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veganer Nudelauflauf mit Paprika und Champignons

Und wie versprochen das zweite Rezept zu unserer Rezension von "Wie einfach kann vegane Küche sein" . Beim Bild streiten sich mal wieder die Geister. Das Gericht selbst ist aber sehr lecker.  Zutaten: 500 g Penne, wie gewohnt al dente gekocht 2 Paprika, rot und gelb, gewürfelt 250 g Champignons, in Scheiben oder einfach nur geviertelt 1 Zwiebel, gehackt 250 ml Sojasahne 350 ml Sojamilch 40 g Cashewkerne Salz, Pfeffer, Paprikapulver, mediterrane Kräuter (z.B. der Provence) Zubereitung: Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten. Paprika kurz mitdünsten. Champignons kurz mitdünsten. Sojasahne, -milch und Cashewkernen vermengen und möglichst fein pürieren Mit den Kräutern und Gewürzen kräftig abschmecken. Gemüse und Nudeln in einer Auflaufform mischen und mit der Sauce übergießen. Im auf 180° C vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.

vegane mexikanische Kartoffeln aus "Wie einfach kann vegane Küche sein"

Wir wurden gefragt, ob wir Lust haben eine Rezension über "Wie einfach kann vegane Küche sein" von Bettina Wörther zu schreiben. Da das Buch ziemlich genau das Thema unseres Blogs - alltagstaugliche, einfache vegane Rezepte - trifft, fanden wir die Idee gut. Bevor ich die Pros und Contras für das Buch gegenüberstelle, möchten wir sozusagen als Ausschnitt das titelgebende Rezept aus dem Buch (so wie wir es zubereitet haben) vorstellen. In den nächsten Tagen, werden wir noch 2 weitere Rezepte aus dem Buch präsentieren. UPDATE: das erste Folgerezept ist da: veganer Nudelauflauf mit Paprika und Champignons UPDATE: und das zweite: vegane Spinatlasagne  Zutaten: 400 g Räuchertofu, in Würfeln und in etwas Öl angebraten 1 kg Kartoffeln, geschält und gewürfelt (am besten nur 2 - 3 richtig große - spart viel Schälarbeit) 1 Zwiebel, gehackt 1 Dose Mais, abgetropft 1 Dose Kidneybohnen, abgetropft 3 TL  veganes Brühepulver 500 ml Wasser 5 EL Tomatenmark etwas Öl Kreuz

veganes Tomate-Mozzarella-Baguette

Die Nachrichten über einen Testlauf von veganen Baguettes bei LeCrobag haben mich inspiriert ein altes Rezept wiederaufleben zu lassen und zu verbessern. Ich steh massiv drauf und in den letzten zwei Wochen gab es das Zeug schon insgesamt vier mal. Extrem lecker, schnelle Zubereitung ohne Kochen und hervorragender Sättigungsfaktor. Ausprobieren! :) Zutaten (für die Portion im Bild): 1/4 Baguette oder so, aufgeschnitten (wer entdeckt die Mogelei im Bild? :D ) 100 g mittelweicher Tofu (z.B. Taifun, Alnatura - bloß nix Sprödes), in dünnen Scheiben (3 - 4 mm) 1/2 Tomate, in dünnen Scheiben (scharfes Messer benutzen ;) ) 2 TL vegane Mayonnaise 1 EL veganer Balsamico (nach detaillierter Befragung von Alnatura kann ich mit Freude bekanntgeben, dass der dunkle Balsamico dieses Herstellers vegan ist) 1 EL Olivenöl 1 TL Zucker 2 Prisen Salz optional einige Basilikumblätter (rockt auch ohne) Zubereitung: Baguette mit Mayo bestreichen. Abwechselnd mit Tofu, Tomate und

veganer Käse - ein Rückblick und die neue Generation

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass Wilmersburger im August 2012 die Wilmersburger Scheiben herausbrachte und damit in der "veganen Gemeinschaft" für Furore sorgte. Das Produkt war revolutionär - bisher gab es keinen leidfreien Käse, der selbst Nichtveganer so überzeugte. Recht schnell wurden Stimmen laut, welche die Verwendung von Palmöl in den Wilmersburger Produkten kritisierten. Bereits drei Monate später im November 2012 wurden die Scheiben mit dem weniger in der Kritik stehenden Kokosöl hergestellt. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt brachte auch Vegourmet mit seiner Jeezini-Reihe vegane Käsescheiben auf den Markt, welche sich von den Wilmersburger-Produkten nur in Verpackung, Format und einem geringeren Preis unterschieden. ( wir berichteten ) Dazu sollte man wissen, dass beide Produktreihen ihren Ursprung beim griechischen Hersteller Viotros haben, wobei Vegourmet seine Ware direkt in Griechenland verpacken lässt, wo man sich damals etwas Zeit mit den Labels ließ.

