2 EL Sojasauce
Kurkuma, Koriander, Ingwer
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Reis wie gewohnt kochen und anschließend mit Kurkuma "einfärben".
Tofu in einer Pfanne mit Öl goldgelb braten und schließlich mit Sojasauce ablöschen.
Champignons mit etwas Öl in einem Topf dünsten, mit Sojasahne aufgießen, kurz aufkochen lassen und pürieren. Tofu und Kichererbsen hinzugeben, nochmals kurz aufkochen lassen und mit ordentlich Koriander, etwas Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken.
Zusammen mit dem Reis, mit Rucola garniert, servieren.

winterliche vegane Marmelade

Das Rezept für diese leckere Marmelade haben wir von diesem Blog. Die Rezepte dort sind zwar meist vegetarisch, aber wir sind ja inzwischen alle Meister im veganisieren, nicht wahr?

Zutaten: für drei Gläser á 200ml
600 g gemischte Beeren (z.B. tiefgefroren bei Edeka "Beerenteller")
250 g Gelierzucker (wir hatten 2:1)
1 daumengroßes Stück Ingwer, geschält
1 Vanilleschote
1 Sternanis
3 TL Zimt
1/2 TL geriebene Muskatnuss
1/2 TL geriebene Nelken
1/2 TL Kardamon-Pulver
Saft 1 Orange

Zubereitung:
Die Beeren und den gepressten Orangensaft in einen Topf geben und zusammen mit dem Stück Ingwer, der Vanilleschote und dem Sternanis aufkochen lassen. Die restlichen Gewürze hinzu geben. Die Marmelade weitere 10 Minuten köcheln lassen und zum Ende hin die festen Gewürze entfernen. Nach Bedarf kann die Marmelade nun noch püriert werden. Den Gelierzucker hinzugeben und wieder kurz aufkochen. Die fertige Marmelade in die bereit gestellten Gläser füllen, 10 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.

selbstgemachter veganer Feigensenf

Die Mengenangaben füllen ein Glas von 275ml.

Zutaten:
7 EL Feigenkonfitüre
3 EL Senfpulver
1 EL veganer mittelscharfer Senf (z.B. welcher der keinen anderen Essig als Branntweinessig enthält)
4 EL veganer weißer Balsamicoessig (z.B. von Kühne)
2 EL veganer Obstessig (z.B. Apfelessig von Byodo)
3 EL Wasser

Zubereitung:
Die Feigenkonfitüre in einem Topf erwärmen und ggf. pürieren. Den Obstessig und den Balsamico unterrühren und das ganze bei geringer Hitze etwa 10 Minuten unter Rühren köcheln lassen.
Das Senfmehl in einem separaten Schälchen mit dem Wasser und dem mittelscharfen vermischen. Dieses Senfgemisch dann gründlich unter die Konfitüre rühren (man kann den Topf dafür auch vom Herd nehmen) und anschließend nochmals unter Rühren erwärmen.
Der Feigensenf ist nun fertig und kann in das Glas gefüllt werden. 2 Minuten auf den Kopf stellen und dann abkühlen lassen.
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