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vegane Pfefferminztaler mit Fair Trade-Schokolade

Bald kommt Familienbesuch und da die After Eight-Torte im Leaf so traumhaft schmeckt, wollte ich es nun selbst einmal wagen. Doch wo bekommt man nur Fair Trade-Pfefferminztaler?! Daher gibt es an dieser Stelle erst einmal das Rezept für meinen ersten und durchaus gelungenen Versuch Pfefferminztaler mit Minzöl selbst herzustellen. An dieser Stelle steht übrigens u.a., dass das Pfefferminzöl gut bei Erkältung ist. Haben diese herrlichen, vor Zucker strotzenden Taler also evtl. doch auch gesundheitliche Vorteile? :D
Zutaten:
250 g Puderzucker
2 TL Orgran No-Egg vermischt mit 1 EL Wasser
3 TL frischer Zitronensaft
7 Tropfen reines (!) Pfefferminzöl (5 ml kann man sich für knapp 3 € in der Apotheke abfüllen lassen)
100 g vegane Fair-Trade-Schokolade (Info zu Kindersklaverei für Nicht-Fair Trade-Kakao)
12,5 g Kokosfett (z.B. Palmin)

Zubereitung:
Puderzucker bis auf etwa 125 ml mit No-Egg, Zitronensaft und Pfefferminzöl vermischen, so dass ein geschmeidiger, fester Teig entsteht.
Vorzugsweis…

Stell keine Fragen! Iß!

UPDATE 12.11.2012: Sojade ist jetzt vegan und es wurde bestätigt, dass Wilmersburger nicht aus eine Käsefabrik stammt. :)

Ich hab ein wunderschönes Gedicht geschrieben über Desinformation und wie das Gehirn aussetzt, wenn wir uns etwas ganz doll wünschen. Jetzt geht's los:
"Die Scheiben klingen nach einem vielversprechenden tollen neuen Produkt.
Skeptisch wie ich bin muss ich dennoch fragen: Wo werden die Wilmersburger Produkte eigentlich hergestellt? Habt ihr eine eigene Produktionsstätte oder kommen die Produkte aus einer Käsefabrik?" Wieso wurde meine Frage auf der Facebook-Seite von Wilmersburger bloß schon zweimal gelöscht?! Wurde vielleicht befürchtet, dass deren Beantwortung weitere unangenehme Fragen nach sich zieht. Ja, die wären wohl gekommen... Jetzt stell keine Fragen! Iß!

Oh ja, Sojade ist so unglaublich vegan. Neueste Antworten auf Produktanfragen enthalten nun endlich einen Hinweis auf die Nährmedien: "Les ferments utilisés sont cultivés exclusivement…

Zur Debatte gestellt: Eiweiß in einer veganen Sportlerernährung

SIEHE AUCH DAS UPDATE AM ENDE DES ARTIKELS

Anlass ist folgender Artikel, der (mal wieder) gleich in der Überschrift davon spricht, "wie wichtig Eiweiß für Vegetarier ist". In der nächsten Zeile wird man dann genauer: Es geht besonders um vegetarisch lebende Sportler, was eine kurze Gedankenkette bei mir auslöst:
"Oh ja, für Sportler macht es Sinn, ihre Ernährung unter besonderen Gesichtspunkten zu betrachten."

welcher gleich wieder abgelöst wird von
"Moment mal - wieso Vegetarier?! Sollten nicht alle Sportler auf ihre Ernährung bzw. Balance aller Nährstoffe inkl. Eiweiß achten?" Im Kopf habe ich zum Thema Eiweiß nämlich, dass eine omnivore Ernährung, zu viel Eiweiß enthält und das mit vielen Krankheiten in Verbindung steht.gesundes Eiweiß vom Körper selbst aus Aminosäuren zusammengebaut wird, letztere gespeichert werden und man daher nicht extra darauf achten muss, bestimmte Nahrungsmittel zu kombinieren.Veganer weniger Gefahr laufen, bei der Ernährung die Ge…

Ist Ritter Sport vegan?