Bier mit NICHT veganem Etikett: Ratsherrn DOCH UNVEGAN

UPDATE (26.8.2013): Durch einen Hinweis per Email habe ich erfahren, dass nun doch Kaseinleim für Ratsherrn verwendet wird. Ob es von Anfang an eine Fehlinformation war, die wir erhalten haben, oder ob etwas umgestellt wurde, konnte bisher nicht geklärt werden. Die nach heutigem Stand falschen Informationen habe ich ausgegraut. Nach langer Recherche endlich entdeckt: Ein Flaschenbier mit kaseinfreiem und veganem Etikett. Etwa 40 Brauereien habe ich angeschrieben. Fast alle gaben an, grundsätzlich Kasein für den Etikettenleim von Flaschenbieren zu verwenden. Nur die Ratsherrn Brauerei bekundete für alle Sorten (die ebenfalls vegan sind) ausschließlich stärkebasierten veganen Leim zu verwenden und stand auch für Rückfragen zur Verfügung. Noch gibt es Ratsherrn leider bei Weitem nicht überall. Hintergrund: Auch wenn ich in diesem Punkt noch alles andere als konsequent bin, rückt für mich als ethisch motivierten Veganer nun auch immer mehr die Verpackung von Lebensmitte

veganer Rhabarberkuchen

Endlich wieder Rharbarber-Zeit. Jetzt ist wirklich der Frühling da. Und wenn es mal wieder kälter wird, ersetzt man den Rhabarber durch 3 bis 4 Äpfel und gibt in den Teig noch 2 TL Zimt und schon hat man einen Kuchen der perfekt in den Herbst passt.   Zutaten (für eine Springform): 260 g Mehl 140 g Zucker 160 g Margarine (z.B. Deli Reform) 2 Pkg. Vanillezucker 3 TL Backpulver 200 ml Pflanzendrink (Soja, Reis, Hafer..) 1 Prise Salz ca. 600 g Rharbarber Zubereitung: Zucker, Vanillezucker, Salz und Margarine schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Pflanzendrink hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Etwas Teig abnehmen und damit den Boden einer gut eingefetteten Springform bedecken. Rhabarber gut waschen und ggf. schälen. Danach in Stückchen schneiden und in den restlichen Teig geben. Einmal gut unterheben. Den Teig nun auch in die Springform geben und verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 170°C 55 Minuten backen. Feeeertig und sooo lecker.

V-Label "Vegan" der EVU: Starke Zweifel an der Aussagekraft

Ein Vegan-Krimi aus dem wahren Leben... Anlass ist das Produkt " BIO Backpulver mit Reinweinstein " der Firma Biovegan, welches mit dem V-Label der Europäischen Vegetarier Union  als "vegan" gekennzeichnet ist und an dessen Veganität meinerseits starke Zweifel aufgekommen sind. Auch Gespräche mit besagter Firma und dem Verantwortlichen des VEBU , welcher das Label für Deutschland vertritt, brachten kein befriedigendes Ergebnis. Zudem scheint nicht öffentlich einsehbar zu sein, welche Standards ein mit dem V-Label als "vegan" gekennzeichnetes Produkt erfüllen muss. Meinem Kenntnisstand nach ist es sehr wahrscheinlich, dass der verwendete Weinstein aus Wein (oder Traubensaft) stammt, welcher zuvor mit Gelatine (oder anderen tierischen Stoffen) behandelt wurde. Die Firma Biovegan versicherte mir zunächst telefonisch, dass die Entnahme des Weinsteins beim "1. Abstrich" (nach der Gärung) erfolge und erst beim "2. Abstrich" ti