Direkt zum Hauptbereich

VEG' OUT!

Wenn er in Hamburg-Ottensen auf Nahrungssuche ist, treibt es den gemeinen Laubfresser meistens zu Falafel Al Arabi oder Babylon - welche beide hervorragende Falafelspezialitäten in verschiedenen Ausführungen haben und direkt nebeneinander an der Kreuzung an der "Fabrik" liegen. Vergleichbar gute Falafel findet der Laubfresser sonst nur im Schanzenviertel bei Azeitona in der Beckstr. und bei Falafelstern am S-Bahn-Ausgang Sternschanze - Falafel Factory zwei Häuser weiter ist auch nicht schlecht.
Doch zurück nach Ottensen: Diesmal verirrte sich der Laubfresser seit langem einmal wieder zu "Veg' Out!" (nicht zu verwechseln mit Hin & Veg!). Ein kleines vegetarisches Imbissrestaurant, ebenfalls unweit der "Fabrik", welches an diesem sonnigen Tag wieder einmal sehr gut besucht war.
Auf der Karte standen einige potentiell vegane Gerichte, wonach sich der Laubfresser allerdings gar nicht weiter erkundigte. Er kam gleich zum Punkt: Es lüstete ihm nach etwas fleischigem veganen, was die Karte an diesem Tag nicht ohne weiteres hergab. Der freundliche Verkäufer bot an, die veganen Komponenten zweier Gerichte zu kombinieren, so dass es schließlich "Seitan-Thüringer zu Tomaten-Bohnen-Gemüse mit Basmati-Reis" gab. Sehr lecker, hat satt gemacht, mal kein Fast Food und für 6,50 € voll im Rahmen.
Einzig störend waren die Barhocker-artigen Stühle mit einer Sitzfläche aus Tierhaut (Leder), was er gerade für ein vegetarisches Restaurant ziemlich unpassend empfand - die müssen doch ständig einen auf den Deckel kriegen dafür...?!
Wie auch immer - der Laubfresser zog gut gesättigt von dannen und kann durchaus eine Empfehlung aussprechen. Und wenn es dort mal einen Tag doch nichts tolles veganes gibt, geht man halt Falafel essen... :)

Öffnungszeiten: Montags - Freitags ca. 11:30 bis 18:00 Uhr, am Wochenende geschlossen

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

extrem einfache vegane Pfannkuchen

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen):

500 ml Wasser (Rezept war ursprünglich mit Sojamilch, aber wir bemerken keinen Unterschied - also warum nicht NOCH einfacher und trotzdem superlecker?)250 g Mehl1 Prise Salz4 EL Zucker + evtl. 1 TL Vanillezucker für süße Pfannkuchen oder nur 1,5 TL Zucker für herzhafte PfannkuchenÖl oder vegane Margarine (z.B. Deli Reform, Alsan oder Sojola)

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf die Margarine, in einer Schüssel gut miteinander verrühren und nach Belieben mit Zucker abschmecken.Vor jedem Pfannkuchen etwas Öl oder Magarine in einer beschichteten Pfanne verteilen (z.B. mit schnell mit Küchenkrepp oder einem hitzestabilem Silikon-Backpinsel).Danach den Teig (ca. eine Kelle á 125 ml pro Pfannkuchen) in einer mittelgroßen beschichteten Pfanne bei 2/3-Hitze wenige Minuten beidseitig ausbacken (Die Pfanne muss von Beginn an "auf Temperatur sein", so dass ein Teigtropfen zischt und schnell fest wird, aber ohne dass etwas verkohlt oder sich Rauch bildet ;)…

saftiger veganer Apfelkuchen

Für den Familienbesuch anlässlich Lutz' Geburtstags hat er einen schönen veganen Apfelkuchen gebacken. Das kaum abgewandelte Rezept stammt von Rezeptefuchs und kam sehr gut an.

Zutaten:
für den Teig:
750 g Äpfel, geschält, entkernt, in dünnen Scheiben
200 g Mehl
125 g Margarine
60 ml Wasser
1 Packung Vanillezucker
7 EL Apfelmus (z.B. selbstgekocht aus ca. 4 kleinen Äpfeln)
2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver

für die Streusel:
150 g Mehl
80 g Margarine
6 EL Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
für den Teig:
Mehl, Margarine, Wasser, Vanillezucker, Zucker und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde in Folie eingewickelt kalt stellen.

für die Streusel:
Alle Zutaten verkneten und ebenfalls kalt stellen.

um die Dinge zusammen zu führen:
Den Teig in einer Springform (Tipp: Boden mit Backpapier belegen und mit dem Ring festklemmen) verteilen und am Rand hochdrücken, so dass in der Springform ein "Behältnis" aus Teig entsteht. Die Äpfel hineingeben, ebnen und mit Ap…

vegane Mayonnaise

NEU: Überarbeitet, unfassbar einfach und hoffentlich idiotensicher. :)
Auch wenn es vielen Besuchern gelungen ist, mit dem Original-Rezept eine vernünftige vegane Mayo herzustellen, so gab es doch auch immer wieder Probleme, Fragen und Ungewissheiten. Zudem war die Technik der Zubereitung aus heutiger Sicht komplizierter als nötig.
Ob die neue Zubereitungsmethode sich bewährt und auch für andere Mixer taugt, muss sich noch herausstellen. Das Original-Rezept ist noch am Ende des Posts etwas ausgegraut zu finden.
Zusätzlich gibt es erstmals ein erfrischend kurzes Video, in dem die Zubereitung der Mayo-Basis gezeigt wird.

Zutaten:
50 ml Sojamilch, gekühlt * (Es klappt nicht mit jeder; siehe unten)100 ml Rapsöl, ungekühlt1/2 TL Plastikzitronensaft, ungekühlt1/2 TL scharfer Senfevtl. 1 TL naturtrüber (und damit veganer) Apfelessig1 - 2 Prisen Salzbei ungesüßter Sojamilch evtl. knapp 1 TL Zucker

Zubereitung der Basis (zum Video):
Nacheinander Sojamilch, Zitronensaft oder Essig und Rapsöl in e…