Direkt zum Hauptbereich

vegane Pizza Calzone beim Italiener

UPDATE (15.8.2010) Wer lieber selbst eine Calzone machen will findet unser Rezept hier.

Wir waren heute im Piceno, einem kleinen italienischen Restaurant in der Hein-Hoyer-Straße in Hamburg-St. Pauli, essen. Der Pizzateig ist dort grundsätzlich vegan und auch die Pizza Calzone wurde uns ohne Probleme vegan zubereitet. Leider hat uns die gutgemeinte Idee des Kochs, den Schinken mit Spinat zu ersetzen, nicht sehr zugesagt. Nicht, dass wir Spinat-Muffel wären - es hat, so wie es war, einfach komisch geschmeckt. Trotzdem war die Pizza ihre 7 € wert - einfach um mal woanders als bei Hin & Veg, Shikara Quick, Asia Quick oder Steinbock essen gewesen zu sein. :)

Kommentare

  1. Hmmmm, die schaut aber lecker aus *miau*

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Auswärts-esser und Pizzaliebhaber,
    PIZZA GEHT IMMER! Vegan? Auf Käse lässt sich prima verzichten wenn der Belag so toll und lecker ist, das es garnicht auffällt das da keiner drauf ist! Ich mag es auch lieber ohne irgendwelche ersatz Schmelzzutaten.
    Mein Tip: Mediterranes Gemüse! Lecker! Für mich sollte da auf jedenfall Aubergine bei sein. Bei dem Rstaurant meines Vertauens (manchmal wird einem gesagt das ist kein Problem, das ist Vegan... und dann vonwegen! Ich bin nämlich allergikerin und bekomme auch die verstecktesten Zutaten leider mit) gibt es auf der Pizza nach meinem Geschmack gerillte Auberginen, Zuccini, Paprika und Zwiebeln, dazu möchte ich dann noch Oliven und manchmal noch Lauch. Ich denke das geht in fast jeder Pizzeria oder Restaurants die Pizzen anbieten.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für deinen Kommentar.
      Aber wie du zwischendurch doch einräumst, Pizza geht leider nicht immer. Ich kann nur dazu raten, auf jeden Fall noch mal nachzufragen, woraus der Teig besteht und wenn die Antwort "Mehl, Wasser und Hefe" lautet, noch mal nachzubohren, ob auch wirklich keine Milchprodukte oder Ei enthalten sind. Gegebenenfalls auch noch eine Allergie vorschieben. Das kann zwar evtl. das Statement "Ich lebe vegan" abschwächen, in der Regel spreche ich das aber sowieso nicht aus, wenn ich nicht den Eindruck habe, dass die schon wissen, was damit gemeint ist. Am Ende muss man noch den Erklärbären spielen oder einem wird durch Sprüche verschiedenster Art (pseudo-witzig, gesundheitsbesorgt etc.) das Essengehen vermiest.
      Dass man eiskalt belogen wird oder am Ende doch eine tierische Zutat nicht bedacht wurdem, lässt sich leider nicht vermeiden. Ich halte es für übertrieben, Körpersprache zu studieren um wenigstens das Risiko der ersteren Möglichkeit zu minimieren... :D
      Gerade in Großstädten ist man glücklicherweise oftmals nicht der erste Veganer, dem das Gegenüber begegnet und immer mehr Lokale bieten explizit vegane Gerichte an (auch wenn es noch immer wenig sind - da ist ein Trend, der Mut macht). :)
      LG Lutz

      Löschen
    2. Hallo Lutz,
      das kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich gehe zwar nicht oft essen, aber dem Erklärungswahn "warum vegan?" gehe ich am liebsten aus demm Weg. Lasst mich mein Ding machen! Aus dem Alter, die Welt missionieren zu wollen, bin ich raus.

      Kommentar eines anthroposophischen Arztes, der aus tiefster Überzeugung mit der Homöopathie heilen wollte: "Was macht man mit Missionaren? Antwort - die werden mundtot gemacht!" Und so ist es ihm dann auch ergangen.

