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Mauritius Schoko Gelee-Bananen von Aldi sind vegan

Hurra, nach langer Zeit des Darbens sind endlich befriedigende Antworten auf unsere Produktanfragen gekommen. Als Gaststar: Lutz' linker Daumen.

Zutaten: Zucker, Glukosesirup, Wasser, Kakaomasse, Säuerungsmittel: Citronensäure, Kakaobutter, Geliermittel: Agar-Agar, natürliches Aroma, Emulgatoren: Sojalecithine und Polyglycerin-Polyricinoleat.

Der Hersteller van Netten GmbH gibt auf unsere Produktanfragen an, dass:

  • alle Zutaten auch die Emulgatoren und das Aroma pflanzlicher Natur sind.
  • der Zucker aus Deutschland von namhaften Lieferanten bezogen wird und die Verwendung von Tierkohle nicht bekannt ist.
  • als nicht deklarierte Inhaltsstoffe Haftungen von Mais- und Weizenstärkepuder in Frage kommen, welches als technologisches Hilfsmittel zur Formgebung benutzt wird. Diese Hilfsmittel jedoch rein pflanzlich seien. [...]

Kommentare

  1. Für mich sind sie dennoch keine Alternative. Tierrechte sind wichtig, aber Menschenrechte nicht minder, und daher finde ich zumindest für mich persönlich Schokolade, die nicht fair gehandelt ist, eigentlich nicht akzeptabel. Mich erstaunt immer wieder, wie die Problematik von Kindersklaven usw. in der Kakaoproduktion total aus dem Blick gerät, wenn es um die Vermeidung tierischer Produkte geht.

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  2. Dein Kommentar steht für sich. Er ist eine interessante Anregung zum Umdenken. Deshalb habe ich ihn unkommentiert stehen lassen.
    Da sich darüber jedoch hier im BYM-Forum hinter unserem Rücken darüber ausgelassen wurde, anstatt hier um eine Stellungnahme zu bitten, will ich kurz etwas dazu schreiben:

    So wie der Kommentar hier steht, finde ich ihn vollkommen in Ordnung. Was im BYM-Forum steht, finde ich grenzwertig, schon allein, weil indirekt Aussagen über uns getroffen werden, ohne das Gespräch mit uns zu suchen. Es wird ÜBER uns geredet, nicht MIT uns. Soweit zu FAIR. ;)

    Nun zur Schokolade:
    Dies ist ein Blog, der sich mit veganer Ernährung und Lebensweise beschäftigt - nicht mehr und nicht weniger.
    Wir versuchen mit diesem Blog viele unterschiedliche Menschen zu erreichen, von denen sich viele bestimmt auch einfach über die Information freuen, dass die Gelee-Bananen von Aldi vegan sind. Was die Leute mit dieser Information machen, ob sie die Gelee-Bananen kaufen oder nicht, weil sie nicht fair gehandelten Kakao enthalten, bleibt unseren Lesern selbst überlassen. Wir geben hier einen Überblick über Rezepte und vegane Produkte - ob Fair Trade oder nicht.
    Wenn jemand eine Empfehlung für Fair Trade Gelee-Bananen hat, weisen wir gern noch einmal gesondert auf die Problematik hin und stellen dann beide Produkte vor, so dass unsere Leser entscheiden können.

    LG, Lena und Lutz

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  3. Nun, ich denke, dass das Gesprächsangebot mit meinem Kommentar stand. Und da es sich hier um einen öffentlichen Blog handelt, kann ich nichts Falsches daran finden, einen Eintrag daraus zum Aufhänger einer allgemeinen Diskussion in einem Forum zu machen. Mich interessierten ja nicht eure persönlichen Gründe für oder gegen Aldi-Schokolade, sondern die Auffassung der Leute dort. Ich wollte lediglich herausfinden, wie andere (die ich ja aus anderen Gesprächen bei BYM schon kenne) die Sache sehen. Dabei ging es mir eigentlich nicht um Schokolade im Besonderen, sondern darum, ob ein veganer Lebensstil sich nur mit tierischen Produkten beschäftigen kann oder ob zwingend auch andere Problembereiche berührt werden.
    Es tut mir sehr leid, wenn ihr euch persönlich davon angegriffen gefühlt habt, so war es nicht gemeint. Entschuldigt, dass das so rüberkam.

