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vegan Frühstücken in Hamburg

Aufgrund der starken Veränderungen in der Hamburger veganen Frühstückslandschaft, soll dies, als erster seiner Art, der Hauptpost zum Thema sein, der unseren Kenntnisstand dessen zusammenfasst, wo man in Hamburg explizit veganes Frühstück bekommt.
Außer in den beiden hier vorgestellten Lokalen, ist dies zur Zeit außerdem im Kaffee Stark, der Kogge, im Saal II und Sonntags auch im Feldstern der Fall.
Aufgrund der erwähnten häufigen Änderungen, kann ich leider nicht garantieren, dass dieser Artikel immer topaktuell ist.

Das große vegane Frühstück im Miller kommt für 9,20 € imposant daher. War aber für meinen Geschmack mehr Schein als sein.
Als Aperitif gab es ein Glas Vanille-Sojamilch und nach einer halben Stunde brachte das gestresste aber freundliche Personal das Essen. Soweit ich gehört habe ist eine solche Wartezeit hier nicht ungewöhnlich zumindest nicht an den Tagen, an denen ganz St. Pauli Zeit hat frühstücken zu gehen.
Das Frühstück bestand des Weiteren aus 2 Brötchen, 2 Scheiben Toast, einer Scheibe Brot, haufenweise Obst und Gemüse, Erdnussbutter, Erdbeermarmelade, (vermutlich Alnatura Paprika-Chili-) Aufstrich, zwei Scheiben leckerem Aufschnitt, einem halben kalten und trockenen Grünkernbratling und je zwei Scheiben Kräuter- und Räuchertofu, welche leider ebenfalls in keinster Weise zubereitet war. Den Räuchertofu fand ich richtig eklig, obwohl ich sonst aufpassen muss, dass überhaupt noch welcher in der Cabonara-Sauce landet.
Das Essen sah echt toll aus und hatte sicher viel Potential, aber an den entscheidenden Stellen wurde dann doch an Liebe gespart. Vielleicht probier ich beim nächsten mal die Baked Beans mit Seitan-Würstchen, aber dieses Frühstück bestelle ich nicht noch einmal.


Das vegane Frühstück im Caffè Latte kostet 7,90 € (glaube ich - UPDATE 21.12.2011: 9 €) und ist für meinen Geschmack richtig super. Eigentlich wollte ich diesen Post gar nicht machen, da es sich eine der Bedienungen (oder etwa doch die Betreiberin?) in einem unüberlegten Moment richtig mit mir verscherzt hat, als ich mit ihr sprach und sie mich in sehr abweisendem Tonfall mit den Worten "Wir haben grad echt andere Sorgen!" abwimmelte. Ja, ich bin sensibel!
Leider ist das vegane Frühstück dort richtig gut und ich werde nachdem ich mir geschworen hatte, dort nie wieder einen Fuß in die Tür zu setzen, doch wieder hingehen.
Das Frühstück besteht aus einem Brötchen, zwei halben Scheiben Toast und drei Scheiben sehr leckerem Ciabatta mit getrockneten Tomaten. Dazu gibt es einen Teller mit etwas Obst und Salat vielleicht ein paar Oliven (zu der Zeit wegen akuter EHEC-Warnung etwas kärger als sonst). Das Highlight sind einige Scheiben sehr lecker gewürzter und frisch angebratener Tofu sowie zwei verschiedene selbstgemachte Aufstriche und etwas gebratenes Gemüse (Zucchini, Cherry-Tomaten... so in der Richtung).

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extrem einfache vegane Pfannkuchen

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen): 500 ml Wasser (Rezept war ursprünglich mit Sojamilch, aber wir bemerken keinen Unterschied - also warum nicht NOCH einfacher und trotzdem superlecker?) 250 g Mehl 1 Prise Salz 4 EL Zucker + evtl. 1 TL Vanillezucker für süße Pfannkuchen oder nur 1,5 TL Zucker für herzhafte Pfannkuchen Öl oder vegane Margarine (z.B. Deli Reform, Alsan oder Sojola) Zubereitung: Alle Zutaten, bis auf die Margarine, in einer Schüssel gut miteinander verrühren und nach Belieben mit Zucker abschmecken. Vor jedem Pfannkuchen etwas Öl oder Magarine in einer beschichteten Pfanne verteilen (z.B. mit schnell mit Küchenkrepp oder einem hitzestabilem Silikon-Backpinsel). Danach den Teig (ca. eine Kelle á 125 ml pro Pfannkuchen) in einer mittelgroßen beschichteten Pfanne bei 2/3-Hitze wenige Minuten beidseitig ausbacken (Die Pfanne muss von Beginn an "auf Temperatur sein", so dass ein Teigtropfen zischt und schnell fest wird, aber ohne dass etwas verkohlt

saftiger veganer Apfelkuchen

Für den Familienbesuch anlässlich Lutz' Geburtstags hat er einen schönen veganen Apfelkuchen gebacken. Das kaum abgewandelte Rezept stammt von Rezeptefuchs und kam sehr gut an. Zutaten: für den Teig: 750 g Äpfel, geschält, entkernt, in dünnen Scheiben 200 g Mehl 125 g Margarine 60 ml Wasser 1 Packung Vanillezucker 7 EL Apfelmus (z.B. selbstgekocht aus ca. 4 kleinen Äpfeln) 2 EL Zucker 1 Messerspitze Backpulver für die Streusel: 150 g Mehl 80 g Margarine 6 EL Zucker 1 TL Zimt Zubereitung: für den Teig: Mehl, Margarine, Wasser, Vanillezucker, Zucker und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde in Folie eingewickelt kalt stellen. für die Streusel: Alle Zutaten verkneten und ebenfalls kalt stellen. um die Dinge zusammen zu führen: Den Teig in einer Springform (Tipp: Boden mit Backpapier belegen und mit dem Ring festklemmen) verteilen und am Rand hochdrücken, so dass in der Springform ein "Behältnis" aus Teig entsteht. Die Äpfel

vegane Mayonnaise

NEU: Überarbeitet, unfassbar einfach und hoffentlich idiotensicher. :) Auch wenn es vielen Besuchern gelungen ist, mit dem Original-Rezept eine vernünftige vegane Mayo herzustellen, so gab es doch auch immer wieder Probleme, Fragen und Ungewissheiten. Zudem war die Technik der Zubereitung aus heutiger Sicht komplizierter als nötig. Ob die neue Zubereitungsmethode sich bewährt und auch für andere Mixer taugt, muss sich noch herausstellen. Das Original-Rezept ist noch am Ende des Posts etwas ausgegraut zu finden. Zusätzlich gibt es erstmals ein erfrischend kurzes Video , in dem die Zubereitung der Mayo-Basis gezeigt wird. Zutaten: 50 ml Sojamilch, gekühlt * (Es klappt nicht mit jeder; siehe unten) 100 ml Rapsöl, ungekühlt 1/2 TL Plastikzitronensaft, ungekühlt 1/2 TL scharfer Senf evtl. 1 TL naturtrüber (und damit veganer) Apfelessig 1 - 2 Prisen Salz bei ungesüßter Sojamilch evtl. knapp 1 TL Zucker Zubereitung der Basis ( zum Video ): Nacheinander Sojamil