Noch einmal darauf gestoßen durch die die (UPDATE: bereits beendete) Foodwatch-Email-Aktion zum Thema versteckte Tierprodukte, wollte ich noch einmal genau wissen, was mit Ritter Sport-Schokolade so los ist. Auch wenn die Schokolade für mich ohnehin nicht in Frage kommt.
Im Folgenden findet Ihr einen auszugsweisen Einblick in die Kommunikation zwischen mir und dem Hersteller von Ritter Sport (Alfred Ritter GmbH & Co. KG - im Folgenden einfach "Ritter Sport" genannt). Aus rechtlichen Gründen unterlasse ich es größere Parts von Ritter Sport zu zitieren:
[Anfang der Kommunikation]
Laubfresser (6.8.2012):
"[...]ich wundere mich über den von Ihnen auf Ihrer Webseite angegebenen Laktoseanteil von 0,4 % in der Ritter Sport Marzipan. Wie kann es trotz Reinigung der Anlagen und Gerätschaften zwischen dem Sortenwechsel zu einem so hohen Laktoseanteil in einer laut Rezeptur laktosefreien Schokolade kommen?[...]"
Am 7.8.2012 schickte Ritter Sport mir einen Textbaustein…

Aktion: Versteckte Tierprodukte kennzeichnen

Nie wieder Produktanfragen? Wenn Foodwatchs Email-Aktion an Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner vollen Erfolg hat, wäre das denkbar.
Wer sich in dem Formular unten einträgt fordert von Frau Aigner eine geschützte Definition der Begriffe "vegetarisch" und "vegan" als auch folgende Gesetzesänderung:
"Wo Zutaten oder Verarbeitungshilfsstoffe tierischen Ursprungs eingesetzt werden, muss dies deutlich erkennbar sein. Das gilt auch für tierische Bestandteile in Aromen, Zusatzstoffen und technischen Hilfsstoffen, die während des Produktionsprozesses zum Einsatz kommen." Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Aktion seine Ziele in vollem angestrebten Ausmaße erreicht, denke aber, dass sie bei hoher Beteiligung wichtige Schritte in die richtige Richtung anstoßen kann.

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"bok - einfach nicht vegetarisch" oder warum asiatisch oft nicht vegan ist

Hamburgern dürfte "bok" ein Begriff sein. Überspitzt gesagt: Wenn man auf der Suche nach einem asiatischen Restaurant ist, ist die Chance nicht schlecht, dass eines der bok-Restaurants räumlich am nächsten liegt.
Meines Wissens ist im Bereich der europäisierten asiatischen Küche vegetarisch meistens gleich vegan, da Milchprodukte eher unüblich sind (mir bekannte Ausnahmen: Laktose in manchem Wasabi, kokosmilchbasierte Gerichte mit Milch oder Sahne, Eiernudeln gebraten mit Eiern und Mayonnaise im Sushi). Leider ist es dafür um so schwieriger überhaupt etwas Vegetarisches zu erhalten, denn selbst in den als vegetarisch bezeichneten Gerichten finden sich häufig Meeresbewohner wieder: Für chinesische Speisen findet Austernsauce (aus Austernextrakt) eine breite Anwendung und für thailändische Gerichte wird sehr gerne "Nam Pla" (aus Sardellenextrakt) zu Deutsch Fischsauce verwendet. Für Thai-Curry-Pasten wird vielfach Garnelenextrakt verwendet (Ausnahme meines Wissens: Cu…

vegane Currywurst in Hamburg

Wer in Hamburg Lust auf ne vegane Currywurst hat, dem bieten sich neben selber machen zahlreiche Möglichkeiten. Ich will mal Ausnahmsweise gar nicht zu viel dazu sagen, wie es mir geschmeckt hat, sondern hoffe auf eure Kommentare:

Bei Curry Queen wird die vegane Currywurst auf Basis der VeggieFresh Bratwurst von Viana hergestellt. Sieben verschiedene Currypulver stehen zur Auswahl. Knapp 7 € ist - wenn ich mich recht erinnere - auch der Preis für die Wurst mit frischen Pommes (gekühlt, nicht TK). Dazu kann kann man sich noch eine von diversen Saucen aussuchen, von denen aber keine vegan ist (oder gab es doch einfachen Tomatenketchup?). Mir wurde dafür noch so ein Schälchen mit Currysauce/-Ketchup abgefüllt. Für gewöhnlich wird auch etwas Ciabatta dazu gereicht, wozu mir in der Filiale aber gesagt wurde, dass es nicht vegan sein solle, da es Milch enthalte - die Antwort auf meine Email-Anfrage stellte dies wiederum als Falschinformation dar: Das Ciabatta sei vegan...


Der Ort, an dem ma…