    Zur Schokolade: Wenn ihr euren Blog als rein vegan versteht, ist die "Werbung" für Aldi-Produkte natürlich nachvollziehbar. Ich finde das ein wenig schade, weil Veganismus für mich mehr umfasst als nur den Verzicht auf tierische Produkte. Ich denke, man kommt einfach zwangsweise mit einer Menge mehr Problempunkten in Berührung, wenn man sich ein wenig in das allgemeine Thema Nachhaltigkeit einliest, z. B. Klimaschutz, Umweltschutz und eben soziale Belange/fairer Handel. Von daher wäre mein Ansatz nicht: "Wenn es keine Fairtrade-Geleebananen gibt, esse ich konventionelle", sondern: "Wenn es keine Fairtrade-Geleebananen gibt, esse ich gar keine." So, wie man das als Veganer ja auch mit tierischen Produkten macht, für die man nicht so einfach Ersatz findet.
    Aber das ist ja nur _meine Meinung, die ihr sicher nicht teilen müsst. Ich wollte hier nur auf den Widerspruch in Bezug auf Tier- und Menschenrechte bei den genannten Geleebananen aufmerksam machen.

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extrem einfache vegane Pfannkuchen

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen):

500 ml Wasser (Rezept war ursprünglich mit Sojamilch, aber wir bemerken keinen Unterschied - also warum nicht NOCH einfacher und trotzdem superlecker?)250 g Mehl1 Prise Salz4 EL Zucker + evtl. 1 TL Vanillezucker für süße Pfannkuchen oder nur 1,5 TL Zucker für herzhafte PfannkuchenÖl oder vegane Margarine (z.B. Deli Reform, Alsan oder Sojola)

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf die Margarine, in einer Schüssel gut miteinander verrühren und nach Belieben mit Zucker abschmecken.Vor jedem Pfannkuchen etwas Öl oder Magarine in einer beschichteten Pfanne verteilen (z.B. mit schnell mit Küchenkrepp oder einem hitzestabilem Silikon-Backpinsel).Danach den Teig (ca. eine Kelle á 125 ml pro Pfannkuchen) in einer mittelgroßen beschichteten Pfanne bei 2/3-Hitze wenige Minuten beidseitig ausbacken (Die Pfanne muss von Beginn an "auf Temperatur sein", so dass ein Teigtropfen zischt und schnell fest wird, aber ohne dass etwas verkohlt oder sich Rauch bildet ;)…

saftiger veganer Apfelkuchen

Für den Familienbesuch anlässlich Lutz' Geburtstags hat er einen schönen veganen Apfelkuchen gebacken. Das kaum abgewandelte Rezept stammt von Rezeptefuchs und kam sehr gut an.

Zutaten:
für den Teig:
750 g Äpfel, geschält, entkernt, in dünnen Scheiben
200 g Mehl
125 g Margarine
60 ml Wasser
1 Packung Vanillezucker
7 EL Apfelmus (z.B. selbstgekocht aus ca. 4 kleinen Äpfeln)
2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver

für die Streusel:
150 g Mehl
80 g Margarine
6 EL Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
für den Teig:
Mehl, Margarine, Wasser, Vanillezucker, Zucker und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde in Folie eingewickelt kalt stellen.

für die Streusel:
Alle Zutaten verkneten und ebenfalls kalt stellen.

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Und wie versprochen das zweite Rezept zu unserer Rezension von "Wie einfach kann vegane Küche sein".
Beim Bild streiten sich mal wieder die Geister. Das Gericht selbst ist aber sehr lecker.


 Zutaten:
500 g Penne, wie gewohnt al dente gekocht2 Paprika, rot und gelb, gewürfelt250 g Champignons, in Scheiben oder einfach nur geviertelt1 Zwiebel, gehackt250 ml Sojasahne350 ml Sojamilch40 g CashewkerneSalz, Pfeffer, Paprikapulver, mediterrane Kräuter (z.B. der Provence)
Zubereitung: Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten.Paprika kurz mitdünsten.Champignons kurz mitdünsten.Sojasahne, -milch und Cashewkernen vermengen und möglichst fein pürierenMit den Kräutern und Gewürzen kräftig abschmecken.Gemüse und Nudeln in einer Auflaufform mischen und mit der Sauce übergießen.Im auf 180° C vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.