veganer Babybrei

Wer veganen Babybrei selbst kochen will, für den haben wir hier das Grundrezept, nach dem wir ihn immer zubereitet haben.
Tatsächlich haben wir immer die 10-fache Menge genommen und im Schnellkochtopf gekocht (mit Erfahrung brennt es dann auch nicht an :/) und portionsweise für die Woche eingefroren.
Später haben wir auch mal Kartoffeln durch eine entsprechende Menge von anderen kohlenhydrathaltigen Zutaten, wie Reis, Couscous oder Nudeln, ersetzt (zusätzliches Wasser nicht vergessen).
Wenn mal kein Saft da war, hatten wir glücklicherweise immer noch etwa 100 g ebenfalls Vitamin C-reiche Paprika im Haus.

Zutaten:
  • 100 g Gemüse, grob geschnitten
  • 50 g Kartoffeln, grob geschnitten
  • 10 g Haferflocken
  • 40 ml Vitamin C-reicher Saft dazu (z.B. angereicherter naturtrüber Apfeldirektsaft)
  • 10 ml stinknormales Rapsöl
Zubereitung:
  • Gemüse und Kartoffeln mit dem Saft garen.
  • Haferflocken und Rapsöl hinzugeben.
  • Pürieren, Fertig!

Kommentare:

  1. http://www.fraulein-moon.de/2013/01/baby-vegan-food-kartoffelbrei-mit-pilzen.html :)



    so ähnlich mach ich auch unseren brei ^^

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  2. Ich weiß nicht wie wichtig das ist (hab mit Babybrei nur Erfahrung durch Magendarmgrippe lol), aber beim Kochen geht Vitamin C kaputt. Vielleicht den Saft bei längeren Kochzeiten erst danach dazugeben? Aber wenn er sogar auch noch angereichert ist, bleibt vielleicht genug übrig? :-)

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    1. Heyho!
      Danke für deinen Kommentar. :)
      Wikipedia-Artikel zu Vitamin C
      Zersetzung beginnt bei 192° C.
      Selbst wenn beim Kochen 50 % verloren gehen sollten, bleibt genug übrig. Natürlich gilt sollte man garen und nicht zerkochen.
      Ein wenig unsicher bin ich jetzt aber doch. Ernährung und Stoffwechsel sind immer so furchtbar kompliziert.

      Im Wesentlichen entspricht das Rezept der Empfehlung der BZgA, nur dass statt Leichenteilen Haferflocken verwendet werden. Hier reicht auch weniger, da Haferflocken mehr Eisen als die meisten Leichenteile enthalten.
      Dort ist allerdings keine Zubereitungsmethode angegeben und sowieso bin ich unsicher, welche Werte zur Ermittlung des nötigen Vitamin C zugrundegelegt wurden.
      Wer dazu mehr weiß möge sich melden.

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  3. Ich habe mich mit dem Gedanken Fleisch füttern zu müssen und nach den Empfehlungen auch noch so viel, sehr unwohl gefühlt. Als ich die fleischfreie Variante entdeckt habe, musste ich ja fast heulen. Das ist so einfach den Eisenbedarf über Hafer oder Hirse zu decken und dann soll man 2-7 Mal die Woche Fleisch geben?
    Bei uns soll Fleisch etwas besonderes sein, dass man schätzt und keine Alltäglichkeit. Ich kann diese Breivariante nur empfehlen.

    Das einzige was ich an diesem Rezept kritisiere ist der Saft. So lernen die Kinder nur süße Speisen kennen. Bei uns gibt es ein Kleckschen Obstmus zum Nachtisch. Die einzelnen Geschmäcker zu entdecken und nicht zu viel zu mischen gehört für mich zum Essstart dazu. :)

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  4. Danke für das Rezept! Das ist wirklich sehr hilfreich für uns, wir haben nämlich etwas Probleme beim Einführen von Getreide.
    Deshalb auch ein paar Fragen:
    Habt ihr direkt zu beginn 3x täglich diese Art brei gefüttert? Gabs da keine Verstopfung?
    Nutzt ihr die gleichen Vollkornhaferflocken wie wir sie auch essen, oder spezielle für Babies. Die gleiche Frage gilt für die Hirse. Die hatte ich kürzlich probiert und habe hinterher gehört das sei schlecht gewesen, ich müsse 'babyhirse' nehmen.Es bekam meiner tochter tatsächlich nicht so gut, nur frag ich mich obs an der Menge oder der Sorte lag. Hier in NZ gibt es nämlich nicht wirklich Sachen wie Hirseflocken oder so. O.o danke schon einmal für deine Zeit hier immer so hilfreich zu schreiben.

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    1. Hallo Jenny,
      ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht mehr 100%ig. Aber ungefähr so ist es abgelaufen:
      Zuerst gab es natürlich nur Milch. Dann (mit 3 Monaten?) gab es einen "Brei" aus nur einem Gemüse (z.B. Pastinake), dann zwei Gemüsesorten. Stück für Stück wurde der Brei sozusagen zu dem obigen Rezept erweitert. Haferflocken haben wir "normale" (zarte) genommen. Die sollten natürlich, bevor das Kind sie bekommt, lange im Brei eingeweicht sein. Probleme gab es da nicht.
      Allerdings gab es den Brei auch nur einmal am Tag, ansonsten Milch. Der Brei war halt so das Herantasten an andere Nahrung. Dann mit etwas "Breierfahrung" wurde auch immer mal was von unserem Essen probiert. Der Übergang zur Normalkost war ziemlich fließend. Das Interesse an Brei schwand immer mehr...
      Verdauungsprobleme gabs da eigentlich nie... Wenn es welche gibt, sollte man natürlich reagieren. Wenn da spezielle Babysachen helfen, ist das ne gute Sache.
      LG Lutz

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  5. Hi Lutz, danke für die schnelle Antwort. Klingt auf jeden Fall sehr gut. Ich schätze wir haben einfach zu viel Getreide gegeben für die Einführung. Ich denke wir werden, wie du beschreibst mit Sorgfalt versuchen zum obrigen Rezept zu gelangen.
    Vielen lieben Dank!

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