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Kuchnia - osteuropäische Küche auch vegan

UPDATE (26.12.2012) Wir haben von weiteren Leuten erfahren, denen trotz veganer Bestellung etwas unveganes serviert wurde... nicht so cool.

Wir wollten schon lange einmal bei Kuchnia in Hamburg-St. Pauli vorbeischauen, seit wir gesehen hatten, dass auf der Karte extra als vegan ausgezeichnete Speisen standen. Als wir das erste Mal an einem Wochenende dort waren, hatten sie leider ohne ersichtlichen Grund geschlossen. Und als wir heute zu Beginn der Öffnungszeit um 15 Uhr dort waren und angaben, etwas essen zu wollen, war man zuerst nicht sicher, ob es schon "losginge".
Darauf angesprochen, dass wir das letzte Mal vor verschlossenen Türen standen und angaben um 15:20 Uhr dort gewesen zu sein, sagte man uns sinngemäß, dass man es mit den Öffnungszeiten nicht so genau nehme. Wir konnten dann doch eintreten, nur die Pierogi sollten 10 Minuten länger dauerns sonst, da das Wasser noch aufheizen müsse.
Vorweg bestellten wir einen Salatteller mit verschiedenen osteuropäischen Salaten, welche bitte ausschließlich vegan sein sollten (es gibt dort auch unvegane).
Gegen 15:20 Uhr war es auch schon ziemlich voll (wie schon oft von außen gesehen) und wir fragten uns, wie oft wohl Gäste das Lokal noch geschlossen vorfinden.
Zu dem Salat, der nach etwa 25 Minuten kam, gab es einen Korb mit Brot, Salz und eine Schale Streichfett, der unkommentiert auf den Tisch gestellt wurde. Erst auf Nachfrage am Tresen bekam das Streichfett einen Namen: Butter - Na, danke!
Da uns aufgrund der geöffneten Tür langsam kalt wurde (draußen waren es 10° C und auch andere Gäste saßen in Jacken da oder spielten an der Heizung herum) bestellten wir uns (veganen) Milchkaffee.
Als das Essen nach einer Stunde (!) kam, wurde die Tür dann auf unsere Nachfrage hin geschlossen und es wurde schnell wärmer. Das Essen, auch der Salat waren in Ordnung aber nichts, was einen vom Hocker haut (vobei, das nun auch sehr subjektiv ist und vom Drumherum wahrscheinlich negativ beeinflusst).
Zwischendrin wurden von der Bedienung noch ohne Nachfrage drei weitere Gäste an unseren Tisch gesetzt, weil es sonst keinen Platz mehr gab.
Welcher Sojajoghurt zu meinen Pierogi gereicht wurde, konnte man mir nicht sagen. Alpro wurde vermutet, woraufhin ich angab, das ich das aufgrund der Alpro-eigenen leichten Vanille-Note wohl geschmeckt hätte. Nachgeschaut wurde auch nicht.
Da der Kaffee noch immer nicht gekommen war und wir auch nicht mehr viel Lust hatten, hier länger zu bleiben, fragten wir ob wir ihn auch mitnehmen könnten, was leider nicht möglich war, auch wenn uns angeboten wurde, dass man im Keller nach Bechern suchen könne. Das lehnten wir ab. Den Kaffee (welcher mit einem Keks gereicht wurde, der sich auf Nachfrage als unvegan herausstellte) haben wir dann draußen schnell ausgetrunken.
Vielleicht war nur in dem Tag der Wurm drin, aber eine Empfehlung gibt es definitiv nicht und nach dieser Kritik traue ich mich auch kein zweites Mal hin.

Kommentare

  1. Schade. Also Polin fühl ich mich noch dazu etwas betroffen. Ich war mal in einem Polnischen Restaurant in Litauen. Das war das beste Restaurant der Stadt (Wilno) ^^

    Ansonsten sind die Polen auch derbe nett und extrem Gastfreundlich.

    Deswegen wundert mich grade echt, was in dem "Kuchnia" (was Küche bedeutet) schief gelaufen ist bei den Leuten.... hmmmm Pierogi... da hätt ich auch mal wieder lust drauf :D "Kopytka" sind auch ne tolle Sache. Und die polnischen Krautsalate sind eigentlich der Hammer. Ich war in Polen an einer Imbisbude bei der es auch Salate gab. Fast Food Beilagen hab ich nirgens sonnst so lecker gegessen ^^

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  2. Ich war da schon mal, fand es nicht so toll. Meines Erachtens gibt es bessere. Ob Polen nun nett sind oder nicht, ist mir relativ egal, ein wirklicher Gaumenschmaus wars nicht ;) Es gibt echt wenig Restaurants diemir zusagen,daher kauf ich mir lieber alles selbst

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  3. Enttäuschend! habe die veganen Pierogie bestellt und bekam sie mit Sauerrahm serviert. Den beiliegenden Rotkohlsalat habe ich dann auch nicht vertraut und ein wirklich sicheres Gefühl gab es bei den pierogies dann natürlich auch nicht mehr. Einziger Trost, da auch das Geschmackserlebmis nicht der Brüller war, fällt es mir nicht schwer, künftig den laden zu meiden.

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