Direkt zum Hauptbereich

veganes Croque mit Knoblauchsauce

Eigentlich handelt es sich bei einem Croque um eine französiche Sandwich-Variante auf Toastbrot-Basis. Da es in Deutschland jedoch üblich ist, belegte Baguettes unter diesem Namen zu verkaufen, haben wir diese Bezeichnung einfach mal als Post Titel gewählt. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen haben wir statt Baguette Ciabatta verwendet, da es schwierig ist ein so breites Baguette zu bekommen, wie man sie aus Baguette-Läden kennt.

veganes Croque mit KnoblauchsauceZutaten:
1 großes Ciabatta, wie ein Brötchen aufgeschnitten und noch einmal vertikal halbiert
2 Tomaten, in dünnen Scheiben
einige Eisbergsalatblätter, in groben Streifen
400 g Tofu, in dünnen Scheiben
evtl. 1 Cheezly Mozzarella, grob geraspelt

für die Sauce (am besten zuerst machen und im Kühlschrank durchziehen lassen):
250 g vegane Mayonnaise
250 g veganen ungesüßten Sojajoghurt (meines Wissens kommen nur Sojade und Provamel in Frage, da Alpro Natur vanillig-süß ist)
1 Knoblauchzehe, grob geschnitten
1/4 Zwiebel, grob geschnitten
5 TL getr. Petersilie
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Unterseite des Ciabatta mit Eisbergsalat belegen, dann abwechselnd Tomate und Tofu übereinanderlappend daraufgeben. Evtl. mit dem Cheezly bestreuen und mit der Oberseite des Brotes deckeln. Schön stramm in Alufolie eingewickelt für 15 Minuten in den auf 250° C vorgeheizten Ofen geben.

für die Sauce:
Mayonnaise und Sojajoghurt vermischen, Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und glattpürieren. Nun Petersilie und Zucker hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sauce und "Croque" zusammen servieren. Man kann die Sauce entweder direkt über das entdeckelte Croque geben oder in einer Schale bereitstellen und dippen.

Wir hätten uns gewünscht, dass das Brot noch weicher wird. Hat da jemand Tipps für Kauf oder Zubereitung?

Kommentare

  1. Ui, Die Sojasauce werde ich auf jeden Fall für unser nächstes Grillgelage ausprobieren. Und ich finde Baguette in allen möglichen Variationen immer klasse.Bestimmt passt auch gut ein Gewürztofu dazu, oder eingelegter Tofu. Und Pesto! Und und und...

    AntwortenLöschen
  2. jo, schaut nach ner schoenen zwischenmahlzeit aus. wird mal ausprobiert. gruesse in den norden!
    apu (exil-hamburger)

    AntwortenLöschen
  3. Damit das Brot weicher wird, kann man es vorher noch etwas Soja-Milch befeuchten. Aber nicht zu viel, sonst wirds matschig

    AntwortenLöschen
  4. salat im backofen klingt irgendwie etwas unlecker;) der wird doch matschig

    AntwortenLöschen
  5. Bei uns ist matschig das vorrangige Kriterium für gutes Essen. Lecker kommt erst an zweiter Stelle. ;)
    LG Lutz

    AntwortenLöschen
  6. warum ist sojade denn unvegan?

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

WENN IHR "ANONYM" KOMMENTIERT, IST DIES AUCH DER ANGEZEIGTE NAME.
Wenn möglich, nutzt bitte "Name/URL" - gern mit Fantasienamen und das URL-Feld kann man auch einfach frei lassen. :)

Beliebte Posts aus diesem Blog

extrem einfache vegane Pfannkuchen

Zutaten (für ca. 6 Pfannkuchen):

500 ml Wasser (Rezept war ursprünglich mit Sojamilch, aber wir bemerken keinen Unterschied - also warum nicht NOCH einfacher und trotzdem superlecker?)250 g Mehl1 Prise Salz4 EL Zucker + evtl. 1 TL Vanillezucker für süße Pfannkuchen oder nur 1,5 TL Zucker für herzhafte PfannkuchenÖl oder vegane Margarine (z.B. Deli Reform, Alsan oder Sojola)

Zubereitung:

Alle Zutaten, bis auf die Margarine, in einer Schüssel gut miteinander verrühren und nach Belieben mit Zucker abschmecken.Vor jedem Pfannkuchen etwas Öl oder Magarine in einer beschichteten Pfanne verteilen (z.B. mit schnell mit Küchenkrepp oder einem hitzestabilem Silikon-Backpinsel).Danach den Teig (ca. eine Kelle á 125 ml pro Pfannkuchen) in einer mittelgroßen beschichteten Pfanne bei 2/3-Hitze wenige Minuten beidseitig ausbacken (Die Pfanne muss von Beginn an "auf Temperatur sein", so dass ein Teigtropfen zischt und schnell fest wird, aber ohne dass etwas verkohlt oder sich Rauch bildet ;)…

saftiger veganer Apfelkuchen

Für den Familienbesuch anlässlich Lutz' Geburtstags hat er einen schönen veganen Apfelkuchen gebacken. Das kaum abgewandelte Rezept stammt von Rezeptefuchs und kam sehr gut an.

Zutaten:
für den Teig:
750 g Äpfel, geschält, entkernt, in dünnen Scheiben
200 g Mehl
125 g Margarine
60 ml Wasser
1 Packung Vanillezucker
7 EL Apfelmus (z.B. selbstgekocht aus ca. 4 kleinen Äpfeln)
2 EL Zucker
1 Messerspitze Backpulver

für die Streusel:
150 g Mehl
80 g Margarine
6 EL Zucker
1 TL Zimt

Zubereitung:
für den Teig:
Mehl, Margarine, Wasser, Vanillezucker, Zucker und Backpulver zu einem glatten Teig verkneten und ca. 1 Stunde in Folie eingewickelt kalt stellen.

für die Streusel:
Alle Zutaten verkneten und ebenfalls kalt stellen.

um die Dinge zusammen zu führen:
Den Teig in einer Springform (Tipp: Boden mit Backpapier belegen und mit dem Ring festklemmen) verteilen und am Rand hochdrücken, so dass in der Springform ein "Behältnis" aus Teig entsteht. Die Äpfel hineingeben, ebnen und mit Ap…

veganer Nudelauflauf mit Paprika und Champignons

Und wie versprochen das zweite Rezept zu unserer Rezension von "Wie einfach kann vegane Küche sein".
Beim Bild streiten sich mal wieder die Geister. Das Gericht selbst ist aber sehr lecker.


 Zutaten:
500 g Penne, wie gewohnt al dente gekocht2 Paprika, rot und gelb, gewürfelt250 g Champignons, in Scheiben oder einfach nur geviertelt1 Zwiebel, gehackt250 ml Sojasahne350 ml Sojamilch40 g CashewkerneSalz, Pfeffer, Paprikapulver, mediterrane Kräuter (z.B. der Provence)
Zubereitung: Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten.Paprika kurz mitdünsten.Champignons kurz mitdünsten.Sojasahne, -milch und Cashewkernen vermengen und möglichst fein pürierenMit den Kräutern und Gewürzen kräftig abschmecken.Gemüse und Nudeln in einer Auflaufform mischen und mit der Sauce übergießen.Im auf 180° C vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.