      Für mich ist vegan 1000%ig richtig, habe daran gar keine Zweifel, gehe aber auch nicht damit hausieren. In meinem Beruf als Altenpflegerin halte ich mich damit zurück. Schließlich kann ich den Bewohnern in einem Alter von 80 oder 90 Jahren nicht deren Käsebrot oder deren Sonntagsbraten vermiesen...
      LG Eva

      Löschen

Kommentar veröffentlichen

WENN IHR "ANONYM" KOMMENTIERT, IST DIES AUCH DER ANGEZEIGTE NAME.
Wenn möglich, nutzt bitte "Name/URL" - gern mit Fantasienamen und das URL-Feld kann man auch einfach frei lassen. :)

Beliebte Posts aus diesem Blog

extrem einfache vegane Pfannkuchen

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen):

500 ml Wasser (Rezept war ursprünglich mit Sojamilch, aber wir bemerken keinen Unterschied - also warum nicht NOCH einfacher und trotzdem superlecker?)250 g Mehl1 Prise Salz4 EL Zucker + evtl. 1 TL Vanillezucker für süße Pfannkuchen oder nur 1,5 TL Zucker für herzhafte PfannkuchenÖl oder vegane Margarine (z.B. Deli Reform, Alsan oder Sojola)

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf die Margarine, in einer Schüssel gut miteinander verrühren und nach Belieben mit Zucker abschmecken.Vor jedem Pfannkuchen etwas Öl oder Magarine in einer beschichteten Pfanne verteilen (z.B. mit schnell mit Küchenkrepp oder einem hitzestabilem Silikon-Backpinsel).Danach den Teig (ca. eine Kelle á 125 ml pro Pfannkuchen) in einer mittelgroßen beschichteten Pfanne bei 2/3-Hitze wenige Minuten beidseitig ausbacken (Die Pfanne muss von Beginn an "auf Temperatur sein", so dass ein Teigtropfen zischt und schnell fest wird, aber ohne dass etwas verkohlt oder sich Rauch bildet ;)…

saftiger veganer Apfelkuchen

Für den Familienbesuch anlässlich Lutz' Geburtstags hat er einen schönen veganen Apfelkuchen gebacken. Das kaum abgewandelte Rezept stammt von Rezeptefuchs und kam sehr gut an.

Zutaten:
für den Teig:
750 g Äpfel, geschält, entkernt, in dünnen Scheiben
200 g Mehl
125 g Margarine
60 ml Wasser
1 Packung Vanillezucker
7 EL Apfelmus (z.B. selbstgekocht aus ca. 4 kleinen Äpfeln)
2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver

für die Streusel:
150 g Mehl
80 g Margarine
6 EL Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
für den Teig:
Mehl, Margarine, Wasser, Vanillezucker, Zucker und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde in Folie eingewickelt kalt stellen.

für die Streusel:
Alle Zutaten verkneten und ebenfalls kalt stellen.

um die Dinge zusammen zu führen:
Den Teig in einer Springform (Tipp: Boden mit Backpapier belegen und mit dem Ring festklemmen) verteilen und am Rand hochdrücken, so dass in der Springform ein "Behältnis" aus Teig entsteht. Die Äpfel hineingeben, ebnen und mit Ap…

vegane Mayonnaise

NEU: Überarbeitet, unfassbar einfach und hoffentlich idiotensicher. :)
Auch wenn es vielen Besuchern gelungen ist, mit dem Original-Rezept eine vernünftige vegane Mayo herzustellen, so gab es doch auch immer wieder Probleme, Fragen und Ungewissheiten. Zudem war die Technik der Zubereitung aus heutiger Sicht komplizierter als nötig.
Ob die neue Zubereitungsmethode sich bewährt und auch für andere Mixer taugt, muss sich noch herausstellen. Das Original-Rezept ist noch am Ende des Posts etwas ausgegraut zu finden.
Zusätzlich gibt es erstmals ein erfrischend kurzes Video, in dem die Zubereitung der Mayo-Basis gezeigt wird.

Zutaten:
50 ml Sojamilch, gekühlt * (Es klappt nicht mit jeder; siehe unten)100 ml Rapsöl, ungekühlt1/2 TL Plastikzitronensaft, ungekühlt1/2 TL scharfer Senfevtl. 1 TL naturtrüber (und damit veganer) Apfelessig1 - 2 Prisen Salzbei ungesüßter Sojamilch evtl. knapp 1 TL Zucker

Zubereitung der Basis (zum Video):
Nacheinander Sojamilch, Zitronensaft oder Essig und Rapsöl in e…